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Mit Start-Ziel-Sieg in die dritte Runde

Marburgs Trainer Patrick Unger war über weite Strecken zufrieden mit dem Spiel seiner Mannschaft.
Deutscher Pokal, 2. Runde: Bender Baskets Grünberg – BC Pharmaserv Marburg 60:85.

Marburgs Erstligabasketballerinnen sind ihrer Favoritenrolle gerecht geworden. Beim Zweitliga-Team in Grünberg diktierten sie vor allem in der ersten Halbzeit das Geschehen. Nach der Pause kamen die Gastgeberinnen besser ins Spiel und gewannen sogar das letzte Viertel. Der Marburger Einzug ins Pokal-Achtelfinale war aber nie in Gefahr.

Im allerersten Pflichtspiel der beiden Kooperationspartner gegeneinander führte das Pharmaserv-Team durch Finja Schaake, an ihrer alten Wirkungsstätte, von Beginn an. Mit einem 12:0-Zwischenspurt setzte der BC gegen Ende des ersten Abschnitts ein Ausrufezeichen zum 27:11.

Im zweiten Durchgang schraubten die Gäste den Vorsprung auf 45:20 (16. Minute) und lagen zum Seitenwechsel (52:30) auf Hunderterkurs. Das hohe Tempo hielten die Unistädterinnen aber nicht durch, wechselten dafür munter durch. Die Begegnung wurde offener und unterhaltsamer. Beim 69:41 nach 30 Minuten wies die Anzeigetafel die höchste Marburger Führung auf, die nicht mehr unter 21 Punkte Differenz fallen sollte.


Patrick Unger (Trainer Marburg):
„Wenn man schnell mit 20 Punkten führt, ist es normal, dass die Spielerinnen mit der Intensität runter gehen, auch wenn mir als Trainer das nicht gefällt. Aber jedes Mal, wenn wir das gemacht haben, was wir uns vorgenommen haben, dann sah das ziemlich gut aus. Da haben wir gezeigt, was für Potenzial in uns steckt. Das müssen wir aber über 40 Minuten abrufen, um auch gegen große Mannschaften bestehen zu können. Eine davon kommt am Samstag nach Marburg: Keltern.“

Aleksandra Kojic (Trainerin Grünberg, 2005-2013 Marburg):
„So ein Spiel ist besser als jedes Training. Es war eine gute Vorbereitung für die ersten Ligaspiele, weil wir heute gegen eine harte Verteidigung spielen mussten. In der Offensive haben wir manchmal zu lange gebraucht und unsere Guards könnten mutiger zum Rebound gehen. Daran müssen wir weiter arbeiten. Ansonsten war das in Ordnung.“


Statistik
Viertel: 11:27, 19:25, 11:17, 19:16.
Grünberg: Proffitt 10 Punkte / 2 Dreier, Putz 2, Reeh 6/1, Schwarzkopf 4, Meinhart 8/1 (3 Assists), Philippi 11 (7 Rebounds), Reichert 2, Kucera, Marfone 12, C. Kohl 5.
Marburg: Baker 14, Bertholdt 2 (6 Reb., 3 Ass.), Bradley 2 (3 Steals), Greunke 10 (7 Reb.), Schaake 16, Voynova 9, Wagner 8/2 (3 Ass.), Wilke 2, Winterhoff 9/3, Yohn 13/1.
SR: E.Saeidi, D.Damm. Z: 50.

Fun Facts: Erstes Pflichtspiel gegen Grünberg. – Kim Winterhoff erzielte im Erstliga-Team noch nie so viele Punkte und Dreier (9/3). – Etwa die Hälfte der Zuschauer kam aus Marburg.

Fail Fact: Vielleicht das letzte Viertel, 16:19 verloren.
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