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90 Sekunden Advent - Teil 5: Eine Herberge

Der bewährte Adventskranz

Wir haben alle keine Zeit. Deswegen wollte ich kleine Lichtstreifen am Horizont setzen, Sternschnuppen, die uns den Weg Richtung Weihnachten erleuchten. Ich hoffe, diese kurzen Meditationen sind Ihnen eine Wegmarke und ein Orientierungspunkt in Richtung Weihnachten. Heute früh war mein Auto nach der ersten Fahrt zugefroren und es dauert lange, bis ich endlich weiterkam. Mir wurde ganz schön kalt und dabei fiel mir abermals die Weihnachtsgeschichte ein. Dazu meine heutige Meditation:

Liebe Leserin, lieber Leser!
“Der Wind ist keine Tür, und der Himmel kein Dach.”
Die Weihnachtsgeschichte sorgt sich um den Raum, den ein Menschenkind auf Erden braucht. Obdach ist ihr ein Menschenrecht. Jeder braucht sie. Zur Würde eines Menschen gehört sein Wohnen. Maria sucht eine Bleibe - für sich und das Kind. Um jegliches Zuhause müssen wir Menschen uns bemühen. Maria erfährt es am eigenen Leibe, aber sie gibt nicht auf. Das Kind hat gute Gefährten. Auch Josef, der Vater, gehört dazu. Er hilft Maria weiterzugehen. Von Tür zu Tür gehen sie.
Nur der Stall bleibt ihnen. Er vermag sie wunderbar zu trösten. Josef verweist auf die Wärme der Tiere, die Futterkrippe. Er teilt das Streu und bereitet Maria ein Lager. Dort wird er zur Welt kommen, der Heiland der Welt.
So schmücken wir den Raum, der sich uns zum Bleiben bietet, den wir zum Wohnen haben. Wir schmücken ihn für Weihnachten, wie Hände und Herzen es eben können. Nehmen Sie dankbar den Ihnen bereiteten Raum an. In diesem Sinne, liebe Leserin, lieber Leser, wünsche ich Ihnen eine behütete Adventszeit: Machen Sie’s gut!

Ihr Pfarrer Markus Maiwald
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