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Marburg steht in CEWL-Endrunde

Maryna Ivashchanka war Marburgs Topscorerin im Heimspiel gegen Ostrava. Foto: Christoph Luchs Photography

Klarer Heimsieg gegen Ostrava

CEWL-Europapokal:
BC Pharmaserv Marburg – SBS Ostrava 86:48.

Der BC Pharmaserv Marburg hat sich zum zweiten Mal nach 2018 für die Endrunde in der Central Europe Women League qualifiziert. Nach dem klaren Heimsieg gegen Ostrava haben die Hessinnen bei einer Bilanz von 5:2 einen Spieltag vor Schluss mindestens den zweiten Rang in ihrer Vorrundengruppe sicher. Die meisten Punkte für Marburg erzielte Maryna Ivashchanka.

Nach dem 102:56-Sieg des Tabellenführers der Gruppe B, BK Zabiny Brno (Bilanz 6:1), in Charleroi stehen alle vier Qualifikanten für das Final Four fest. In Gruppe A setzten sich ebenfalls vorzeitig Titelverteidiger Piestanske Cajky und die Kangoeroes Basket Mechelen durch. Zeit und Ort des Endrunden-Turniers stehen noch nicht fest.

Anders als noch am Samstag in der Bundesliga (60:62 gegen Nördlingen) blieb es in der Gaßmann-Halle diesmal nicht spannend bis zum letzten Wurf. Dafür ging das Pharmaserv-Team als Sieger vom Platz. Nur zwei Mal lag der Tabellensiebte aus Tschechien vorn (3:0, 6:5). Dann kam der BC ins Rollen.

21 Punkte Führung zur Halbzeit, 40 nach 34 Minuten (82:42). Dann war die Luft raus, und die Gäste gewannen sogar den Schlussabschnitt mit einem mageren 8:7. Völlig unwichtig. Final-Four-Ticket gelöst, keine weiteren Verletzten, Sonntag geht’s nach Keltern. Zum Tabellenführer der Bundesliga.


Frank Arnold (Co-Trainer Marburg):
„Wir haben gut angefangen und viele Sachen richtig gemacht, hatten hohe Intensität und hohes Spieltempo. Aber das reicht noch nicht, und wir können das auch noch besser. Dafür spielen wir ja diesen Wettbewerb, um zu lernen. Wir müssen noch einen Schritt schneller sein, auch im Kopf. Im letzten Viertel waren wir nicht mehr so fokussiert. Deshalb haben wir auch eine Auszeit genommen, da ist es auch egal, wie es steht. Ich hoffe, dass wir Selbstvertrauen und Sicherheit für unsere Abläufe mitnehmen. Das nächste Spiel wird viel schwerer, da wird auch ganz anders verteidigt.“


Statistik: Marburg – Ostrava 86:48.

Viertel: 28:16, 22:13, 29:11, 7:8.
Marburg: Baker 8 Punkte, Hegele, Ivashchanka 17/1 Dreier, Klug, Reeh 6/2, Schaake 7/1, Simon 9/1, Sola 5, Wagner 6, White 14/3, Wilke 14/4.
Ostrava: Bacova, Cloninger 6, Dickey 19/2, Ebenhöhova 2, Grbic 7, Markovic, Miklikova 2, Motycakova 6, Patorkova 6, Polaskova.
SR: K.Kammann, C.Theis; TK: C.Lauprecht; Z: 130.

Fun Facts: +38 ist Marburgs höchster Sieg und 48 zugelassene Punkte die wenigsten seit 06.12.2017 (+47, 89:42 gegen Ostrava). / In vier Spielen gegen Ostrava noch ungeschlagen.

Fail Fact: Marburg erzielt im letzten Viertel nur 7 Punkte. Sind aber nicht die wenigsten in einem Viertel in dieser Saison (16.10.2019: 6 im ersten Viertel beim 82:69-Heimsieg gegen Charleroi).

Nächstes Spiel: Sonntag, 2. Februar, 16 Uhr, Bundesliga-Auswärtsspiel in Keltern, Sportzentrum Dietlingen.


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