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Saints starten mit Niederlage in die Saison

Georg Neuffer wird von einem Frankfurter Spieler gefouled
Marburger Lacrosseteam unterliegt starken Frankfurter Gästen mit 5:16

Sonntag 5.9.2010 14:30 Uhr. Mit einem Pfiff startete der Schiedsrichter die Bundesligasaison 2010/2011 für die Marburg Saints. Der prestigeträchtige Gegner hieß SC 1880 Frankfurt und war den Saints schon aus einigen Duellen bekannt. Die dreimaligen Deutschen Meister starteten stark gegen die Saints, doch die Heiligen nahmen den Kampf an und hielten dagegen.

Mit hohem Tempo und einer großen Energieleistung wurde im ersten Quarter um jeden Groundball gefighted, doch am Ende reichte der Einsatz der Saints nicht aus um die besser kombinierenden Frankfurter am Torerfolg zu hindern. So stand es am Ende des ersten Quarter 1:4 für die Gäste aus Frankfurt.

Die Geschwindigkeit des Spiel nahm im zweiten Quarter ab, da die Frankfurter nun aus einer komfortablen Situation die Führung verteidigen konnten. Die Lahnstädter mussten jetzt mehr Offensivarbeit betreiben, schafften es jedoch nicht die Frankfurter in ihrer Hälfte einzuschnüren, weshalb diese immer wieder - von Torerfolgen gekrönte - Fast Breaks zustande brachten. Vor dem Tor fehlte den Saints meist die letzte Konsequenz oder auch mal das letzte Glück.

Am Ende des dritten Quarter war das Spiel schon entschieden: Die gelungenen Frankfurter Fast Breaks und der weit bessere Torabschluss bescherten den Gästen eine überlegene 2:12 Führung. Die bereits geschlagenen Saints jedoch konzentrierten sich noch einmal komplett auf das letzte Quarter und schafften es in diesem Quarter den Frankfurtern wieder einen ebenbürtigen Kampf zu liefern. Nun blieben auch die Torerfolge für die Lahnstädter nicht mehr aus, denn der Marburger Attacker Georg Neuffer startete mit drei Toren in Folge eine aufholjagt, um noch etwas Ergebniskosmetik zu betreiben.

Das vierte Quarter untermauerte wie schon das erste die Ambitionen, die die Saints für die kommende Saison hegen. Der Wille mit dem sie den Kampf auch gegen einen stärkeren Gegner annahmen macht Mut für die kommenden Spiele gegen ebenso schwere Gegner aus Aachen und Köln.

Auch wenn das Endergebnis von 5:16 eine deutliche Sprache hinsichtlich der Lehrstunde spricht, welche die Saints vor allem in der Defense erhielten, war das Spiel doch keineswegs so eindeutig . Die Saints schafften es Streckenweise mit einem stärkeren Gegner mitzuhalten und hätten mit etwas mehr Glück beim Abschluss das Ergebnis auch knapper gestallten können.

Die Tore für Marburg erzielten: Neuffer (4 Tore/0 Assists), Panagietou (1T/0A)
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