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Pressefreiheit: allerorten in Gefahr!

Dr. Svetlana Lada-Rus (Foto: © Bild: www.twitter.com CC)
 
Wladimir Wladimirowitsch Putin, Präsident der Russischen Föderation und Recep Tayyip Erdoğan Präsident der Republik Türkei (Foto: © Bild: www.t-online.de CC)
Moskau (Russische F): Kreml | Während es sich allseits ganz einfach gemacht wird, sich an der Türkei abzuarbeiten und dabei zu massiven Verstößen gegen die Pressefreiheit in Deutschland selbst – wer im Glashaus sitzt, sollte bekanntlich keine Steine werfen – nur weggesehen wird, gibt es diesen Appell aus Russland:

Svetlana Lada-Rus (Peunova) ist eine vielseitige Persönlichkeit. Seit 1995 ist sie in Russland bekannt als Autorin in der Literatur über praktische Psychologie, Erschafferin der patentierten Methode der nicht-medikamentösen Wiederherstellung der Gesundheit auf der Grundlage der psychosomatischen Medizin, eine Persönlichkeit des öffentlichen Lebens, Juristin und eine bekannte russische oppositionelle Politikerin.
Über 10 Jahren war sie regelmäßiger Gast in regionalen Fernsehsendungen, führte ihre eigene Fernsehsendung "Das ABC des Glücks" und "Was denkt Svetlana Peunova?". Dann wurde ihr der Zugang zu den Medien geschlossen, nachdem sie angefangen hat öffentlich über die Politik zu sprechen, um die wahren Hintergründe des Regierungssystems in Russland aufzudecken.

Auf dem Höhepunkt ihrer Popularität wurden ihr die Verträge gekündigt.
Im Jahr 2007 veröffentlicht Lada-Rus das Buch "Alle Macht dem Volke? Das Bekenntnis des Zeitgenossen", welches auf den Erfahrungen der gesellschaftlichen Aktivitäten in Russland basiert. Darin schreibt sie über die Methoden zur Manipulation der Wahlen in Russland und führt eine sachliche Analyse über die zerstörenden Auswirkungen des geltenden Machtsystems. Dieses Wissen basiert nicht nur auf ihrer persönlichen Erfahrung, sondern auch auf statistischen Daten und Fakten, Meinungen bedeutender Analytiker und Wissenschaftler des Landes.
Schon damals begann die Diskriminierung der Rechte von Svetlana Lada-Rus, als Autorin. Die Raumvermietung, zur Veranstaltung von Autorentreffen, wurde ihr verwehrt. So auch am 12. 09. 2010, wo eine Versammlung, die im Haus der Offiziere in Samara geplant war, plötzlich von der Verwaltung des Hauses verweigert wurde. Als Begründung wurde vom Leiter der territorialen Garnison Samaras die Verordnung 47, vom 09. 09. 2010, erteilt, dass “auf militärischen Territorium keine kulturellen Massenveranstaltungen abgehalten werden dürfen, um die Gefahr eines Terroranschlags zu vermeiden“.
Was hat das damit zu tun?
Im Dezember 2015 sagte die Verwaltung des Konzertzentrums "Zvezda"(Stern) die Raumnutzung für ein Autorentreffen ab. Zeugen berichten, dass der Grund der Absage ist: “politische Themen und die reale Lage im Land öffentlich zu besprechen, ist nicht erwünscht.“ Auch von der Konzerthalle "Arena" wurde das Kulturfestival der Völker Russlands “Heitere Sonne", dessen Initiator ebenso Svetlana Lada-Rus war, abgesagt, obwohl die Mietgebühren schon bezahlt waren. Als Vorwand wurde eine plötzliche Veranstaltung der Regionalregierung genannt.
Im Februar 2016 wurde für das zweite Festival der Kultur der Völker Russlands ein Vertrag für die Vermietung der Halle in Konzertzentrum "Zvezda" unterzeichnet, aber plötzlich wurde alles wieder storniert. Die Begründung dafür war, dass die Halle für technische Arbeiten geschlossen wird. Der wahre, inoffiziell genannte Grund ist ein administratives Verbot im Zusammenhang mit der Teilnahme an der Veranstaltung von Svetlana Lada-Rus. Es gibt genug ähnliche Beispiele, die durch Zeugenaussagen bestätigt werden können.
