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DQHA Süd-Futurity 2017 - Westernveranstaltung mit herausragender Qualität

Ranch Riding (Foto: Carola Steen)
 
Höveler DQHA Zuchtschau (Foto: Carola Steen)
Vom 24. bis zum 27. August war die Reitanlage Meir in Thierhaupten
erneut Gastgeber für mehr als 100 American Quarter Horses und ihren Besitzern, Reitern und Begleitpersonal. Das (zahlenmäßige) Rekordergebnis des Vorjahres wurde zwar nicht erreicht, aber mit über 500 Starts, davon mehr als 150 Futurity-/Maturity-Starts, dazu die 2fach-AQHA-Show und zwei Jackpotklassen.

Für die Teams der Regionalgruppen Bayern und Baden-Württemberg gab es genug zu tun und das Resümee nach über drei Tagen Turniereinsatz klingt sehr zufriedenstellend. Sylvia Katschker (Österreich) und Pierre Ouellet (Frankreich) mit ihren Scribes Anja Schneeberger und Heike Riedinger hatten ein straffes Programm bei hochsommerlichen Temperaturen zu bewältigen. Das einhellige Urteil des Richterteams: „Wir haben Halter- und Reitklassen mit hohem Niveau und eindrucksvoller Performance gesehen, so dass wir oft hohe Scores vergeben konnten!“

Die Paid-warm-ups wurden auf den Donnerstagabend vorverlegt – ganz offiziell ging es dann mit der Höveler DQHA Zuchtschau am Freitagmorgen los. Insgesamt 22 Hengst- und Stutfohlen sowie sechs Stuten stellten sich dem prüfenden Blick der Zuchtkommission. Sandra Kuhnke und Kirsten Bär wurden dabei tatkräftig von den Zuchtbeauftragten der Regionalgruppen Bayern (Klara Vögele) und Baden-Württemberg (Elisabeth Kless) unterstützt. Die hohe Qualität und das gemischte Starterfeld aus allen Nutzungsrichtungen und verschiedenen Blutlinien hinterließ einen guten Eindruck. „Es kommt nicht auf Disziplinen, sondern auf die Performance Points an. Es ist egal, ob Reiner-, Cutting- oder Pleasure-Nachwuchs – Rittigkeit und Haltbarkeit stehen im Vordergrund. Die vielseitigste Pferderasse der Welt baut auf denselben Basics auf.“
Parallel zu der Zuchtschau begann in der großen Halle die DQHA Süd-Futurity mit den Halter Shows – da war bei einigen Teilnehmern Organisationstalent gefragt, insbesondere wenn sie mit mehreren Pferden angereist waren. Doch mit Geduld und Ruhe wurden auch zeitliche Engpässe gemeistert. Das ist nach wie vor die herausragende Eigenschaft der Regionen-Futurities – hier besteht die Möglichkeit, die jungen Pferde durch ein stressfreies Umfeld in das Turniergeschehen einzuführen! Nachmittags ging es mit den Shows für 2- bis 3-jährige Pferde weiter. Nach der Longe Line ist Trail-in-Hand zweifelsohne eine beliebte Klasse – die 2 Years Old hatte 13 Startern und die 3 Years Old immerhin noch elf Teilnehmer. Wie im letzten Jahr kamen sämtliche Trailaufgaben aus der Feder von Tim Kimura „the Man of Trail“. Die Tendenz der letzten Jahre zeigte sich mit großen Starterfeldern in den Trail- und Hunterklassen konstant.

Lange Tage, vielseitiges Programm

Am Samstagabend boten die zwei Jackpot-Klassen nochmals echte Spannung. Insgesamt 1.500 Euro waren „im Pott“ und wer würde mit einem Scheck nach Hause fahren – „alter Hase“ oder Newcomer? Im Jackpot-Trail hatte Laura Elisa Weber mit RR Suddenly Moonlite (Bes. Stephanie Weber) die „Nase vorn“ und in der Jackpot Ranch Riding konnte sich Susanne Schnell mit Dual Sunrise Spring (Bes. Martina Ludwig) über einen stattlichen Gewinn freuen. Anschließend heizte die Band Greyhound Doctors aus Vilshofen mit „Good-rockin’-traditional-oldstyle-handmade-with-a-shot-of-blue-grass-modern-country-music” den Partygästen ein, dazu gab es Spare Ribs, ein Salatbuffet sowie eine gut ausgestattete Bar. Auch wenn die Tanzbeine bei den meisten nicht gezuckt haben, gefeiert wurde trotzdem. Der Stallfunk berichtete am nächsten Tag, dass einige lange (sehr lange!) durchgehalten haben.


Der Sonntagvormittag war den Hunter-Klassen vorbehalten – sehr zur Verwunderung einiger Zuschauer: „Man kann ein American Quarter Horse mit einem Englischsattel reiten?“ Man kann und das mit Eleganz und durchaus sehenswerten Ritten. Mittags sorgte ein Gewitter für ein bisschen Abkühlung und dank der hervorragenden Infrastruktur auf der Anlage u.a. mit drei Hallen gab es kein Gedränge. Neben der Ausschüttung von über 8.000 Euro in den Futurity- und Maturity-Klassen gab es dank großzügigem Sponsoring Geld- und Sachpreise für die AQHA-Klassen, so dass hier – je nach Teilnehmerzahl – bis zum vierten Rang entsprechende Gutscheine ausgegeben werden konnten. Dazu spendierte die CR-Saddlery (Linz) zwei hochwertige Kopfstücke im Wert von 700,- Euro. Aber es waren nicht nur die zusätzlichen Preise, die zu vielen emotionalen Momenten führten, immer wieder hört man, dass es schon etwas Besonderes ist, hier auf der Süd-Futurity zu starten und dann noch auf die vorderen Ränge zu kommen.

Das Konzept der Regio-Futurities hat sich bewährt - das QHJ wollte wissen „Warum kommst Du zur Süd-Futurity?“ – hier sind die Antworten:
Franca Bartke (Nürnberg): „Ich fahre gerne auf die RegioFuturites – es ist optimal für die jungen Pferde. Die Süd-Futurity gefällt mir besonders, weil es schöne Preise gibt und weil das Starterfeld ein sehr hohes Niveau hat. Man kann es durchaus mit Kreuth vergleichen – nur ohne Italiener“, fügt sie lachend hinzu. Andrea Schmid (BeAllaround, Herligkofen): „Ich bin quasi schon Stammgast und komme gerne hierher – einfach, weil es eine schöne Veranstaltung mit einer super Organisation ist. Alle hier sind freundlich, unheimlich bemüht und motiviert und das überträgt sich auch auf die Turnierteilnehmer.“ Nina Obermüller (Gestüt Taubenhof, Welzheim): „Ich fahre immer wieder gerne hierher – die Anlage bietet mit ihrer Infrastruktur viel Platz und trotzdem sind die Wege nicht zu lang. Das Catering ist top – wenn man mehrere Tage auf einem Turnier ist, weiß man das zu schätzen.“
Marina Schwank (Marina Schwank Showhorses, Burgebrach): Wir freuen uns das ganze Jahr auf diesen Termin. Für unser »Jungvolk« ist das die optimale Umgebung, sie in das Turniergeschehen einzuführen. Außerdem gefällt uns Organisation und Atmosphäre hier.“

Alle Ergebnisse auf qh-service und dem DQHA-Kalender!
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Weiterveröffentlichungen:

Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.meitinger | Erschienen am 07.10.2017
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