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Galakonzert des JBO Meitingen anlässlich des 20-jährigen Bestehens

Über eine voll besetzte Mittelschulturnhalle konnten sich die Musiker des Jugendblasorchesters (JBO) Meitingen anlässlich ihres Galakonzertes zum 20-jährigen Bestehen freuen.
Die Bläsergruppe unter der Leitung von Thomas Schulze begrüßte das Publikum festlich mit „Also sprach Zarathustra“ von R. Strauß. Bei der Harry Potter Suite wurden die Zuhörer in dessen magische Welt entführt. Unter großem Beifall verabschiedete sich die Bläsergruppe und das Blasorchester betrat die Bühne.
Der neue erste Vorsitzende Florian Möckl begrüßte die zahlreich erschienen Gäste. Dabei unterstrich er, dass sich das Publikum auf einen musikalisch abwechslungsreichen Abendfreuen darf. Mit der Hoffnung, dass viele der heutigen Akteure auch noch in einigen Jahren beim JBO musizieren werden, beendete er seine Ausführungen.
Das Blasorchester eröffnete nun unter der Leitung seines Dirigenten Walter Möckl das Konzert feierlich mit „Olympic Fanfare and Theme“. Anschließend überbrachte Bruno Wagner, der stellvertretende Vorsitzende des ASM-Bezirks 15, die Grußworte der Bezirksvorstandschaft. Dabei erwähnte er, dass das JBO Meitingen rege die Bezirksarbeit unterstützt und regelmäßig an den Wertungsspielen teilnimmt.
Passend hierzu bewiesen die Musiker mit „Absalon“, dem diesjährigen Wertungsspiel-Pflichtstück in der Oberstufe, dass sie sehr gut mit häufigen Taktwechseln und ungewöhnlichen Harmonien und Instrumentierungen zurechtkommen. In seinem Werk schildert der Komponist Bert Appermont die Gründung der dänischen Hauptstadt Kopenhagen durch den Bischof Absalom im 12. Jahrhundert.
Wie in den letzten Jahren übernahm Franziska Gumpp die Vorstellung der Konzertstücke des ersten Teils. Charrmant verknüpfte sie Informationen über die einzelnen Werke mit Ereignissen aus der 20-jährigen Geschichte des Vereins.
Mit der „Antilliaanse Suite“ nahmen die Musiker ihr Publikum mit auf eine Reise zu den Kleinen Antillen im Golf von Mexiko. Mit unterschiedlichen Rhythmen schaffte es Komponist Kees Vlak die Beschaffenheit der Inseln Aruba, Bonaire und Curacao und auch die Fröhlichkeit der Inselbewohner darzustellen.
Beim folgenden Stück „Into the Storm“ stellte Komponist Robert W. Smith den Verlauf eines Sturmes dar. Nach einem furiosen Beginn, bei dem die Percussion-Gruppe stark gefordert wurde, folgte ein entspannender melodiöser Teil, der die Ruhe im Auge des Sturmes versinnbildlichte.
Bei „Music from Braveheart“ trat Ulrich Lutter ans Dirigentenpult. Das Blasorchester präsentierte gekonnt die bekanntesten Melodien aus dem gleichnamigen Film.
Nach der Pause nahmen die Musiker des Jugendorchesters auf der Bühne Platz. Unter der Leitung von Walter Möckl eröffneten sie mit dem konzertanten „Charterpoint“ den zweiten Teil.
Bevor die jungen Musiker mit „My heart will go on“ aus dem bekannten Film „Titanic“ begannen, teilten die beiden Ansagerinnen noch schnell Papiertaschentücher an die Zuhörer aus, denn sie erwarteten, dass diese bekannte Melodie von James Horner stark auf die Tränendrüsen der Zuhörer drücken würde...
Auch viele Jahre nach ihrem Erscheinen sind die Ohrwürmer von Elvis Presley nicht in Vergessenheit geraten. Dies bewiesen die jungen Musiker, als sie mit großer Leidenschaft seine Hits „Love me tenter“, „Don´t be cruel“ und „Heartbreak Hotel“, die im Werk „A Tribute to Elvis“ zusammengefasst sind, dem Publikum vortrugen. Dass die Zuhörer von der Leistung der jungen Musiker begeistert waren, bewies der lang anhaltende Beifall.
Mit dem Marsch „Lexington“ verabschiedeten sie sich und gaben die Bühne abermals frei an die Musiker des Blasorchesters.
Durch die zweite Hälfte des Programms führten die beiden aus der Muppet Show bekannten Herren Statler und Waldorf, die mit sarkastischen Kommentaren die einzelnen Werke vorstellten. Bei „La Storia“ ließen sie Ereignisse aus der 20-jährigen Geschichte des Vereins Revue passieren.
Jazzig wurde es anschließend bei dem Stück „Satchmo“, in dem bekannte Melodien des legendären Louis Armstrong interpretiert wurden. Jerry Nowak arrangierte „Hello Dolly“ oder „What a wonderful World“ sehr abwechslungsreich und ließ auch eine Dixie-Combo musikalisch in Erscheinung treten. .
Den Abschluss des Konzertprogramms bildete „Moment for Morricone“. Der Komponist Ennio Morricone schuf mit den Filmmusiken zu den Western „Spiel mir das Lied vom Tod“ und „Zwei glorreiche Halunken“ unvergessliche Melodien.
Vor den Zugaben trat Dirigent Walter Möckl ans Rednerpult und nahm zu den musikalischen Höhepunkten der zurückliegenden Jahre Stellung. So erklangen bezugnehmend auf die Fahrten nach Rumänien „Über sieben Brücken“ und als Erinnerung an die Teilnahme auf der Augsburger Freilichtbühne „Im weißen Rössl“ als Zugaben.
Nicht nehmen ließen es sich die jungen Musiker des Jugendorchesters, beim abschließendem „My Way“ auf die Bühne zu kommen. So wurde mit einem mehr als 100-köpfigen Orchester das Galakonzert feierlich beendet.
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