Wismar: Kultur

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Hochgezogene Grundmauern lassen die Ausmaße des Kirchenschiffs jetzt erkennen

Helmut Kuzina
Helmut Kuzina | Wismar | am 02.11.2009 | 335 mal gelesen

Noch immer ist am rund 81 m hohen Kirchturm von St. Marien zu sehen, wie hoch einst das knapp 34 m hohe Mittelschiff an ihn heranreichte. Vom 14. zum 15. April 1945 war das Kirchenschiff bei einem Bombenangriff während des Zweiten Weltkriegs schwer getroffen worden. Obwohl die Schäden nicht irreparabel waren, ließen die damaligen DDR-Behörden die Ruine des Kirchenschiffs im August 1960 aus politischen Gründen...

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Chor-Orgel für St. Nikolai im Bau

Helmut Kuzina
Helmut Kuzina | Wismar | am 28.10.2009 | 560 mal gelesen

In St. Nikolai entsteht direkt nebem dem Hauptaltar eine neue Orgel, genannt Chor-Orgel, die der Begleitung des Gemeindegesangs und der Konzerte dienen soll. In sie wurden Teile der Vorgängerorgel von 1862 eingebaut, nämlich die erhaltenen Orgelpfeifen, die der Orgelbaumeister Friedrich Wilhelm Winzer erstellte. Der spätbarocke Hauptaltar von 1774 zeigt das Bild "Kreuzabnahme", das Benjamin Block 1653 als Kopie des...

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Der Organist hört nicht den Gemeindegesang

Helmut Kuzina
Helmut Kuzina | Wismar | am 27.10.2009 | 568 mal gelesen

Fast täglich erklingt in der St.-Nikolai-Kirche die großartige Orgel mit dem Renaissanceprospekt, den 28 Registern, den 1947 Pfeifen. Aber leider kann sie bei Gottesdiensten nur schwer zur Begleitung des Gemeindegesangs eingesetzt werden, weil die Entfernung zwischen dem Organisten und den Gottesdienstbesuchern zu groß ist. Hinzu kommt, dass ihr Grundton a bei 455 Hertz liegt (normal 440 Hz), was sich nicht korrigieren lässt....

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Unter Denkmalschutz - das ehemalige Leichenwärterhaus

Helmut Kuzina
Helmut Kuzina | Wismar | am 24.10.2009 | 240 mal gelesen

1986 wurde das ehemalige Leichenwärterhaus als erhaltenswerte Friedhofsarchitektur in die Denkmalschutzliste aufgenommen. 1832 war es auf dem Friedhof errichtet worden, um hier die Verstorbenen bis zu ihrer Beisetzung zu belassen. Da das Gebäude dem Leichenwärter zugleich als Wohnhaus diente, sollten diese Verhältnisse geändert werden. Aber erst 1910 entstand eine Leichenhalle im Krankenhauskomplex am Dahlberg. Das Gebäude...

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Im Kirchdorfer Hafen Fisch vom Kutter

Helmut Kuzina
Helmut Kuzina | Wismar | am 22.10.2009 | 1121 mal gelesen

Wer den Hafen in Kirchdorf auf der Insel Poel besucht, sollte unbedingt auch frischen Fisch vom Kutter kaufen. Im Hintergrund versteckt sich die Kirche aus dem 13./14. Jahrhundert auf den alten Wallanlagen. Ihr Turm, eine achtseitige "Bischofsmütze", dient seit Jahrhunderten als Seezeichen.

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St. Nikolai seit 1703 ohne gotischen Turmhelm

Helmut Kuzina
Helmut Kuzina | Wismar | am 13.10.2009 | 201 mal gelesen

Von der Scheuerstraße/Ecke Frische Grube bietet sich dieser Blick auf St. Nikolai, wobei sofort der eigenartige Turmabschluss auffällt. Durch einen Orkan stürzte 1703 der einst gotische Turmhelm auf das Kirchenschiff und zerstörte große Teile des Daches, des Gewölbes sowie der Innenausstattung. Aus finanziellen Gründen wurde die Turmspitze nicht mehr originalgetreu aufgebaut. So ist der Turm von St. Nikolai nicht mehr 120 m,...

