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"Das ist mein Traumberuf"

Meerane: Domizil | Gespräch mit Andrea Tannert, Direktorin des Kursana Domizils Meerane, über Berufschancen in der Altenpflege.


Der Pflegenotstand sei ein Märchen, behaupten Sie. Warum?
Weil man nicht alles schlechtreden darf. Wir haben zum Beispiel die Pflegereform genutzt, um neue Mitarbeiter einzustellen. Bei uns hier im Kursana Domizil Meerane sind das seit 2015 insgesamt 16 neue Betreuungskräfte. Bei den knapp 100 Kursana-Häusern in Deutschland gibt es mehr als 350 neue Mitarbeiter.

Was sind „Betreuungskräfte“?
Korrekterweise heißen sie „Alltagsbegleiter“ oder „Betreuungsassistenten“. Sie werden insbesondere bei der Betreuung demenzkranker Senioren eingesetzt und arbeiten eng mit den Pflegekräften zusammen: Sie lesen vor, basteln und malen mit einzelnen Bewohnern, gehen mit ihnen spazieren, helfen in Alltagsdingen oder hören ganz einfach zu.

Muss man dafür eine Extra-Ausbildung haben?
Grundsätzlich kann jeder auch ohne Vorkenntnisse zum „Alltagsbegleiter“ werden. Man muss eine Qualifizierungsmaßnahme absolvieren mit 160 Unterrichtsstunden und einem zweiwöchigen Betriebspraktikum. Diese Qualifizierung dauert in der Regel insgesamt vier Monate. Interessenten können sich gern an uns wenden.

Sie suchen auch weiterhin Pflege-Fachkräfte?
Ja. Denn die Pflege älterer Menschen wird immer anspruchsvoller. Das hat auch mit der starken Zunahme hochbetagter Menschen zu tun, die eine besondere Betreuung und besondere Zuwendung brauchen. Dazu benötigt man mehr qualifiziertes Personal in Pflegeeinrichtungen.

Was heißt das konkret?
Benötigt werden sehr gut ausgebildete und weiterqualifizierte Pflegekräfte. Das ist die große Stärke von Kursana. Momentan sind es über 530 Menschen, die bei uns ausgebildet werden, davon auch sechs in Meerane. Bei guter Leistung werden alle in ein festes Arbeitsverhältnis übernommen und können später in der „Kursana Akademie“ weitergehende Abschlüsse erwerben.

Ein Karriere-Sprungbett?
Ja – ich selbst habe eine ganze Reihe von berufsbegleitenden Fortbildungen besucht, um da zu stehen, wo ich heute stehe. Denn das hier ist für mich der Traumberuf.
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1 Kommentar
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Hans-Joachim bartz aus Hattingen | 16.05.2017 | 09:03  
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