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Samstag Heimspiel gegen Göttingen

Stephanie Wagner erzielte für das Pharmaserv-Team in beiden Spielen gegen Göttingen zusammen die meisten Punkte. Foto: Melanie Weiershäuser
Das wird eklig

Planet-Photo-DBBL: BC Pharmaserv Marburg – BG 74 Veilchen Ladies Göttingen (Samstag, 19 Uhr, Georg-Gaßmann-Halle).

Vier Spieltage noch bis zu den Playoffs. Die hat das Pharmaserv-Team als Tabellenfünfter (Bilanz 11:7) schon sicher. Der kommende Gegner kann die Endrunde der besten acht auch noch erreichen. Die Veilchen Ladies haben aber zunächst noch andere Probleme: Abstiegssorgen.

Während einige Marburger rechnen, ob und wie für ihre Mannschaft noch der Sprung unter die ersten vier und damit der Heimvorteil im Viertelfinale erreicht werden kann, brauchen die Göttingerinnen zwei Siege mehr als die Konkurrenz, um nach einem Jahr Erstklassigkeit nicht gleich wieder abzusteigen. Dann allerdings wären eben auch die Playoffs noch drin, denn der Tabellenzehnte ist punktgleich mit dem Achten.

Nach wenig erbaulicher Hinrunde verstärkten die Verantwortlichen der Veilchen ihre Mannschaft personell. Seit dem läuft es besser, zwar nur ein bisschen, aber immerhin. Das bekam auch schon das Pharmaserv-Team zu spüren: Anfang Januar verpasste man in Göttingen den Einzug ins Pokal-Top-Four.

Zu den Stützen des Tabellenelften (Bilanz 4:14) gehören auch zwei ehemalige BC-Spielerinnen: Alissa Pierce (2012, 2014/15) und Jennifer Crowder (2014/15) liefen bereits im Marburger Trikot auf. Die Topscorerin der Veilchen Ladies, Marissa Janning, konnte vorige Woche beim Heimsieg gegen Hannover verletzt nicht mitwirken.

Die Zahlen sprechen allerdings für Marburg: sieben Heimspiele in Folge ungeschlagen (drei davon im CEWL-Europapokal), Göttingen dagegen kam von seinen neun Auswärtsfahrten erst einmal mit Punkten im Gepäck nach Hause. Das bislang letzte Heimspiel gegen Göttingen gewann der BC übrigens, das liegt aber schon neun Jahre und drei Monate zurück.

Das Spiel zwischen dem BC Pharmaserv Marburg und den Veilchen Ladies Göttingen wird präsentiert von der Sparkasse Marburg-Biedenkopf und der Deutschen Leasing.


Fünf Fragen an BC-Trainer Patrick Unger:

Endlich mal wieder eine komplette Trainingswoche mit dem kompletten Team …
Patrick: So richtig komplett ist sie nicht: Wir haben den Nationalspielerin einen Tag mehr frei gegeben. Nach dem Pensum der letzten Wochen ist das wichtig. Wir brauchen jetzt bis zum Ende der Spielzeit jedes frische Korn. Denn wir wollen hart arbeiten, um uns weiterzuentwickeln.

Göttingen hat als Vorletzter vorige Woche gegen Hannover gewonnen. Was traust du der Mannschaft noch zu?
Patrick: Das war für mich schon eine kleine Überraschung. Sie sind nun sogar noch im Rennen um die Playoffs. Aber sie müssen fighten, sonst wird es langsam eng für sie. Das machst sie gefährlich für jeden Gegner. Wenn man gegen eine Mannschaft spielt, die mit dem Rücken zur Wand steht, wird es immer eklig.

Auf wen oder was müsst ihr besonders aufpassen?
Patrick: Verdine Warner unterm Korb und Francisca Donders sowie Katerina Flasarova sind schon sehr wichtig für Göttingen. Wir erwarten wieder viel im Eins-gegen-eins. Durch Donders und Flasarova sind sie tiefer besetzt als in der Hinrunde.

Euer letztes Duell gegen Göttingen habt ihr verloren. Wie habt ihr euch seit dem entwickelt?
Patrick: Wir haben damals wenig getroffen, vor allem Korbleger danebengemacht. Aber wir bewegen nun offensiv den Ball etwas besser und defensiv sind wir auch besser geworden. Wichtig ist, dass wir mit Intensität spielen und vollen Einsatz zeigen.

Kann man sagen, dass ihr wegen des verlorenen Pokalspiels noch eine Rechnung offen habt?
Patrick: Ich bin schon sauer, was das Pokalspiel angeht. Im Prinzip muss jeder für sich selber entscheiden, wie er damit umgeht. Aber ich glaube schon, dass ich meine Mannschaft nicht besonders motivieren muss. Aber egal wie es läuft, wir wollen nicht in Hektik verfallen und stattdessen positiv denken.
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