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Doppeljubiläum der Pfarrei St. Wolfgang in Meitingen

 

Die Pfarrgemeinde St. Wolfgang in Meitingen konnte ein Doppeljubiläum feiern. Am gleichen Tag wurde vor 75 Jahren die neu erbaute Pfarrkirche eingeweiht und zehn Jahre später wurde Meitingen eine selbständige Pfarrei. Es ist fast wie eine Fügung, dass der erste Pfarrer in Meitingen, Geistlicher Rat Johannes Radinger, ebenfalls am 14. Mai seinen 100. Geburtstag hätte feiern können.

Der Mesner Roman Margazyn hatte zusammen mit seiner Schwester die Pfarrkirche zu einem wahren Prunkstück herausgeputzt und mit vielen Blumenarragements ausgestattet. Geistlicher Rat Wilhelm Zettler freute sich sehr, dass – wie dies in Meitingen üblich ist – alle Traditionsvereine mit ihren Fahnen gekommen waren und er in Konzelebration mit Pfarrer Margazyn und Geistlichem Rat Josef Liepert die Festmesse feiern konnte. In seiner Predigt erinnerte Pfarrer Zettler an die großen Anstrengungen, die für den Bau des großen Gotteshauses übernommen wurden, an die vielen Gottesdienste, die hier stattfanden, an Freude und Leid, die Anlaß waren für den Besuch der Kirche, an Trost und Kraft, die geschöpft werden konnten und sprach die Hoffnung aus, dass in Meitingen auch künfitg eine lebendige Pfarrgemeinde leben wird. Der Kirchenchor unter Leitung von Erika Beer brachte die Messe „Missa brevis in C“ von Wolfgang Amadeus Mozart zur Aufführung, an der Orgel begleitet von Renate Roßmanith. Claudia Mauthe und Monika Meitinger bereicherten den Gottesdienst mit dem Duett „Alma Redemptoris Regina Coelis“ von Meinrad Spieck. Zur Kommunion erklang vom Chor „Singt Jubellieder“ von Willi Trapp, bevor das gemeinsam gesungene „Großer Gott wir loben Dich“ zum Dank an Gott für 7Jahre Pfarrkirche und 65 Jahre selbständige Pfarrei erklang.

Beim anschließenden Pfarrfest im Hof hinter dem Pfarrheim nahmen sehr zahlreiche Besucher die Gelegenheit wahr, am Muttertag nicht selbst zu kochen, sondern zum Mittagessen zu bleiben und mitzufeiern. Geistlicher Rat Wilhelm Zettler freute sich über den großen Zuspruch und konnte auch einige Ehrengäste begrüßen.
Bürgermeister Alfred Sartor beglückwünschte die Pfarrgemeinde zum Jubiläum. Er versprach dabei, dass sich die politische Gemeinde bei der bevorstehenden Turmsanierung beteiligen werde, was der Kirchenpflegerin Maria Filz ein großes Anliegen ist. Die Pfarrgemeinde und die politische Gemeinde haben immer gut zusammengearbeitet zum Wohle der Bevölkerung und er versicherte, dass es sein persönliches Anliegen sei und auch das Anliegen des Gemeinderates, die Kirche immer in der Mitte des Ortes zu haben.
Musikalisch umrahmt wurde das Pfarrfest von der SGL-Kapelle. Kirchenpflegerin Maria Filz erinnerte daran, dass die SGL-Kapelle selbst in diesem Jahr ihr 50jähriges Bestehen feiert und seit Gründung alle Feste und Veranstaltungen der Pfarrgemeinde musikalisch begleitet hat. Dafür gebührt der Kapelle herzlicher Dank und große Anerkennung.

Bei der nachmittäglichen Maiandacht sangen die Wolfgangs-Spatzen und erfreuten am Ende alle Frauen und Mütter mit einem kleinen Geschenk. Dabei wurde auch des ersten Ortspfarrers Johannes Radinger gedacht.
Im Rahmen des Kaffee-Nachmittags gab es nochmals eine kleine Überraschung. Die Baufirma Ulrich Kraus, stiftete zur Erinnerung daran, dass der Großvater des heutigen Inhabers der Baumeister der Pfarrkirche St. Wolfgang war, eine riesige Torte mit Bild der Pfarrkirche. Das Prachtstück wurde sofort angeschnitten und an alle Besucher verteilt.
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