Offenbar geht es dabei darum, dass auf vorhergehenden Veranstaltungsabenden Frau Svetlana Lada-Rus Themen, wie Bürgerrechtsverletzungen anspricht, oder gegen die Eskalation in Konfliktgebieten, den Terror, farbige Revolutionen und totale Kontrolle eintritt und dazu Dokumentaraufnahmen, so wie eigene Film-Recherchen aufzeigt.
In 2010 versucht die Staatsanwaltschaft der Stadt Wladimir das Buch von Svetlana Lada-Rus (Peunova) "Alle Macht dem Volke? Das Bekenntnis des Zeitgenossen" als extremistisches Material darzustellen. Der Antrag des Staatsanwalts ist wissentlich unbegründet und ungesetzlich nach folgenden Gründen:
- die Unzulässigkeit des Beweises, der vom Antragssteller vorgestellt wurde.
Als Beweis für seine Position hat der Antragsteller die umfassende Expertenforschung vom 22. 07. 2010. Nr. 981 beigelegt. Nach den Ergebnissen der Studie steht auf Seite 17, "der Inhalt der vorgestellten Materialien zielt auf die Anregung des Hasses und der Feindschaft zwischen sozialen Gruppen ab".
Die Experten M. Nebukina, mit Hochschulbildung in der russischen Sprache und der Literatur und Frau M. Kirejewa, mit psychologischer Ausbildung, haben die Grenzen ihres Kompetenzbereiches überschritten, indem sie die politische Elite, die Abgeordneten, die politischen Parteien und die Beamten als soziale Gruppen bezeichnet haben.
Darum wurde eine unzulässige Schlussfolgerung über Hass und Feindschaft im Zusammenhang der Zugehörigkeit zu einer sozialen Gruppe getroffen. Und das obwohl die Soziologie einer Gruppe nur von einem Soziologen bestimmt werden kann.
- das Fehlen von Anzeichen für extremistisches Material wurde unter Anderem von fünf weiteren Untersuchungen (darunter auch juristische) bestätigt. Diese Experten besitzen eindeutig mehr Erfahrung, als M. Nebukina und M. Kirejewa und haben in ihrer Stellungnahme zu diesen Punkten genau das Gegenteil aufgezeigt und widerlegten die falschen Schlussfolgerungen der ersten Untersuchung Nr. 981.
- der Text des Buches hat eine kritische Ausrichtung, welche von den Ergebnissen der fünf Untersuchungen und verschiedenen Rechtsnormen bestätigt wurde. Die Kritik an der Regierung im Rahmen der Gesetzgebung der Russischen Föderation ist nicht verboten (vor Allem, wenn die Kritik auf statistischen Fakten und auf den eigenen Untersuchungen des Autors basiert).
Trotz der fehlenden Begründungen, um das Buch als extremistisch festzulegen, und klaren Beweisen, die die Anwälte von S. Lada-Rus erbrachten, dauerte das Gerichtsverfahren anderthalb Jahre(!). Als Ergebnis wies das Gericht die Klage der Staatsanwaltschaft ab.
Seit 2011 hat Svetlana Lada-Rus die Arbeit an ihrem journalistischen Projekt "Сквозь апокалипсис-1"(Durch die Apokalypse -1) begonnen, worin kulturelle, historische, politische und auch esoterische Aspekte in 8 Folgen eines Filmes erfasst werden.
Die Arbeit an dem Projekt dauerte über ein Jahr lang und hatte Erfolg (über 3 Millionen Aufrufe im russischen Internet). Danach kam die Fortsetzung des Projekts, "Durch die Apocalypse-2" schon mit 11 Folgen, in kleineren Umfang, worin Themen der weltweiten wie russischen Wirtschaft und Politik behandelt wurden (zum Beispiel die Folgen "Terrorismus", "Sicherheitsdienst", "Die Beamten", "Die Kirche", "Das Finanzsystem "und so weiter).
