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Schwimmen: Hanna Benenson mit Topzeiten dreimal zu Gold

Siegerstaffel: Hanna, Julia, Alisia und Jaqueline
 
Siegerpose bei Hanna
 
So feiert man Bronze
Schwimmen: VfL Schwimmer beim Mai-Schwimmfest in Frankenberg 42x auf dem Siegerpodest-Hanna Benenson mit Topzeiten dreimal zu Gold

Volles Haus hatte der Frankenberger Schwimmverein in diesem Jahr bei der 39. Auflage des Maischwimmfestes. Mit knapp 1500 Einzelmeldungen war allerdings die Grenze des machbaren erreicht. Nur durch den Einsatz eines zweiten Zeitgerichts konnte der Wettkampf in einem vernünftigen Zeitrahmen abgewickelt werden. Besonderes Flair erlangte die Veranstaltung durch die Teilnahme von 5 ausländischen Mannschaften. Gewöhnungsbedürftig allerdings die überaus laute Anfeuerung der russischen Mannschaften aus Moskau und Astrachan.

Obwohl Wasser und Luft in der Halle ungewohnt kalt waren, legten die 44 VfL-Starter gute Leistungen hin. Mit 52 neuen persönlichen konnten die Marburger die Heimreise antreten.

Mit dreimal Platz eins hatte Hanna Benenson ein goldenes Wochenende. Beim Sieg im 400m Lagenschwimmen kam sie mit 6:49,00 Min. zu einem neuen persönlichen Rekord und gehört damit zu den besten 25 deutschen Schwimmerinnen ihres Jahrgangs. Der Pokal im Lagen-Dreikampf der Schmetterlingsdisziplin ging durch Hanna an den VfL 1860 Marburg.

Ebenfalls eine Topplatzierung in der deutschen Platzierung erreichte Paul Verstappen im 200m Brustschwimmen des Jahrgangs 1999. Als Zweiter mit ausgezeichneten 3:27,74 Min. musste er sich nur dem Erlangener Kraft geschlagen geben.

Für ein Glanzlicht sorgte die VfL 4x50m Freistilstaffel (Jg. 99 und jünger). Anhand der Meldezeiten musste man sie zwar zu den Favoriten zählen, dass es aber zu einem derart deutlichen Erfolg reichen würde war aber nicht zu erwarten. In der Aufstellung Benenson, Preis, Hermann und Ludwig ging es in 2:33,41 Min. zu Gold, die hocheingeschätzten Mannschaften aus Neckarsulm und Erlangen auf die Plätze verwiesen.

Immer besser in Schwung kommt Eva Verstappen (Jg. 2002). Das Nesthäkchen des VfL Marburg blieb zwar noch ohne Medaille, konnte aber einen deutlichen Leistungssprung vermelden.

Die ein Jahr älter Jaqueline Hermann konnte mit zwei Siegen und vier persönlichen Rekorden ebenfalls überzeugen. Insbesondere auf den Freistilstrecken schwamm auf hohem Niveau. Mit 0:39,60 bzw. 1:33,82 über 50 bzw. 100m war sie nicht zu schlagen. Ein schönes Debüt hatte Christina Levankowa mit Platz 7 über 100m Freistil.

Im Jahrgang 2000 gaben die Starterinnen aus Erlangen und Neckarsulm klar den Ton an. Julia Preis und Diana Padva schien dies zu beflügeln mit deutlichen Bestmarken mischten sie kräftig bei der Medaillenvergabe mit. Über Schmetterling ist Diana zuhause, hier gab es dann im 50m Sprint in 0:49,72 Min. die Goldmedaille. Über 100m schwamm die VfLerin zu Silber (1:55,54), gefolgt auf Platz drei von Julia, die mit 1:59,72 Min. ein überzeugendes Debüt ablieferte. Die beste Platzierung erreichte sie allerdings im 100m Lagenschwimmen. Mit guten 1:40,26 Min. musste sie nur der Holländerin Stieltjes den Vortritt lassen. Dritte im Bunde Jennifer Engelbach, die als Vierte im 200m Brustschwimmen ihr bestes Resultat verzeichnen konnte.

