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Landtagsabgeordnete Strohmayr, SPD-Kreisvorsitzende Mair und Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion Güller informierten sich bei Bürgermeister Pfaffenz

Roland Ehrig (SPD-Vorsitzender Biberbach), Hans Ertl (Marktrat), der Bezirksvorsitzende Harald Güller, die Landtagsabgeordnete Dr. Simone Strohmayr, A

Die Landtagsabgeordnete Simone Strohmayr, der SPD-Kreisvorsitzende Roland Mair und der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, Harald Güller informierten sich direkt beim ersten Bürgermeister der Gemeinde Biberbach, Alois Pfaffenzeller, über die dörfliche Entwicklung Biberbachs.

Die Gemeinde steht nach Abschluss der Umgehungsstraße und der Anbindung dieser Umgehungsstraße an die B2 vor einer tiefgreifenden Änderung. Zusätzlich wurden die Auswirkungen und örtlichen Probleme in Zusammenhang mit der Einführung des S-Bahnähnlichen öffentlichen Nahverkehrs auf die einheimische Bevölkerung diskutiert. Nach Planungsbeginn im Jahr 2003 konnte mit einer gemeinsamen finanziellen Kraftanstrengung von Biberbach und Langweid die Umgehungsstraße 2005 in Betrieb genommen werden. Nach ersten Anfangsschwierigkeiten, begründet in der fehlenden Anbindung an die B2, hat sich der Durchgangsverkehr von Privatautos und Lastkraftwagen nach einer Verkehrszählung um zwei Drittel reduziert. Nach Aussage des Bürgermeisters hat die Lebensqualität in Biberbach wegen des geringer werdenden Schwerlastverkehrs spürbar zugenommen. Die Ausgaben haben den finanziellen Spielraum der Gemeinde eingeschränkt, Vereine und Organisationen konnten in den letzten Jahren nur mit Geldmitteln für die notwendigsten Investitionen ausgestatten werden. Nun rücken wieder andere große Vorhaben in den Vordergrund. In der Prioritätenliste stehen die Dorferneuerung, die Erneuerung der Ortsstraße und der Hochwasserschutz des Biberbachs ganz oben. Die Haupteinnahmequelle der Marktgemeinde ist die Einkommensteuer, die Erträge aus der Gewerbesteuer schwanken sehr stark und können nach Aussage des Bürgermeisters nicht dauerhaft als Geldquelle für die Gemeindeinvestitionen herangezogen werden. Ebenso bereitet der Nachwuchs Alois Pfaffenzeller Sorgen, im Vergleich zu 1996 hat sich die Zahl von damals 46 Kinder auf 28 Kinder im ersten Kindergartenjahr reduziert. Auch die Ausweisung von Neubaugebieten hat nicht den gewünschten Erfolg nach jungen Familien und mehr Kindern gebracht. Aktuell wird die Grundschule von der Klasse eins bis vier zweizügig organisiert. Falls der Nachwuchs weiterhin weitgehend ausbleibt, sind negative Auswirkungen auf das kulturelle und sportliche Leben die Folge. Strohmayr und Mair lobten Bürgermeister Pfaffenzeller für sein Engagement im abgelaufenen Mozartjahr, vor allem auch die Arbeit der ansässigen Musikschule. Die örtliche Nähe zu Meitingen, Langweid und Augsburg stellt besondere Anforderungen an den öffentlichen Personennahverkehr, die nächsten Haltepunkte der Regionalbahn sind Herbertshofen und Meitingen. Die Brechung der Buslinien in Augsburg-Nord und auch die Vermeidung von Parallelverkehr zwischen Wertingen und Augsburg könnten Ressourcen für zusätzliche Busse bringen, um Fahrgäste aus den Ortsteilen Eisenbrechtshofen oder Zollsiedlung an die Haltepunkte zu befördern. Der Fraktionsvorsitzende Harald Güller unterstützt das Gemeindeoberhaupt in der Forderung nach einem verbesserten Zubringerverkehr an die Regionalbahnlinie 4 von Meitingen nach Augsburg und tritt für Verhandlungen mit dem Augsburger Verkehrsverbund ein.
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