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Bunte Märkte am Alten Hafen

Helmut Kuzina
Helmut Kuzina | Wismar | am 13.10.2009 | 131 mal gelesen

Im Nordwesten der Altstadt befindet sich der Alte Hafen, der hauptsächlich noch als Fischer- und Touristenhafen genutzt wird (Hafenrundfahrten, Abfahrten zu Segeltörns und zur Insel Poel). Am Alten Hafen lässt es sich gemütlich flanieren, beobachten und auch einkaufen (Ausstellungen, Märkte).

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Wismar-Heiligen-Geist-Kirche!!!

Karl-Heinz (Kalle) Wolter
Karl-Heinz (Kalle) Wolter | Wismar | am 11.10.2009 | 628 mal gelesen

Nur wenige mittelalterliche Hospitäler sind in Norddeutschland so vollständig erhalten wie das Heiligen-Geist-Hospital in Wismar,das um 1250 gegründet wurde. Die Heilig Geist Kirche war eine so genannte Spitalkirche, hier wurden Kranke und Gebrechliche Menschen gepflegt und versorgt.Der Kirchenraum war im Mittelalter zugleich Gotteshaus, Klinik und Herberge für Pilger, Reisende und Obdachlose. Als das Hospital 1323 unter...

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In Heilig-Geist eine Kopie von Rembrandts "Kreuzabnahme"

Helmut Kuzina
Helmut Kuzina | Wismar | am 11.10.2009 | 436 mal gelesen

Der Hauptaltar der Heilig-Geist-Kirche erfuhr in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts eine barocke Umgestaltung, wobei die Bilder entsprechend der lutherischen Lehre komponiert wurden. Das Erstaunliche ist, dass der Mittelschrein im Zentrum eine Kopie von Rembrandts "Kreuzabnahme" zeigt (das Original befindet sich im Rijksmuseum in Amsterdam). Links neben der "Kreuzabnahme" ist die Szene der "Anbetung durch die Weisen",...

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Prozessionslaternen aus der Zeit vor der Reformation

Helmut Kuzina
Helmut Kuzina | Wismar | am 11.10.2009 | 391 mal gelesen

Die Heilig-Geist-Kirche, ein schlichter und prunkloser Saalbau, bietet dennoch manche Überraschung. Zwei Prozessionslaternen sind hier erhalten, so genannte "Lichtebome", die in der Zeit vor der Reformation bei kirchlichen Umzügen vorangetragen wurden. Die spätgotischen Stableuchter präsentieren in figürlicher Darstellung Maria mit dem Jesuskind. Unter Baldachinen wird zweimal die Himmelskönigin, den neugeborenen Heiland auf...

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Wismar die St.Nikolai-Kirche 5

Karl-Heinz (Kalle) Wolter
Karl-Heinz (Kalle) Wolter | Wismar | am 09.10.2009 | 950 mal gelesen

Die St.Nikolai-Kirche wurde nach dem Vorbild französicher Kathedralen von 1381 bis 1487 erbaut.Sie war die Kirche der Schiffer und Fahrensleute.Mit seinen 37 Meter hohen Mittelschiff ist die St.Nikolai-Kirche das vierthöchste Kirchenschiff in Deutschland.Sie gilt als Meisterwerk der Spätgotik.Bevor ein Sturm den Turmhelm im Jahre 1703 zerstörte hatte er eine höhe von 120m. Die reiche Ausstattung wurde nach dem Krieg durch...

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Unübersehbar: St. Nikolai

Helmut Kuzina
Helmut Kuzina | Wismar | am 09.10.2009 | 152 mal gelesen

Unübersehbar ist die dreischiffige Backsteinbasilika, diese Kirche der Fischer und Seeleute, deren Bau um 1270 begonnen wurde und die den Namen des Schutzpatrons, des heiligen Nikolaus, trägt. Die Maße: Länge 85 m, Breite 58 m, Turmhöhe 64 m, Höhe des Kirchenschiffs 37 m.

