Saisonauftakt für MSVler auf der Langbahn

Lina Wagner gewann auf den Bruststrecken Silber und Bronze!
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Gießen. Während der stete Wechsel des Austragungsortes für das Frühjahrsmeeting mittlerweile Usus ist, musste der Giessener SV zum 40. Jubiläum erstmals in der Vereinsgeschichte den Termin vom traditionellen Faschingswochenende zwei Wochen nach hinten verlegen. Zum gleichen Zeitpunkt fanden die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften statt. Immerhin lockte der Veranstalter 28 Vereine aus Hessen, Rheinland-Pfalz und Bayern mit über 2000 Einzel- und Staffelmeldungen ins Hallenbad nach Pohlheim.

Für den MSV gingen an beiden Wettkampftagen zehn Athleten an den Start. Beim ersten Wettkampf auf der 50-Meter-Bahn erwartete Trainerin Nathalie Richter von ihren Schützlingen keine Höchstleistungen, dennoch trumpfte der ein oder andere überraschend auf. In der Endbilanz steckten die MSVler 28 persönliche Bestmarken.

Sabrina Försterling (Jg. 1997/Wertung 1998 älter) und die 14-jährige Lina Wagner freuten sich über Medaillenplätze. Während Sabrina über 200 m Freistil auf Rang Drei schwamm, legte Lina ein glanzvolles Debüt über 50 m (41,89) und 100 m Brust (1:34,68) hin, dass mit Silber und Bronze belohnt wurde.

In der Doppelwertung 1999/2000 starteten Lara Hohn, Zoé Dörr (beide Jg. 1999) und Clara Nessler. Auch bei Lara Hohn lief der Einstand auf der Langbahn über 50m (44,66/9.) und 100 m Brust (1:41,16/7.) sowie über 50 m (35,84/17.) und 100 m Freistil (1:28,31/13.) mit persönlichen Bestleistungen wie am Schnürchen. Vereinskameradin Zoé Dörr steigerte sich im Sprint über Schmetterling (39,97/14.), Freistil (35,03/16.) und Brust (47,96/10.). Nach einjähriger Pause meldete sich Clara Nessler (Jg. 2000) in Topform auf der Wettkampfbühne zurück. Waren es über 50 m Schmetterling (38,50/13.) und 50 m Freistil (34,87/15.) mehr als zwei Sekunden, die sie schneller im Wasser unterwegs war, steigerte sich Clara über 100 m Brust um satte acht Sekunden auf 1:36,69 Minuten. Damit wurde sie Sechste.

„Spitzenleistung!“, so das kurze Fazit von Nathalie Richter über den Jüngsten im Marburger Team. Wie ausgewechselt präsentierte sich Jacob Horn (Jg. 2002) über 200 m Freistil (2:50,59/5.), 100 m Brust (1:35,34/7.) und im Freistilsprint (33,22/5.). Knapp lief es bei Vereinskamerad Robin Wolf (Jg. 2001) über 50 m Brust, wo ihm am Ende mit 39,44 Sekunden nur 18/Hundertstel für den dritten Platz fehlten. Über 100 m Freistil zeigte er ebenso Biss und verbesserte seine Zeit um zehn Sekunden auf 1:10,08 Minuten. Deutliche Leistungssteigerungen zeigten Nils Becker (Jg. 2000) und Niklas Werner (Jg. 1999), die beide in der Jahrgangswertung 1999/2000 antraten. Hierbei steckte Nils zwei neue Bestmarken über 200 m Freistil (2:31,91/7.) und 100 m Brust (1:23,06/6.). Niklas trumpfte sowohl im Freistil- und Brustsprint als auch über die doppelte Distanz auf. Nicht ganz mit sich zufrieden war Jan Prennig (Jg. 1993/Wertung 1998 älter), der krankheitsbedingt nicht aus dem Vollen schöpfte. Trotz allem testete er erstmals die Langbahn über 200 m Lagen, 100 m Schmetterling und 1500 m Freistil und verbuchte drei neue Bestleistungen auf seinem Konto.

von Ines Peters-Försterling,
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marburger Schwimmverein 1928

Bürgerreporter:in:

Marburger Schwimmverein 1928 e.V. aus Marburg

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