Das Projekt "Durch die Apokalypse-3" löste eine heftige Reaktion aus - "Die Sicherheitsdienste an der Macht", wo Svetlana Lada- Rus, bezogen auf Zeugenaussagen die Ereignisse im Jahr 1993, die Fakten aus der Öffentlichkeit, die Aussagen anderer Journalisten anführt und ihre begründete Meinung darüber preisgibt, dass der Ex-Präsident Russlands, Boris Jelzin, ein Agent der Sicherheitsdienste sein könne und der derzeitige Präsident, Wladimir Putin, sein Nachfolger, es sei.
Außerdem wurde das Projekt von einer Gruppe der unabhängigen Rechtsanwälte untersucht, deren Meinung nach die Dokumentarfilme keinerlei Anzeichen von Extremismus oder Verleumdung enthielten. Svetlana Lada-Rus hat selbst Jura studiert und ist sehr sachkundig in der Journalistentätigkeit.
Einige Jahre nach der Veröffentlichung des Videoprojektes “Durch die Apokalypse – 1“ wurde am 14. 04. 2015 vom Surgutski Stadtgericht Chanty-Mansijski Bezirks-Jugra, ohne jegliche Benachrichtigung an das Entwicklungsteam, 4 Folgen der Projekte als extremistisch anerkannt:
"Durch die Apokalypse (Folge 1) – Der Kosmos",
"Durch die Apokalypse (Folge 4) – Nikolai II",
"Durch die Apokalypse (Folge 6) – Die Reformen",
"Durch die Apokalypse (Folge 8) – 5 Finger der Macht".
Wir erinnern daran, dass im jährlichen Bericht von Amnesty International festgestellt wurde, dass "in Russland die Zahl der Anklagen und Verhaftungen von Menschen, die für die Kritik an der Regierungspolitik und öffentlichen Demonstrationen oder für die Aufbewahrungen der Materialien, die laut der verschwommenen Gesetzgebung der Staatssicherheit als extremistisch oder illegal befunden sind, weit anstieg".
(auf Russisch https://amnesty.org.ru/pdf/Annualreportbook15_16_R...).
Es begann ein "Shitstorm", sowohl in den Massenmedien als auch im Internet, bei dem Svetlana Lada-Rus, als “Scharlatanin, Ignorantin und als Sektiererin", bezeichnet wurde.
Svetlana Lada-Rus hat eine Klage gegen diese Verleumdung, die ihre Ehre, Würde und ihren Ruf diskriminiert hat, eingereicht und ihrer Klage wurde stattgegeben.
Im Jahr 2012 fährt sie nach Krymsk und führt dort eine journalistische Untersuchung der traurigen Ereignisse durch.
(auf Russisch https://www.youtube.com/watch?v=eIvuKwDtRJ4).
Eine ähnliche Untersuchung wurde über die Ereignisse des bekannten Terroranschlags am 1. September in Beslan vollzogen.
(auf Deutsch https://www.youtube.com/watch?v=SiweX-H6egk).
Ein neues Projekt, unter dem Namen "Betrogenes Russland", wird in die Wege geleitet.
In der Folge des Projektes "Beslan: 10 Jahre später", veröffentlicht Svetlana Lada-Rus die Ergebnisse ihrer Untersuchung, laut denen nicht identifizierte Mitarbeiter des FSB Russlands (Staatssicherheitsdienst) in den Terroranschlag in Beslan beteiligt sein könnten. Denn den Aussagen einer Reihe von Augenzeugen nach, wurden alle Beweise bewusst beseitigt, die ihre Beteiligung an dem Terroranschlag beweisen könnten, sowie auch die Stadtverwaltung offenbar über den bevorstehenden Terrorakt im Voraus Bescheid wusste.
Frau Svetlana Lada-Rus hat eine Menge an Zeugenvideoaussagen gesammelt und traf sich mit den Vertretern der Organisationen "Mütter von Beslan" und "Stimme Beslans", die ebenso, wie auch Svetlana Lada-Rus, eine Mediensperre haben.
