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Das Wasser steigt im Geiseltal

Das Wasser steigt, nur noch eine Markierung zeigt den Wasserstand an.
Mücheln: Marina | Wie im ersten Artikel angekündigt, hier ein weiterer Bericht über die Entwicklung am Geiseltalsee. Diesmal führte der Ausflug an die Marina Mücheln. Die dortige Stadtverwaltung hat schon frühzeitig die Zeichen des neuen Naherholungsgebietes erkannt und einen Hafen gebaut. Abzweigend von der Landstrasse von Mücheln in Richtung Langeneichstädt geht es den Berg hinab zur Marina. Ordentliche Parkplätze sind vorhanden und dann sind es nur noch ein paar Treppenstufen und man steht auf dem schönen Hafenplatz. Ein Hingucker ist der Hafenturm mit dem, im Erdgeschoss befindlichen, Infobüro. Ein weiteres Hafengebäude enthält eine SB-Gastronomie sowie einen überdachten Freisitz. Mittlerweile wurde auch ein kleiner Spielplatz eingerichtet und Fahrradständer installiert. Allerdings gibt es noch nichts von den geplanten weiteren Gastronomien sowie Wochenendhäusern zu sehen. Hier befindet man sich noch in der Planungsphase.

Ein Blick vom Rand des Hafenplatzes hinunter zum See vermittelt, es ist fast vollbracht. Der Geiseltalsee ist bis auf ca. 2 Meter vollgelaufen. Schön auch, das Wasser ist jetzt zu riechen und der Wind läßt kleine Welle ans Ufer laufen. Am geplanten Anleger steht auch nur noch ein Markierungsschild. Auch der Blick an die angelegten Strände zeigt, das die Füllhöhe bald erreicht ist. Somit liegen die Betreiber hier voll im Plan. Das ganze lockt natürlich auch immer mehr Interessierte ans Ufer des Sees. Fahrradfahrer über Fahrradfahrer bevölkern an schönen Wochenenden den Hafenplatz und die bestens präparierten Radwege. Wer es lieber etwas beschaulicher haben möchte, der nimmt am Hafen Platz in der Eisenbahn und läßt sich rund um den See fahren. Und zu sehen und entdecken gibt es schon einiges rund um den entstehenden See. Drei hölzerne Aussichtstürme entlang des Rundweges bieten einen tollen Blick über die entstehende Seenlandschaft. Interessant vor allem für Wanderer ist ein Besuch der Wetterschutzhütte auf der Halbinsel im See. Der Weg führt von der Marina rechts am See entlang direkt dorthin. Rasten und die Seele baumeln lassen, direkt in der Natur, ist dort bestens möglich. Auf dem Weg dorthin auf jeden Fall Station im Findlingsgarten machen. Steinerne Zeugen aus der Eiszeit, hervorgeholt durch den Bergbau, warten auf die Besucher.

Ein wichtiger nächster Schritt auf dem Weg zum fertigen Naherholungsgebiet ist natürlich jetzt die Möglichkeit, mit Booten auf den Geiseltalsee hinaus zu fahren. Und die Schwimmer warten natürlich auch schon sehnsüchtig auf die Eröffnung des ersten Strandabschnittes. Meine Berichte über den Fortschritt des Projektes Geiseltalsee werden auf jeden Fall fortgesetzt.
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