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Der prächtige Krämeraltar von St. Nikolai: Wo das Jesuskind auf einem Dudelsack spielt

Helmut Kuzina
Helmut Kuzina | Wismar | am 08.10.2009 | 1228 mal gelesen

St. Marien - die große spätmittelalterliche Stadtkirche - hatte neben dem Hochaltar eine Reihe von Nebenaltären. Einer von diesen war um 1430 von den Krämern, den Händlern, gestiftet worden, daher der Name "Krämeraltar" für diesen prächtigen Flügelaltar. Nachdem 1832 die Krämerkapelle von St. Marien abgebrochen worden war, wurde 1887 dieser Flügelaltar in St. Nikolai aufgestellt und befindet sich heute in der nordöstlichen...

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Zeughaus - schwedische Militärarchitektur des Barocks

Helmut Kuzina
Helmut Kuzina | Wismar | am 07.10.2009 | 230 mal gelesen

Das Zeughaus in der Ulmenstraße gilt als eines der bedeutendsten barocken Zeugnisse schwedischer Militärarchitektur in Deutschland. Der einzigartige Dachstuhl ermöglicht durch die Hängekonstruktion ein stützenfreies Obergeschoss von 60 mal 15 m. Heute befindet sich im Zeughaus die Stadtbibliothek.

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Die Christusfigur von St. Nikolai aus ungewöhnlicher Perspektive 1

Helmut Kuzina
Helmut Kuzina | Wismar | am 06.10.2009 | 201 mal gelesen

Wer die knapp hundert Stufen der engen Wendeltreppe auf das Gewölbe von St. Nikolai hinaufgestiegen ist, dem bieten sich erstaunliche Ausblicke auf die Hansestadt und interessante Einblicke in das mittelalterliche Gotteshaus. Hier oben präsentiert sich St. Nikolai aus ungewöhnlicher Perspektive. Ein Fenster zum Hauptschiff lässt die überlebensgroße Christusfigur ganz nahe erscheinen. Dabei steht die triumphierende Statue des...

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Bummel über die Lübsche Straße 1

Helmut Kuzina
Helmut Kuzina | Wismar | am 06.10.2009 | 412 mal gelesen

Zu jeder Jahreszeit lohnt sich ein Bummel über die Lübsche Straße mit ihren vielen denkmalgeschützten Bürgerhäusern. Die meisten der historischen Wohn- und Geschäftshäuser sind bereits restauriert worden. Die "Lübsche Straße" ist die nach Lübeck führende Verkehrsverbindung, heute bis zum "Lübschen Tor" in weiten Bereichen Fußgängerzone und Einbahnstraße.

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Drei gegen einen - die "Tauzieher" 2

Helmut Kuzina
Helmut Kuzina | Wismar | am 03.10.2009 | 1470 mal gelesen

Drei gegen einen - das ist nicht fair, sagen oft die jüngsten Betrachter angesichts der "Tauzieher" auf dem Platz vor dem Marienkirchturm. Der Bildhauer Karl-Henning Seemann, 1934 in Wismar geboren, schuf die Skulptur der Tauzieher 1985/87, die von der Stadt erworben wurde und seit 2005 vor dem Kirchturm von St. Marien steht. Zu den zahlreichen Werken von Seemann gehören u. a. "Kreislauf des Geldes" (Aachen, 1977),...

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Interessante Fassadengestaltung blieb erhalten

Helmut Kuzina
Helmut Kuzina | Wismar | am 30.09.2009 | 253 mal gelesen

1895/96 entstand in der Breiten Straße das Gebäude "Hotel Wismar", das nach langem Leerstand saniert wurde und seit dem Sommer 2006 wieder für Gäste geöffnet ist. Die oberen Geschosse des denkmalgeschützten Hauses setzen sich kontrastreich vom Unterbau ab. Interessante Gestaltungsmerkmale sind der Erker, die Maskenköpfe über den Erdgeschossfenstern und die beiden Knabenfiguren in Putznischen des ersten Obergeschosses.

