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Spaziergang durch die Altstadt zum Marktplatz von Meißen

Tuchmachertor und Fauenkirche zu Meißen
  Meißen: Marktplatz | Bei der Anreise von der Autobahnabfahrt Nossen wählte ich bewust einen kleinen Umweg durch das reizvolle Tal der Triebisch. Bei etwas mehr Zeit hätte ich auch noch eine kleine Wanderung vom Mühlenhof-Laden der Fichtemühle in Garsebach zu den Pechsteinklippen unternommen. So begnügte ich mich mit ihrem Anblick.

Meinen vorgeplanten Stadtrundgang starteten wir von den Neumarkt Arkaden Meißen mit einem Stadtführer in der Hand (Bild 2).

Im Wesentlichen entstand die Altstadt im Mündungskessel der Triebisch. Das Gelände steigt neben den Flüssen erst allmählich, dann steil zu den Höhen des Burgberges im Norden und des Afraberges und Jüdenberges im Westen der Altstadt an. Der Marktplatz liegt auf 110 m ü. NN, der Jüdenberg auf 165 m ü. NN.
Quelle: Altstadt
 
Unsere ersten Schritte führten uns vermutlich unterhalb des Jüdenbergs entlang. Hier werden über dem Wohnhaus mit Weinkellerei Müllers Weinberg (2. H. 19. Jh.).scheinbar die Weinbergmauern rekultiviert.
In der Görnischen Gasse 35 steht ein Handwerkerhaus aus dem 15. Jh. mit der bislang ältesten datierten Holzbalkendecke, bezogen auf den Profanbau der Meißner Bürgerstadt. Mit der Sanierung bzw. Rettung dieses bauhistorischen Kleinods soll dieser Tage endlich begonnen worden sein.
Quelle: Denkmalroute

Nach ca. 10 Minuten erreichten wir mit dem Bahrmannsches Brauhaus und der Frauenkirche auch den Marktplatz.
Das Bahrmannsche Brauhaus, eines der schönsten Renaissance-Gebäude Meißens, wurde auf gotischen Grundmauern bereits im Jahr 1570 erbaut. Die erste urkundliche Erwähnung des Platzes oder Gebäudes geht auf das Jahr 1460 zurück. Bekanntheit erlangte das Brauhaus bis zuletzt durch die Vorfahren des heutigen Besitzers, die bis zum Ende des 19. Jahrhunderts noch Bier in dem Gebäude brauten.

Gleich links neben dem Brauhaus, zu Beginn der Webergasse aus der wer gerade kamen ein weiteres tolles Patrizierhaus „Alter Ritter“, ursprünglich als Wohnhaus eines reichen Renais-sancebürgers entstanden, zwischenzeitlich als Mietshaus genutzt.
als Gaststätte ("Ritterherberge", ab 1887 "Alter Ritter"). Heute wird das Haus für Ausstel-lungszwecke genutzt und beherbergt eine wissenschaftliche Präsenzbibliothek.
Leider haben wir es versäumt einen Blick ins Gebäude zu werfen, soll es doch nach liebevoller Sanierung im Museum für bürgerliche Wohnkultur zeigen, wie Meißner Bürger gelebt haben.
Vorbei an Tuchmachertor und Frauenkirche (dieser widme ich einen eigenen Beitrag), standen wir plötzlich auf dem buckligen schiefen Marktplatz; Man sieht es am Erdgeschoss vieler Häuser. Bestimmt keine leichte Aufgabe bei Stadtfesten hier Marktbuden aufzubauen.
Der Marktplatz ist umgeben von Bürgerhäusern im Stil der Gotik und der Renaissance. Das spätgotische Rathaus entstand von 1472 bis 1478. Besonders auffallend sind das Hirschhaus mit seinem schönen Portal von 1642, das Bennohaus oder die Markt-Apotheke. Ich will auf sie nicht näher eingehen, sondern lasse einige Fotos (mit kurzen Kommentaren) für sich sprechen.

Im nächsten Artikel dann lasse ich Euch am Klang der Glocken aus Meißener Porzellan® vom Turm der Frauenkirche und der tollen Aussicht vom Turm teilhaben.
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10 Kommentare
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Manfred W. aus Nebra (Unstrut) | 20.03.2019 | 08:55  
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Günther Gramer aus Duisburg | 20.03.2019 | 09:12  
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Francis Bee aus Hannover-Südstadt | 20.03.2019 | 09:17  
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Roland Horn aus Dessau | 20.03.2019 | 09:30  
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Wolfgang Erler aus Sandersdorf | 20.03.2019 | 09:37  
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Francis Bee aus Hannover-Südstadt | 20.03.2019 | 09:46  
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Werner Szramka aus Lehrte | 20.03.2019 | 11:25  
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Wolfgang Erler aus Sandersdorf | 21.03.2019 | 06:22  
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Wolfgang Erler aus Sandersdorf | 21.03.2019 | 15:35  
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Renate Schuparra aus Duisburg | 21.03.2019 | 23:50  
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