Diejenigen, die in ihrer Journalistentätigkeit offen über die mögliche Beteiligung von russischen Geheimdiensten an Massenterrorakten sprachen, leben nicht mehr.
So wurde der ehemalige Oberstleutnant des FSB Alexander Litwinenko nach der Veröffentlichung seines skandalösen Buches "Der FSB sprengt Russland" (eng. Blowing Up Russia) mit radioaktivem Polonium vergiftet (nicht allzu lange her wurde eine der Ausgaben seines Buches in russischer Sprache als extremistisch anerkannt).
Die russische Menschenrechtsverteidigerin und Journalistin Anna Politkowskaja wurde getötet, als sie über die mögliche Beteiligung von Geheimdiensten an den Explosionen der Wohnhäuser in Russland sprach. Sie beschuldigte die Geheimdienste unter Anderem für die Verwendung von Giftgas während des Terroranschlages im Moskauer Dubrowka-Theater und die daraus resultierenden zahlreichen Opfer. Das geschah erst nach der Machtübernahme Putins.
(auf Russisch http://citaty.info/quote/319545).
Besonders mutig hat sich Svetlana Lada-Rus über die Tragödie in Krymsk ausgesprochen. Die zahlreichen Fakten in ihrer Journalistenuntersuchung wiesen darauf hin, dass:
- dieses Ereignis eine absichtlich herbeigeführte Überschwemmung sein könnte. Das Schlimmste daran – die Stadtverwaltung und deren Familienangehörige wussten über diese "Aktion" Bescheid, warnten die Bevölkerung nicht und hatten das überschwemmte Gebiet frühzeitig verlassen.
- die Zahl der Opfer wurde, einer Vielzahl von Beweismitteln nach, in den offiziellen Berichten heruntergesetzt. Offensichtlich sind nicht 117 Menschen umgekommen, sondern Tausende!
- es gibt Hinweise darauf, dass die Strömung des Wassers aus einer ganz anderen Richtung kam, im Gegensatz zu den offiziellen Berichten.
Svetlana Lada-Rus hat über den speziell organisierten, geheimen Abtransport der Leichen gesprochen. Des Weiteren, den Videoaufzeichnungen und den Augenzeugen nach, durften die Freiwilligen-Helfer lange Zeit nicht an Ort der Katastrophe heranfahren.
Zur Zeit spricht Svetlana Lada-Rus über die reale Gefahr der Zerstörung des Damms des Wasserkraftwerks Sajano-Schuschenskaja und über die Untätigkeit der Behörden, um diese Bedrohung zu verhindern. Die Zahl der Opfer würde bei Weiten größer, als in Krymsk, ausfallen (über eine Million!).
In den Filmen des Projekts "Betrogenes Russland" wird aufgedeckt, dass tatsächlich jedes Mal nach den Katastrophen die Dienste, die diese Katastrophen verhindern hätten sollen, es aus irgendeinem Grund nicht gemacht haben. Im Falle von Terroranschlägen ist der FSB zuständig und im Falle von Katastrophen das Ministerium für Katastrophenschutz.
Und beide Dienste unterstehen dem Präsident Putin. Immer wieder kommt Svetlana Lada-Rus in Filmen und Untersuchungen zu dem Schluss, dass das Hauptziel der Explosionen, Terroranschläge und Katastrophen wahrscheinlich möglichst viele Menschen zu töten ist und nach jedem dieser Vorfälle lediglich die Befugnisse der Sicherheitsdienste erweitert, jedoch die Rechte der Bürger beschränkt, wurde.
Ebenso spricht Svetlana Lada-Rus offen über die Verwendung von Klimawaffen, Psychogeneratoren auf Landesebene, über die systematische Zerstörung des Landes und eine absichtliche Herbeiführung einer Gefahr eines Weltkrieges.
Im Jahr 2014 fährt sie persönlich nach Kiew, um eine Untersuchung der Ereignisse, die während des Euromaidan stattgefunden haben, durchzuführen. Sie hat sowohl Odessa, als auch Donezk, und Dnepropetrowsk besucht. Das Ergebnis dieser Reise ist eine Folge des Projektes “Betrogenes Russland“
"Wer brachte den Streit zwischen Russland und der Ukraine?"
