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Gleiche Arbeit - Gleiche Chancen?!

Foto: v.l.n.r: Axel Salzmann, Christine Breither, Claudia Stöhr, Karl-Heinz Wagner, Matthias Neff
Passend zur aktuellen Debatte um Frauenquoten in den DAX-Vorständen, organisierte die JU Augsburg Land am 27.03.2011 in Gersthofen gemeinsam mit CSA und Frauen Union (FU) eine Infoveranstaltung zum Thema « Gleiche Arbeit – Gleiche Chancen ». Im Rahmen dieser klärten die Referenten Axel Salzmann und Karl-Heinz Wagner über die Situation der Frauen in der Berufswelt auf.

Eingeleitet wurde die Veranstaltung von Christine Breither. « Frauen stellen bei Gehaltsverhandlungen ihr Licht oft unter den Scheffel und gehen auf Nummer sicher. », stellte die Kreisvorsitzende der FU fest. Sie erinnerte in einem historischen Abriss an die Errungenschaften für Frauen in der Arbeitswelt.

Im Anschluss referierte Rechtsanwalt Axel Salzmann über die arbeitsrechtlichen Gegebenheiten der weiblichen Belegschaften. Dabei betonte er vor allem die positive Rechtsprechung für Frauen bzw. Mütter in den letzten Jahren.

Über die Praxis gab sodann Karl-Heinz Wagner Aufschluss. Der Leiter einer Personalabteilung eines mittelständischen Betriebs schilderte seine Eindrücke und die Veränderungen, die sich in den Unternehmen in den letzten Jahren ergeben hatten.

Gegen Ende der Vortragsreihe ergab sich eine lebhafte Podiumsdiskussion zwischen Referenten und Gästen, die vom Kreisvorsitzenden der Jungen Union, Matthias Neff, geleitet wurde. Großes Interesse der Besucher galt dabei vor allem dem Thema der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Der JU-Chef stellte fest, dass es einer arbeitsplatznahen Kinderbetreuungsmöglichkeit bedarf, « Man muss in Zukunft beim Thema Betreuung vermehrt auf interbetriebliche Zusammenarbeit setzen. Dabei könnten beispielsweise mehrere kleinere Unternehmen in einem Gewerbegebiet für ein Betreuungsangebot sorgen, das sonst nur große Firmen allein schaffen. ».

Abgerundet wurde die Veranstaltung durch Claudia Stöhr, Kreisvorsitzende der Arbeitnehmer Union CSA. Sie hob insbesondere hervor, dass Frauen immer noch in vielen Bereichen für gleiche Arbeit geringer entlohnt werden, als ihre männlichen Kollegen. Im Übrigen wies Stöhr darauf hin, dass Frauen über hohe berufliche Qualifikationen verfügen und deshalb in Zukunft bei der Besetzung von Spitzenpositionen sowohl in der Wirtschaft als auch im öffentlichen Dienst stärker als bisher berücksichtigt werden müssen. « Die deutsche Volkswirtschaft wird es sich im Hinblick auf die demographische Entwicklung künftig nicht mehr leisten können, auf das Wissen und Können der bestens ausgebildeten Frauen zu verzichten. », so die Chefin des Arbeitnehmerflügels in der Landkreis-CSU.
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2 Kommentare
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Tanja Wurster aus Augsburg | 14.04.2011 | 08:43  
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Markus Christian Maiwald aus Augsburg | 25.04.2011 | 12:55  
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