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Arbeitsmarktzahlen, tatsächliche Arbeitslosigkeit und die Folgen

Informationen vom Bremer Institut für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe e.V.:

Im August 2012 wurden von der Statistik der BA insgesamt 2,905 Millionen Arbeitslose registriert, 40.000 bzw. 1,3% weniger als im August 2011. Vor einem Jahr, im August 2011, konnte die Bundesagentur für Arbeit noch einen Rückgang von 238.000 im Vergleich zum Vorjahr berichten. Von den 2,905 Millionen Arbeitslosen waren 910.000 (31,3%) im Rechtskreis SGB III und 1,996 Millionen (68,7%) im Rechtskreis SGB II (Hartz IV) registriert.
Als Arbeitsuchende waren im August 2012 insgesamt 4,947 Millionen Frauen und Männer registriert, 173.000 (3,4%) weniger als im August 2011. Die von der Statistik der BA ermittelte „Unterbeschäftigung ohne Kurzarbeit“ betrug im August 2012 3,841 Millionen, 201.000 (5,0%) weniger als im August 2011.
Nach vorläufigen, hochgerechneten Daten hatten im August 2012 837.000 (arbeitslose und nicht arbeitslose) Frauen und Männer Anspruch auf das beitragsfinanzierte Arbeitslosengeld (SGB III) und 4,420 Millionen Anspruch auf Arbeitslosengeld II. Bereinigt um die Zahl der etwa 92.000 sog. Aufstocker (Bezug von Arbeitslosengeld und Arbeitslosengeld II) hatten im August 2012 etwa 5,165 Millionen erwerbsfähige Frauen und Männer Anspruch auf Arbeitslosengeld (SGB III) bzw. Arbeitslosengeld II, 129.000 (2,4%) weniger ein Jahr zuvor.
Quelle:
http://biaj.de/images/stories/2012-08-30_alo0812t....
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Der DGB:
Arbeitsmarkt: Binnennachfrage stärken, Kurzarbeit wiederbeleben:

Von einem Beschäftigungswunder in Deutschland kann keine Rede sein, betrachtet man die Entwicklung des Arbeitsvolumens der vergangenen zehn Jahre: Die Vollzeitbeschäftigung ging bei beiden Geschlechtern zurück, während Teilzeit – besonders bei den Frauen – boomt.
Bei den Männern sank die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Vollzeitstellen von 14, 83 Millionen in 2001 auf 14,35 Millionen in 2011, bei den Frauen von 8,86 Millionen auf 8,33 Millionen. Gleichzeitig hat die Zahl der Teilzeitstellen bei Frauen in diesem Zeitraum von 3,51 Millionen auf 4,68 Millionen zugenommen.
http://www.dgb.de/presse/++co++ee970f4e-f287-11e1-...
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Arbeitslosigkeit ist Hauptauslöser für private Überschuldung:

Arbeitslosigkeit ist der häufigste Auslöser für eine Überschuldungssituation bei Privatpersonen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) war bei 28 % der im Jahr 2010 von Schuldnerberatungsstellen betreuten Personen die Arbeitslosigkeit Hauptgrund für die Überschuldung.
Quelle: Statistisches Bundesamt
https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pr...;jsessionid=1B512E534699787B9797560201C64B91.cae2
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Abgestellter Strom: Wenn Armut tötet:

Einer Familie im Saarland wurde der Strom abgestellt. Um nicht im Dunkeln zu sitzen stellte man Kerzen auf. Eine davon verursachte einen Hausbrand, vier Kinder starben:
Quelle: http://www.sr-online.de/nachrichten/1668/1471563.h...
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Silvia B. aus Neusäß | 01.09.2012 | 15:43  
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