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Bauer: Ausnahmetatbestände für befristete Arbeitsverhältnisse müssen auf den Prüfstand

FRANKENSPRECHER Prof. (Univ. Lima) Dr. Peter Bauer, FREIE WÄHLER Mittelfranken
Winterklausur der FREIEN WÄHLER in Landshut mit Diskussion über bayerischen Arbeitsmarkt fortgesetzt

Bauer: Ausnahmetatbestände für befristete Arbeitsverhältnisse müssen auf den Prüfstand

Landshut | Nürnberg 09.01.2013 (cf).
Die FREIEN WÄHLER haben sich am Mittwochnachmittag bei ihrer Klausurtagung im niederbayerischen Landshut mit der Situation des bayerischen Arbeitsmarkts befasst. Die Abgeordneten diskutierten mit Ralf Holtzwart, Vorsitzender der Geschäftsführung der Bundesagentur für Arbeit, Regionaldirektion Bayern, über Strategien für mehr Wirtschaftswachstum und Beschäftigung. Außerdem ging es um die Frage, wie auch Menschen, die auf dem „ersten Arbeitsmarkt“ schwer vermittelbar sind, dauerhafte Beschäftigung sowie auskömmliche Entlohnung vermittelt werden kann.
Dabei waren sich die Abgeordneten mit Holtzwart darüber einig, dass die Politik weiter regulierend eingreifen muss – trotz der aktuell guten Situation auf dem bayerischen Arbeitsmarkt. Besonderen Handlungsbedarf sieht Prof. (Univ. Lima) Dr. Peter Bauer, sozialpolitischer Fraktionssprecher, bei der Umwandlung befristeter in dauerhafte Arbeitsverhältnisse. Holtzwart kritisierte, dass viele Firmen trotz jahrelang guter Auftragslage weiter auf Zeitarbeit oder befristete Arbeitsverhältnisse setzten. Bauer hierzu: „Viele gesetzliche Ausnahmeregelungen, die Zeitverträge ermöglichen, müssen auf den Prüfstand.“ Eine Möglichkeit, hier gegenzusteuern, sei die Umsetzung von „equal pay“ ab dem ersten Arbeitstag. „Wenn für Zeit- und Leiharbeiter konsequent die gleichen Löhne wie für festangestellte Mitarbeiter bezahlt werden müssten, würde dies Zeit- und Leiharbeit deutlich unattraktiver machen“, so Bauer.
Um die Zahl nicht ausbildungsfähiger Jugendlicher zu verringern, forderten Bauer und Holtzwart eine Ganztagsbetreuung für alle Schüler in Bayern. Zudem helfe eine gezielte Berufseinstiegsbegleitung, die verhindern könne, dass Jugendliche eine begonnen Ausbildung abbrächen.

Frankensprecher, Sprecher für Arbeit und Soziales, Mitglied des Ausschusses für Soziales, Familie und Arbeit.
Sozialpolitik steht für mich im Zentrum des gesellschaftspolitischen Handelns – Gesundheitspolitik ist ihre Herzkammer.Für einen bayerischen Weg in der Gesundheits- und Sozialpolitik setze ich mich als sozialpolitischer Sprecher der Landtagsfraktion der Freien Wähler und als Mitglied im Landtagsausschuss für Soziales, Familie und Arbeit mit aller Sachkompetenz, Kraft und Erfahrung ein!Sozialpolitik darf nicht den Marktkräften überlassen werden! Daher stehe ich für eine neue soziale Politik in Bayern – zum Wohle aller Bürgerinnen und Bürgern in unserem Freistaat. Der Mensch steht im Mittelpunkt meiner Politik. Alle Generationen – ob alt oder jung – sollten ihre Chancen wahrnehmen können, ebenso Menschen mit Behinderung.Ich stehe für mehr Mitmenschlichkeit und bin gegen soziale Kälte in unserem Land!
Dafür setze ich mich besonders ein:
- Grundlegende Reform der Kranken- , Renten-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung
- Konzept der „Sozialen Gesundheitsversicherung“ der FW
- Sicherung der wohnortnahen stationären und ambulanten ärztlichen Versorgung
- Stärkung der ambulanten Pflege
- Einsetzung eines Patientenbeauftragten für Bayern
- Umfassende Reformierung der „Hartz IV-Gesetze“
- Aktive Arbeitsmarktpolitik
- Mehr Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger bei sozialen Notlagen
- Integration von Menschen mit Behinderung
- Kostenfreies Kindergartenjahr in Bayern
- Kostenfreies Mittagessen für alle Ganztagsschüler/innen
- Stärkung des ländlichen Raumes und die Weiterentwicklung der Metropolregionen
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Ihr Abgeordneter für die Stimmkreise:

501 Nürnberg-Nord, 502 Nürnberg-Ost, 503 Nürnberg-Süd,504 Nürnberg-West,
505 Ansbach-Nord, 506 Ansbach-Süd, Weißenburg-Gunzenhausen, 507 Erlangen-Höchstadt,
508 Erlangen-Stadt, 509 Fürth, 510 Neustadt a.d. Aisch, Bad Aisch, Fürth-Land,
511 Nürnberger Land, 512 Roth

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