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Die Junge Bürger Union (JBU) unterstützt neues Konzept des Jugendrats

Darüberhinaus fordert die JBU die Einsetzung eines Jugendbeauftragten des Marktgemeinderats

"Gut so, dass der Meitinger Jugendrat nicht aufgeben will. Es wäre schade, wenn dieses Projekt, das einmal deutschlandweit für Aufsehen sorgte, sang- und klanglos begraben werden würde", so Alexander Kolb, Listenplatz 4 der JBU-Marktgemeinderatsliste. Zwar sei das Interesse der Meitinger Jugendlichen an diesem Gremium zuletzt äußerst gering gewesen, was dann auch zur Aussetzung der turnusgemäßen Wahlen im vergangenen September führte, da die Wahlbeteiligung zuletzt nur noch bei 17 % lag. Dennoch konnten die JBU-Marktgemeinderatskandidaten in einem persönlichen Gespräch mit Teilen des amtierenden Jugendrats bereits im Herbst Gründe für die derzeitige Entwicklung feststellen.

In Zukunft müssen die Vereine in die Arbeit des Jugendrats stärker integriert werden. Es wäre nicht nur wünschenswert, dass diese in Zukunft wieder möglichst viele Wahllisten für den Jugendrat stellen könnten und somit die personelle Struktur dieses Gremiums prägen. Organisatorisch könnte man sich auch vorstellen, eine Art Beirat der Vereine zu schaffen, die dem Jugendrat beratend zuarbeiten. "Wenn die Vereine im Boot sind", da ist sich Alexander Kolb sicher, "dann kommen auch wieder mehr Jugendliche zu Veranstaltungen." Außerdem könnte es dann gelingen, den Meitinger Jugendtreff wieder zu beleben. Auch Tobias Liepert, JBU-Spitzenkandidat, findet es schade, dass dieser derzeit nur privat vermietet wird und nicht mehr allen Jugendlichen öffentlich zur Verfügung steht.

"Zahlreiche Gespräche mit ehemaligen Jugendräten haben uns gezeigt, dass gerade das Wählbarkeitsalter bis zum 18. Lebensjahr ein großes Problem darstellt", so Alexander Kolb. Für die JBU ist daher das Anheben des Wählbarkeitsalter von 18 auf 21 Jahren von hoher Wichtigkeit. In diesem Gremium sollten ja möglichst jüngere Jungendräte von erfahreneren Mitgliedern profitieren. Mit einem Ausscheiden mit dem 18.Lebensjahr würden aber zu schnell gerade diejenigen wieder verabschiedet, die genug Erfahrung im Gremium gesammelt haben und nun Motor der Jugendarbeit sein könnten.

Über die Pläne des Jugendrats hinaus fordert die JBU auch die Einsetzung eines Jugendbeauftragten aus dem Marktgemeinderat heraus. Dieser Jugendreferent des Marktes Meitingen wäre dann das Bindeglied der gesamten Jugendarbeit, Wahrer der Interessen von Kinder und Jugendlichen und erster Ansprechpartner im Markt Meitingen. "Andere Kommunen zeigen, dass Jugendbeauftragte meistens jüngere Mitglieder des Gemeinderats sind. Die Hemmschwelle für Jugendliche, mit diesen in Kontakt zu treten und zu arbeiten, könnte dadurch sinken", so Alexander Kolb. Des Weiteren sind die Mitglieder des Gemeinderats stärker im Vereinsleben eingebunden und bestens mit den politischen Entscheidungsprozessen vertraut. "Nichtzuletzt", da sind sich Alexander Kolb und Tobias Liepert einig, "sehen Jugendbeauftragte Dinge mit anderen Augen und nicht nur aus der Sicht der Verwaltung heraus."
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Josef Schmid aus Gersthofen | 04.01.2008 | 19:56  
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