(auf Deutsch https://www.youtube.com/watch?v=lKY8QKsLcWg).
Sie kommt hier zu dem Schluss, dass die russische Seite an den Ereignissen in der Ukraine beteiligt war und erfährt nach dem Treffen mit den so genannten bürgerlichen ukrainischen Aktivisten, dass es Mitarbeiter des russischen Geheimdienstes waren. Auch nannten sie Svetlana Lada-Rus das genaue Datum des Beginns der blutigen Ereignisse in der Ukraine.
In Russland ist dies nicht offiziell anerkannt und es wird noch heute nicht offen über diese Fakten gesprochen. Die Menschen in Russland wissen im Allgemeinen nicht oft über die Politik, die der Staat ohne deren Wissen und Zustimmung durchführt Bescheid und wenn sie etwas wissen, dann nur das, was sie von den offiziellen, vom Staat kontrollierten Massenmedien erfahren.
Svetlana Lada-Rus brachte das Thema über faschistische Technologien und Satanismus in der Ukraine auf (sinnlose brutale Morde im Odessas Gewerkschaftshaus, sowie Körper mit ausgeschnittenen Innereien im Osten der Ukraine).
In den Filmen "Gesetze made in USA. Endverbraucher – Russland", "Neue Weltordnung: und du bist bereit, ein Sklave der Weltelite zu werden?", "Svetlana Peunowa: was die Massenmedien nicht sagen" wird in einfacher Sprache die aktuelle Finanzsituation in Russland untersucht und gezeigt, dass der Krieg und der Hunger bereits in der Zukunft schimmern, sowie dass im Land eine totale Kontrolle über alle Seiten des Lebens eingeführt wird, als auch dass viele Tatsachen darauf hindeuten, dass Russland von falschen Personen regiert werden könnte.
Nach den Untersuchungsergebnissen der Situation in Russland formuliert Svetlana Lada-Rus fünf Anträge und reicht diese zur Prüfung an den Untersuchungsausschuss der Russischen Föderation, den FSB, den Generalstaatsanwalt der Russischen Föderation und an die Staatsduma, in denen sie fordert:
1. Antrag – die Durchführung einer Untersuchung, die Wladimir Putin, Dmitrij Medwedew, Wladimir Tschurow auf folgende Verbrechen prüft:
a) die gewaltsame Änderung der Verfassungsordnung und der gewaltsame Machterhalt (nach Art. 278 des Strafgesetzbuchs Russlands)
b) das Verhindern der freien Verwirklichung des Bürgerwahlrechts (nach Art. 141 des Strafgesetzbuches);
c) Missbrauch der Amtsbefugnisse (nach Art. 285 des Strafgesetzbuches).
2. Antrag – die Durchführung einer Untersuchung auf Verbrechen, die nach Art. 281 des Strafgesetzbuches (Sabotage) begangen wurden und die Befragung der russischen Bürger W. Putin, D. Medwedew, M. Kasjanow, E. Skrynnik, M. Fradkow, A. Kudrin, S.Schoigu, G. Kogatko, S.Ivanov.
3. Antrag – die Durchführung einer Untersuchung über Schäden an der äußeren Sicherheit der Russischen Föderation und andere Zeichen eines Verbrechens nach Art. 275 des Strafgesetzbuches (Hochverrat ) in den Handlungen von W. Putin, D. Medwedew, A. Serdjukow.
4. Antrag – die Durchführung einer objektive Prüfung hinsichtlich den Handlungen von W. Putin nach Art. 278 des Strafgesetzbuches (gewaltsame Änderung der Verfassungsordnung der Russischen Föderation).
5. Antrag – die Durchführung einer Prüfung von W. Putin, sowie den Leitern des Sicherheitsdienstes auf das mögliche Vorhandenseins eines Verbrechens nach Art. 205 (Terrorakt), sowie dem Art. 293 des Strafgesetzbuches (Fahrlässigkeit).
