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MSVler starten Langbahn-Saison in Pohlheim

Das MSVler Dream-Team: vorne v.l. Lea Marie Hame, Mara Mensing, Hannah Albrecht, Nathalie Richter, Anna Frank - Mitte v.l. Sabrina Försterling, Zoé Dörr, Nils Becker, Lara Hohn, Wladimir Petri - hinten v.l. Niklas Werner, Jacob Horn, Lucas Schremb, Robin Wolf
  Gießen/Pohlheim. Für den Giessener SV ist es bis auf wenige Ausnahmen Tradition, dass das Frühjahrsmeeting am Faschingswochenende ausgetragen wird. In diesem Jahr verzeichnete der Veranstalter aus dem gesamten Bundesgebiet knapp 2000 Einzel- und Staffelmeldungen von 29 Vereinen mit 412 Teilnehmern. Mit dem niederländischen Verein „De Dinkel“ war der Wettkampf international besetzt. Vierzehn MSVler aus den Leistungsgruppen von Trainerin Nathalie Richter nutzten den ersten Leistungstest auf der 50-Meter-Bahn im Hallenbad in Pohlheim. Fünfmal standen sie auf dem Siegertreppchen und punkteten mit 31 Bestzeiten.

In der Wertung 1999/älter stellten sich Jan Prennig, Lucas Schremb (beide Jg. 1993), Niklas Werner Zoé Dörr (beide Jg. 1999) und Sabrina Försterling der Konkurrenz. Das kontinuierliche Training von Allrounder Jan Prennig (Jg. 1993) zahlt sich aus. Über 100 m Schmetterling (01:11,35) und 1500 m Freistil (20:24,34) machte er eine überaus gute Figur und setzte sich über 200 m Brust (03:04,43) sogar gegenüber seinem jüngeren Vereinskameraden Niklas Werner durch. Während Niklas in 03:15,11 Minuten mit dem undankbaren vierten Platz Vorlieb nehmen musste, landete Jan mit neuen Bestleistungen jeweils auf Rang Drei. Weitere Bestmarken steckte Niklas auf den Sprintstrecken in Brust (39,22), Freistil (29,57) und Schmetterling (31,75) und erreichte damit Top10-Platzierungen, ebenso wie Zoé Dörr über 100 m Rücken (1:33,53). Lucas Schremb verfehlte über 50 m Schmetterling nur knapp seinen persönlichen Rekord und ordnete sich am Ende auf Rang 7 des Teilnehmerfeldes ein. Zu wenige Trainingseinheiten rächen sich im Wettkampf, so dass Sabrina Försterling auf den Rücken- und Freistilstrecken klar hinter ihren Möglichkeiten blieb.

Mara Mensing (Jg. 2003), Lea Marie Hame, Hannah Albrecht (beide 2002) und Lara Hohn (Jg. 1999) feierten einen gelungenen Einstand auf der 50-Meter-Bahn. Eine Bronzemedaille gewann Mara Mensing nach einem beeindruckenden Rennen über 100 m Brust in 1:35,28 Minuten. In all ihren Wettkämpfen überzeugten Lea Marie Hame und Hannah Albrecht mit persönlichen Bestzeiten. Während Hannah sowohl im Freistilsprint (34,09) als auch über 200 m Freistil (2:46,31) klar die Nase vor ihrer Vereinkameradin Lea hatte, punktete diese im Brustsprint (47,66) und über die doppelte Distanz in 01:45,22 Minuten. Lara Hohn schwamm über 50 m Freistil (35,12) und 100 m Brust (1:39,14) zwei Bestmarken nach Hause.

“Da geht noch viel mehr”, so Trainerin Nathalie Richter über ihre Schützlinge Nils Becker, Wladimir Petri, Anna Frank (alle Jg. 2000), Robin Wolf (Jg. 2001) und Jacob Horn (Jg. 2002). Eine Bronzemedaille holte sich Nils im Brustsprint in 35,44 Sekunden (Wertung 2000/2001) und musste sich hier nur der starken niederländischen Konkurrenz beugen. Über 100 m Freistil kam Nils mit einer Leistungssteigerung von flotten zwei Sekunden in 1:03,62 Minuten der 1:00er-Schallmauer ein weiteres Stück näher. Eine Punktlandung legte Wladimir Petri im Schmetterlingssprint hin, denn in 31,50 Sekunden holte er sich die Norm für die Hessischen Jahrgangsmeisterschaften, die im Mai in Wetzlar stattfinden werden. Einen regelrechten Run erlebte Anna Frank, die im Freistilsprint noch etwas schwächelte und knapp ihre Bestmarke verpasste. Über 800 m (11:06,82) und 100 m Freistil (01:06,31) waren die Rennen perfekt getimed, so dass sie für sich zwei neue Rekorde verbuchte. Keine leichte Aufgabe hatte Robin Wolf bei seinem Debüt auf der Langbahn über 200 m Lagen. Die Zeit von 2:57,17 Minuten ist sicherlich noch ausbaufähig. Jacob Horn hatte an diesem Wochenende den Turbo eingeschaltet. Über 100 m Brust war er in 1:25,18 Minuten satte neun Sekunden schneller im Wasser unterwegs, im Schmetterlingsprint (38,80) sieben und im Freistilsprint mit glatten 0:30,00 Minuten immerhin noch drei Sekunden.

von Ines Peters-Försterling,
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marburger Schwimmverein 1928


Fotos: Sabrina Försterling
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