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Dr. Mehring: Corona fordert Schulfamilie immens

(Foto: Marina Jakob)
Parlamentarischer Geschäftsführer lobt „Einsatz mit Herzblut“ an der Grund- und Mittelschule Höchstädt

Auf Einladung von Rektor Helmut Herreiner, ist Dr. Fabian Mehring nach Höchstädt gekommen, um sich vor Ort nicht nur die aktuellen Sanierungsmaßnahmen anzusehen, sondern sich besonders auch über die anhaltend schweren Bedingungen aufgrund der Coronakrise zu informieren. Eindrucksvoll stellte Rektor Helmut Herreiner die aktuellen Herausforderungen bildlich dar: mehr als sechs volle Leitzordner haben sich in den vergangenen neun Monaten angesammelt, die alle nur ein Thema haben: Corona. Herreiner berichtet weiter, wie fast parallel zu Beginn der Coronakrise auch die Sanierungsmaßnahmen des Schulgebäudes begonnen haben, welche die Situation in Höchstädt besonders herausfordernd gestalten.

Dr. Fabian Mehring stellte beeindruckt fest: „Seit fast einem Jahr leistet die bayerische Schulfamilie außerordentliches: Schulleiter müssen im Wochenrhythmus neue Konzepte umsetzen, Lehrer wurden in kürzester Zeit zu Digitalisierungsexperten, Eltern unterstützten neben dem Homeoffice ihre Kinder nach Kräften beim Homeschooling und unsere Schüler sind durch Distanzunterricht besonders gefordert. Auf diesen gemeinsamen Kraftakt inmitten der globalen Pandemie können wir sehr stolz sein.“

Wie gut es je gelingt, die Bildung trotz des Virus hochzuhalten, steht und fällt nach Ansicht Mehrings insbesondere mit dem persönlichen Engagement der Verantwortlichen vor Ort. „Umso mehr freut es mich zu sehen, mit wieviel Herzblut und Einsatz Schulleitung und Kollegium in Höchstädt sich zugunsten ihrer Schüler engagieren“, lobte Mehring nicht ohne nachzufragen, wie Politik hierbei noch besser unterstützen kann. Die diesbezüglichen Vorschläge von Schulleiter Herreiner und Konrektorin Christiane Merz nahm Mehring aufmerksam auf, um sie noch am gleichen Tag an Kultusminister Piazolo und Bildungsstaatssekretärin Anna Stolz weiterzugeben.

Beim anschließenden Rundgang über die Baustelle der Grund- und Mittelschule informierte der Landespolitiker sich über den Baufortschritt des 21,5-Millionen-Projektes in der Donaustadt, das voll im Zeitplan liegt. „Eine derart umfängliche Sanierung im laufenden Betrieb und zeitgleich zur Pandemie zu organisieren ist eine absolute Mammutaufgabe. Dass trotzdem alles reibungslos klappt, verdanken wir allen Beteiligten – vom Bürgermeister über die Schulfamilie und den Hausmeister bis zu den Baufirmen– , die derzeit ungleich mehr tun als nur ihre Pflicht“, sagte Mehring und freute sich insbesondere über den „Quantensprung bei der Digitalisierung“, der mit dem Bauprojekt Einzug in die Grund- und Mittelschule halten wird. „Wie wichtig das ist, führt uns Corona derzeit jeden Tag vor Augen“, so Mehring.
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