Natürlich fand keines der oben genannten Ämter etwas Illegales in den Tätigkeiten der Machthaber im Staat.
Hat eben nicht genau diese aktive, öffentliche Tätigkeit, die Reaktion der Herrschenden und die Verfolgung von Lada-Rus verursacht?
Zum Höhepunkt wird die letzte Folge von "Betrogenes Russland", in dem Svetlana Lada-Rus die Methoden der gezielten Zerstörung von Oppositionsgruppen untersucht, gerade seitens der Geheimdienste durch die Einschleusung von Provokateuren. Das Ergebnis dieser Folge hat die Ereignisse hervor gebracht, die bis heute andauern.
Am frühen Morgen des 19. 02. 2016 wurde in der Wohnung von M. Gerasimova (sie teilt die politische Anschauungen mit S. Lada-Russ) eine Hausdurchsuchung vorgenommen. Am selben Tag wurde in Form eines unangekündigten und bewaffneten Überfalls, das Haus von S. Lada-Rus durchsucht, wobei etwa hundert, stark bewaffnete, Polizisten, zusammen mit dem Untersuchungsteam, unter der Leitung von Ermittler Chaustow und der Abteilung Samaras für die Bekämpfung von Extremismus, mit P. Rashchupkin und Anderen eingedrungen sind.
Laut Augenzeugen benahmen sie sich sehr grob oder sogar unmenschlich. Ohne jede Notwendigkeit bedrohten sie unbewaffnete Frauen mit ihren Gewehren und zwangen sie, ausgezogen, auf dem eisigen Boden zu liegen. Des Weiteren haben sie Türen und Fenster zerschlagen, einer Frau die Hand gebrochen und die Hunde im Haus erschossen, wobei die Tierleichen mitgenommen und nicht zurück gegeben wurden.
Außerdem ist seltsam, dass zusammen mit den Sicherheitskräften, Journalisten, vom russischen Fernsehsender NTW, auf das Territorium des Hauses kamen (ohne jegliche Genehmigung).
Nach diesem Übergriff wurde dieser falsche und offensichtlich geplante Bericht landesweit ausgestrahlt, wobei, ganz verzerrt, über die angebliche Neutralisierung der totalitären Sekte auf dem Territorium des Landhauses von Svetlana Lada-Rus gesprochen wird.
Diese Anschuldigungen lassen sich schon davor im Internet und in der "Lügenpresse" finden und sind nichts Neues. Sie erschienen gerade dann, als sie anfing journalistisch und politisch aktiv zu werden.
Jedoch wurden nie und nirgends handfeste Beweise dafür eingereicht. Es wurde lediglich auf irgendwelche anonymen Zeugen und Betroffene verwiesen.
Die Falschheit solcher Anschuldigungen wurde schon früher mehrfach von russischen Gerichten bestätigt.
Zur Zeit läuft seit dem 20. 04. 2016 ein ungerechtfertigtes Strafverfahren gegen Svetlana Lada-Rus, in dem sie nach dem 4. Teil des Strafgesetzbuches Russlands im Art. 159 (Betrug), beschuldigt wird.
Wir sind davon überzeugt, dass dies den Anlass für die erdachte, kriminelle Verfolgung, gab.
Unserer Meinung nach ist es offensichtlich, dass dieses Strafverfahren im Zusammenhang mit ihrer Journalistentätigkeit, ihren Untersuchungen und Enthüllungen steht.
Seit dem 06. 06. 2016 ist sie zur internationalen Fahndung ausgeschrieben.
Allem Anschein nach ist das Hauptanliegen des Systems, Svetlana Lada-Rus zuerst die Freiheit und dann das Leben zu nehmen, so wie bei den berühmten russischen Wahrheitssuchenden A. Politkowskaja, M. Jewlojew und Weiteren.
In ihrem Haus wurden seitdem noch zwei weitere Durchsuchungen unternommen. Dabei ist nicht ganz klar, was man in einem Haus suchen kann, in dem die Besitzerin zur Zeit nicht wohnt.
In Russland gab es schon immer ein Problem mit der Meinungsfreiheit. Die Methoden der Unterdrückung sind seit den 20er Jahren bekannt.