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Besuch in der Hansestadt Wismar... Teil.1

Karl-Heinz (Kalle) Wolter
Karl-Heinz (Kalle) Wolter | Neustadt am Rübenberge | am 30.09.2009 | 579 mal gelesen

Die Hansestadt Wismar liegt an der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommers,am südlichen Ende der durch die Insel Poel geschützten Wismarbucht. Die historische Innenstadt Wismars,ist seit 2002 Weltkulturerbe der UNESCO und bietet sehenswerte architektonische und kulturelle Schätze. Die Hansestadt Wismar ist geprägt durch seine mittelalterlicher Architektur,die Pflege und Behutsamkeit seiner Bürger haben die Schönheit des...

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Goldener Löwe beäugt die Passanten

Helmut Kuzina
Helmut Kuzina | Wismar | am 30.09.2009 | 905 mal gelesen

Über der Tür der ehemaligen Löwenapotheke thront seit dem 19. Jahrhundert ein goldener Löwe. Mit stolz erhobenem Kopf schaut er über die Passanten der Krämerstraße hinweg. Seit einigen Jahren befindet sich in dem vom Löwen bewachten Gebäude das Café "Alte Löwenapotheke".

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Italienische Renaissance in der Hansestadt

Helmut Kuzina
Helmut Kuzina | Wismar | am 30.09.2009 | 213 mal gelesen

Der "Fürstenhof", die einstige Stadt- und Sommerresidenz der mecklenburgischen Fürsten, präsentiert ein Stück italienischer Renaissance in der Hansestadt. Das Bauensemble, heute Sitz des Amtsgerichts, besteht aus dem "Alten Haus" (ab 1512) und dem "Neuen Haus" (1553 - 1556). Vor allem begeistert der figürliche Fassadenschmuck und das herrliche Sandsteinportal des "Neuen Hauses".

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Ausstellung "Dialog des Geistes" 1

Helmut Kuzina
Helmut Kuzina | Wismar | am 10.09.2009 | 721 mal gelesen

Den sechs im Halbkreis angeordneten Backsteinfiguren (Künstler: Dieter Weidenbach) werden unterschiedliche Zitate gegenübergestellt (Sprecher: Bruno Ganz). Als Vertreter mehrerer Kulturen und Religionen "äußern" sie sich zu Fragen nach dem Sinn des Lebens und den Möglichkeiten des friedlichen Zusammenlebens. Die Ausstellung "Dialog des Geistes" (Konzeption: Holger von Neuhoff, 2002) wird im Marienkirchturm gezeigt.

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In der Ausstellung: Ofenkachel aus dem 16./17. Jahrhundert

Helmut Kuzina
Helmut Kuzina | Wismar | am 07.09.2009 | 810 mal gelesen

Das Stadtgeschichtliche Museum zeigte in der Gerichtslaube wertvolle archäologische Funde, die bei Grabungen im Stadtgebiet in den vergangenen Jahren freigelegt wurden. Zu sehen waren auch Exponate, die seit dem Zweiten Weltkrieg im Keller der Alten Schule verschüttet waren. Die Ofenkachel (Maria mit dem Jesuskind, 16./17. Jahrhundert) wurde erst 2008 im Schulkeller entdeckt.

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Häufig übersehen: "Nix" und "Nixe"

Helmut Kuzina
Helmut Kuzina | Wismar | am 05.09.2009 | 710 mal gelesen

Die kleinen bronzenen Seefabelwesen, meistens "Nix" und "Nixe" genannt, werden am Fuß der früheren Versorgungsanlage "Wasserkunst" häufig übersehen. Sie zieren den Renaissancebau, der von 1580 bis 1602 auf dem Marktplatz nach Plänen des niederländischen Baumeisters Philipp Brandin erbaut wurde.

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Eine von 504 Lösungen

Helmut Kuzina
Helmut Kuzina | Wismar | am 05.09.2009 | 279 mal gelesen

Bei der mittelalterlichen Wandmalerei in der Heiligen-Geist-Kirche handelt es sich nicht um ein Kreuzworträtsel im heute herkömmlichen Sinn. Das Buchstabenfeld aus der Zeit vor etwa 700 Jahren zeigt ein Gebet. Denn in den 99 Feldern des Freskos steht 504-mal "DEO GRACIAS" (übersetzt "Lasst uns Gott danken"). Blau hervorgehoben - eine der vielen Danksagungen.