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Marburg Saints feiern ihr letztes Heimspiel mit klarem Sieg

Die Saints beim Einlaufen ins Stadion
  Die Heiligen fegen die Gäste aus Kassel mit einem 16:0 vom Platz

Sonntag 14. November 2010: Es schien als wollte die Sonne auch noch einmal diesen schönen Lacrosse Nachmittag feiern als sie sich genau rechtzeitig zum Spiel aus den Regenwolken schob. Für die Saints war es das letzte Heimspiel der Hinrunde und zu Gast waren die Raccoons aus Kassel.

Auch wenn die drei Punkte schon vorher fest eingeplant waren im Kampf um Liga Eins, wusste man nicht wie die Saints die knappe Niederlage gegen die Lumberjacks am vorigen Wochenende verdaut hatten. Diese Frage klärte sich allerdings schon kurz nach dem Anpfiff. Die Saints stürmten von Beginn an auf das Kasseler Tor und ließen den Gästen wenig Zeit zum Atmen.

Die Lahnstädter schnürten die Nordhessen in ihrer eigenen Hälfte ein und warteten auf ihre Torchancen. Es dauerte bis zur dritten Minute bis Attacker Evangelos Panagietou die Saints in Führung brachte. Anschließend lief der Ball gut durch die Reihen der Saints und überquerte selten die Mittellinie, sodass zum Ende des Ersten Quarters eine respektable 7:0 Führung zu Buche stand.
Ab dem zweiten Quarter ließ Spielertrainer Christian Theis viel rotieren und gab auch gerade den neueren Saints Spielzeit und auch diese schlugen sich wacker gegen Kassel. Einige Fehlpässe oder Fehler konnten durch souveräne Teamarbeit korrigiert werden und die Saints gingen mit einer 9:0 Führung in die Halbzeit.

Auch im dritten Quarter blieb das Tor der Heiligen unangetastet, jedoch begannen die Gäste sich gegen die hohe Niederlage zu stemmen und konnten mit gelungenen Einzelaktionen in die Hälfte der Saints vordringen. Hier zeigte sich jedoch ein großer Unterschied zum Kaiserslautern Spiel, denn die Defense schaffte es diese Vorstöße unaufgeregt zu verteidigen und den Ball schnell wieder in den Angriff zu spielen. Nach dem dritten Quarter wurden die Saints noch einmal eingeschworen mehr auf dem Feld zu tun um die Kassler nicht noch einmal herankommen zu lassen. Die 11:0 Führung am Ende dieses Quarters ließ zwar keinen mehr am Sieg zweifeln, jedoch sollte grade nach den Eindrücken der letzten Spiele die Defense mit einem gegentorlosen Spiel belohnt werden.

Anfang des vierten Quarters machten die Saints daher noch mal Druck. Middie (Mittelfeldspieler) Alex von Tesmar krönte eine gute Leistung durch einen schönen Sololauf mit seinem zweiten Tor an diesem Tag und Defender Jeff Struble gelang sogar das Kunststück aus der Verteidigung in die Kasseler Hälfte zu stürmen und dort ein Tor zu erzielen. Die wenigen Torschüsse die die Kasseler in diesem Quarter auf das Marburg Tor abgaben parierte Goalie Christian Hackbarth gewohnt routiniert und so überraschte es keinen, dass er auch den letzten Schuss, der mit dem Schlusspfiff abgegeben wurde noch von der Linie kratzte.

Am Ende musste man sagen, dass es an diesem Tag gut für Marburg lief. Einerseits war man im Angriff kaltschnäuzig genug gewesen seine Chancen zu nutzen, andererseits hatte die Defense gute Arbeit geleistet das eigenen Tor sauber zu halten und wie immer spielte auch heute das Glück eine Rolle, dass die Kasseler kleine Marburger Fehler nicht in eigene Treffer ummünzen konnten.
Das 16:0 ist ein Schritt in die richtige Richtung, doch für das Ziel der ersten Bundesliga muss diese Konzentration jetzt für die Spiele gegen Düsseldorf und Münster gewahrt bleiben.

Für Marburg waren erfolgreich:

Georg Neuffer (4 Tore/0 Assists), Christian Theis (3 T/2 A), Evangelos Panagitou (2 T/0 A), Alex von Tesmar (2 T/0 A) Alex Seitz (2 T/0 A), Vincent Umathum (1 T/0 A), Jeff Struble (1 T/0 A), Kevin Gensler (1 T/ 0 A), Jonathan Reith (0 T/ 1 A)
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Weiterveröffentlichungen:

Oberhessische Presse | Erschienen am 20.11.2010
Wocheninfo win | Erschienen am 20.11.2010
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