Mit Alisia Ludwig und Sophie Kunath waren zwei weitere VfLerinnen im Jahrgang 1999 am Start. Derzeit richtig vor Elan sprüht Sophie, die immer besser in Schwung kommt. Drei persönliche Rekorde und einmal der undankbare vierte Rang (200m Brust) unterstreichen dies. Obwohl sie Silber und Bronze mit Hause nehmen konnte lief es bei Alisia Ludwig nicht so ganz rund. Mit einem guten Rennen über 50m Freistil (0:36,38) und Bronze stieg sie in den Wettkampf ein. Über 200m Brust (3:34,14) gab es Silber, von der Zeit her dürfte da aber deutlich mehr drinnen sein.

Bei den Jungen waren neben Paul Verstappen waren Andreas Bachmann und Jan Gerter in der Wertung 1999 am Start. Trotz Gold und Silber (100m Lagen und 100m Freistil) blieb Andreas mit den Zeiten hinter seinen Erwartungen zurück. Mit jeweils Bronze über 50m Freistil (0:36,22) und 50m Schmetterling (0:43,78) bewies Jan Sprintqualitäten und war damit dicke im Plus.

Zu gefallen wussten auch Leah Buchholz, Tamara Völker und Matthias Jost, die die VfL Farben im Jahrgang 1998 gut vertraten. Schwammen Leah und Tamara jeweils in persönlicher Rekordzeit dreimal zu Silber und Bronze so machte es Matthias mit dem Sieg im 100m Lagenschwimmen besser.

In der Jahrgangswertung 1997 gut in Szene setzen konnten sich Dominik Plamper, Johanna Mankel und Alicia Morgenstern. In Rekordzeit von 0:30,98 Min. jagte Dominik über 50m Freistil zu Silber. Platz drei und somit die Bronzemedaille gab es im 200m Brustschwimmen für Alicia Morgenstern. Im gleichen Rennen erreichte Johanna mit Rang 5 ihr bestes Ergebnis.

Einmal Gold, zweimal Bronze die Ausbeute bei Alexander Bachmann (Jg. 96), der sein punktbestes Ergebnis über 200m Brust (3:03,69) zu vermelden hatte. Mit jeweils einer Silber und Bronze Medaille belohnte sich Eva Legner über 100m Lagen und 200m Rücken.

Mit einer Bestzeit über 50m Freistil stieg Mareike Ellrich in den Wettkampf ein. Eine Medaille gab es dann aber erst beim letzten Rennen. In Saisonbestzeit von 1:23,60 Min. schwamm Mareike über 100m Lagen zu Silber.

Mit dreimal Silber gelang Anna Marchenko (Jg. 94) erstmals ein Hattrick für ihre Medaillensammlung.


Recht gut zog sich die kleine Kirchhainer Mannschaft aus der Affäre. Durch Elias Rieger (Jg. 2001) gab es gleich zwei Medaillen. Reichte es zunächst über 100m Brust mit 2:04,37 Min. nur zu Bronze, so ging es dann im Sprint deutlich besser. Die Endzeit von 0:55:37 Min. reichte schließlich zur Silbermedaille.
Im Jahrgang 1998 gab es durch Luis- Fynn Rieger eine weitere Medaille für die Ohmstädter. Über 50m Brust schwamm er in persönlicher Bestzeit von 0:46,86 Min. zur Bronzemedaille. Im gleichen Jahrgang erfolgreich Kai Jasinski, mit Bronze über die 200m Strecke.
Mit dem Wettkampf über 100m Rücken stieg Tobias Lenz (Jg.97) in den Wettbewerb ein. Am Ende mußte er knapp geschlagen mit Rang vier vorlieb nehmen. Über 200m Freistil hielt er sich dann schadlos. Mit 2:41,35 Min. schwamm er auf Platz zwei vor.
Nicht in die Medaillenvergabe eingreifen konnten Lars und Nina Dehnert, die über Plätze im Mittelfeld nicht hinauskommen konnten.
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