Und sie ändern sich nicht: offiziell wird man als "Feind des Volkes" betitelt, dann wird ein Strafverfahren eingeleitet und man landet im Gefängnis, wo man, unter quälenden und unmenschlichen Bedingen, stirbt! Heutzutage ist der Begriff "Feind des Volkes" nicht mehr aktuell.
Dieser Ausdruck wurde durch die Wörter "Terrorist", "Betrüger", " Extremist" oder " Sektierer" ersetzt.
Wir sind davon überzeugt, dass Svetlana Lada- Rus ein ehrlicher und vielseitiger Mensch ist.
Sie hat die Gesetze nicht verletzt.
Die Verfassung der Russischen Föderation, so wie auch verschiedene internationale Rechtssysteme, geben Svetlana Lada-Rus das Recht, Informationen mit allen rechtlichen Mitteln frei zu empfangen und auch zu verbreiten, sowie ihre Meinung zu äußern.
Und zwar wird Jedem garantiert:
- die Meinungs- und Gedankenfreiheit (nach Art. 29 Teil 1. Verfassung der Russischen Föderation).
- das Recht, Informationen mit allen rechtlichen Mitteln frei zu suchen, zu empfangen, zu übertragen, zu produzieren und zu verbreiten (nach Art. 29 Abs. 3 der Verfassung)
- das Recht auf freie Meinungsäußerung. Dieses Recht gibt die Freiheit an Meinungen festzuhalten und Informationen und Ideen mit allen rechtlichen Mitteln, ohne behördliche Eingriffe und ohne Rücksicht auf Staatsgrenzen, zu empfangen und weiterzugeben. (nach Art. 11 der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten).
Dieses Recht gibt zudem die Freiheit an Meinungen festzuhalten und Informationen und Ideen mit allen rechtlichen Mitteln, ohne behördliche Eingriffe und ohne Rücksicht auf Staatsgrenzen, zu empfangen und weiterzugeben, ob mündlich, schriftlich, mittels der Presse, durch künstlerische Ausdrucksformen oder eine eigens gewählte Art und Weise (nach Art. 19 des Internationalen Paktes vom 16. 12. 1966 "Über die bürgerlichen und politischen Rechte").
Auf Grund dieser Artikel, kann man Svetlana Lada-Rus den Mund nicht zu halten. Sie schützen jedoch nicht vor Verunglimpfungen oder vor erdachten Strafverfahren in Sachen Betrug.
Wir behaupten, dass dieser "Druck" mit dem Projekt “Betrogenes Russland“ angefangen hat und immer weiter anstieg.

Wir bitten, um Hilfe für Svetlana Lada-Rus.
Wir bitten, um internationale Anerkennung der Tatsache ihrer Verfolgungen, gerade im Zusammenhang mit ihren Journalistenuntersuchungen und Enthüllungen.

Sehr hilfreich wäre dazu Ihr Schreiben an den Vorsitzenden der Untersuchungsausschusses Russlands A. Bastrykin, Tekhnichesky pereulok 12, 105005 Moskau, Russland
und/oder
Präsident Russlands Wladimir Putin, ul. Ilinka 23, 10132 Moskau, Russland!

© Bild: www.twitter.com CC – Dr. Svetlana Lada-Rus
© Bild: www.t-online.de CC – Wladimir Wladimirowitsch Putin, Präsident der Russischen Föderation und Recep Tayyip Erdoğan Präsident der Republik Türkei

Erich Neumann, freier investigativer Journalist
über DFJ Deutsche-Foto-Journalisten e. V.
www.dfj-ev.de
Postfach 11 11, 67501 Worms
GSM +49 160 962 86 676
e-Mail e.neumann@cmp-medien.de
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3 Kommentare
8.181
Hans-Joachim bartz aus Hattingen | 06.03.2017 | 04:58  
4.936
Erster Geschichtenerzähler aus Naumburg (Saale) | 07.03.2017 | 10:37  
8.181
Hans-Joachim bartz aus Hattingen | 09.03.2017 | 20:12  
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