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Marburgs Lacrosser müssen sich Deutschen Meister geschlagen geben

Trotz guter Leistung kamen die kaderschwachen Saints nichtüber ein 14:3 hinaus.

Am Sonntag dem 01.04.2012 stand für die Lacrosser des VfL 1860 Marburg das harte Auswärtsspiel beim amtierenden Deutschen Meister Düsseldorf Antlers an. Die verletzungsgeschwächten Saints konnten nur mit einem Minimalkader von 10 Spielern antreten. Zusätzlich fehlte den Marburgern auch noch ein Torwart, weshalb Midfielder Tom Schütz zwischen den Pfosten debütieren musste.

Die „Heiligen“ starteten konzentriert gegen die Düsseldorfer Offensive und versuchten in der Abwehr ihrem Ersatz Torwart bestmöglich zu helfen, während sie bei Ballbesitz versuchten den Ball zu halten um Kräfte für ein noch langes Spiel ohne Ersatzspieler zu sparen. Trotz guter Ansätze wirkten die Saints dennoch zu ungefährlich in der Offensive. Nachdem die Saints durch eine Strafzeit auch noch in Unterzahl gerieten, nutzen die Düsseldorfer ihre Chance in der 13. Minute um in Führung zu gehen. Mit dem Ende des ersten Quarters zeigten sich erste Lücken in der Marburger Verteidigung und die entscheidenden Entlastungsangriffe blieben aus, weshalb die Saints noch zwei weitere Treffer bis zur ersten Unterbrechung hinnehmen mussten.

Im zweiten Quarter wurde das Spiel rauer: Die Düsseldorfer, die in der Liga nicht für ihr Fairplay bekannt sind machten ihrem Ruf alle Ehre und das Schiedsrichtergespann hatte Mühe alle Vergehen zu ahnden, doch auch die Marburger schwächten sich immer wieder selbst. Insbesondere ein Marburger Midfielder ließ sich immer wieder zu dummen Fouls hinreißen und musste mehrere Minuten Strafzeit absitzen, die Düsseldorf gnadenlos ausnutzte. Am Ende des zweiten Quarters lagen die Marburger schon 8:0 hinten.

Nach der Halbzeit stellten die Lahnstädter ihre Verteidigung um und nahmen den Kampf erneut auf. Mehr und konzentriertere Offensivarbeit brachte der Defensive Verschnaufpausen und sogar Druck auf das Düsseldorfer Tor. In Folge dessen traf Attacker Josh Frederick zweimal für die Marburger und brachte die Moral wieder zurück. Ein offener Schlagabtausch entbrannte der sich auch ins Vierte Quarter zog, doch die Marburger hielten bis zum Ende mit. Nach einer schönen Kombination von Paul Weber und Julian Opper erzielten die Marburger auch noch ihren dritten Treffer.

Bei Abpfiff konnten die Marburger auch ein positives Ergebnis aus dem Spiel ziehen. Ein Sieg war nicht erwartet worden und man hatte sich über das Spiel hinweg nicht aufgegeben. Zusätzlich hatte man trotz Behelfstorwart die wenigsten Gegentore gegen die Antlers seit vier Jahren bekommen.

Für Marburg waren erfolgreich: Josh Frederick (2 Tore/ 0 Assists), Julian Opper (1 Tor / 0 Assists), Paul Weber (0 Tore / 1 Assist)

von Julian Opper
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