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Anschlag in Westendorf

Bernd Rochna eröffnet den Pfarrfasching.
 
Martin Schmid führt durchs Programm.
Westendorf (os). Moderator Martin Schmid warnte die Besucher des Westendorfer Pfarrfasching: Uns hat soeben eine Drohung erreicht. Heute Abend soll ein Anschlag verübt werden… Zum Glück handelte es sich nur um einen Anschlag auf die Lachmuskeln, doch der fiel dafür umso heftiger aus.
Bernd Rochna begrüßte in der Kutte eines Mönches die Zuschauer und seinen „Mitbruder“ Dekan Karl Kraus, ehe er die Moderation für den Abend in die bewährten Hände von Martin Schmid legte. Geist- und witzreich führte Schmid durch den Abend.
Unter dem Motto „Mit Musik geht alles besser“ eröffnete der Kirchenchor die Darbietungen. Von Hello Dolly bis Musik ist Trumpf zeigten die Chormitglieder, welches stimmliche und schauspielerische Potenzial in ihnen steckt.
Gespannt warteten die Zuschauer auf die „Jungfrau im Walde“. Die Akteure des Gymnastikvereins Ostendorf spielten zur Begeisterung der Zuschauer, wie ein Jogger einer Jungfrau bei einer Fahrradpanne aus der Patsche hilft. Zum Dank darf er sich nehmen, was er will. Doch zum Vergnügen der Zuschauer und zur Enttäuschung der Jungfrau entscheidet er sich fürs Fahrrad.
Die Dancing Chickaaz zeigten, „wovon kleine Sterne träumen“. Die gekonnt einstudierten Tänze brachten den jungen Akteurinnen viel Beifall ein, der sich noch steigerte, als zum Abschluss Dekan Karl Kraus die tanzenden Mädchen unterstützte.
Bei der Modenschau der Ministranten brachen dann endgültig die Dämme. Für die verschiedensten Anlässe hatten die Messdiener die lustigsten Verkleidungen parat. Sogar einen Werbespot war in die Aufführung eingebaut. Als Angelika Roßkopf und Andreas Eckert als Braut und Bräutigam auf die Bühne kamen, lachten viele Zuschauer Tränen. Auch Dekan Karl Kraus war begeistert: „Was unsere Minis da präsentiert haben, war einfach klasse“.
Keine Entspannung für die Lachmuskeln gab es, als im Anschluss Genovefa Spann als Vev auf der Bühne erschien und von ihren Erlebnissen erzählte. Eine Freundin hatte ihr erzählt, dass man in London am Tag locker 100 Pfund verlieren kann. So war die Vev schon ein bisschen enttäuscht, dass nur der Geldbeutel erleichtert wurde.
Als Gemeindearbeiter-Team sorgten fünf Mitglieder des Faschings-Clubs Kühlenthal-Westendorf (FCKW) für beste Stimmung. Nicht nur die Westendorfer wurden durch den Kakao gezogen, sondern auch die Kühlenthaler bekamen ihr Fett ab. Prächtig amüsierten sich die Kühlenthaler über die Geschichte der Westendorfer Feuerwehr, die im Einsatz Probleme mit der Tür am neuen Feuerwehrhaus hatte. Anschließend konnten dann die Westendorfer feixen, da die kleine Schmuttergemeinde zwar ein neues Feuerwehrauto bekommt, aber noch keinen Fahrer hat. „Doch bei drei Bürgermeistern“, meinte der FCKW, „gibt es ja genug Personal zum Schieben!
Claudia Wagner und Gabi Neuner von der Heimatbühne Westendorf sorgten mit ihrem schauspielerischen Talent und dem Sketch „auf dem Wochenmarkt“ für gute Unterhaltung, der mit viel Beifall bedacht wurde.
Die Darbietungen wurden von der Musikkappelle Westendorf musikalisch eingerahmt. Die Musiker sorgen während der Umbaupausen für gute Unterhaltung des Publikums, belohnen die Akteure mit einem Tusch oder verabschieden sie mit dem Narhalla-Marsch.
Am Ende der Veranstaltung dankte Dekan Karl Kraus den vielen Teilnehmern für das abwechslungsreiche Programm. Wir können stolz sein“, so der Seelsorger, „dass sich in unserer Gemeinde seit mehr als 25 Jahren jung und alt im Pfarrfasching engagieren“.
Weitere Bilder auf der Homepage der Pfarrei.
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Weiterveröffentlichungen:

myheimat-Regionalmagazin Meitinger | Erschienen am 23.03.2009
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