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Marburg empfängt Samstag Herne

Das Pharmaserv-Team empfängt im letzten Spiel des Jahres den Deutschen Meister. Foto: Laackman/PSL
Marburg: Georg-Gaßmann-Halle |

Raus aus der Opferrolle

Damen-Basketball-Bundesliga:
BC Pharmaserv Marburg – Herner TC
(Samstag, 21. Dezember, 19 Uhr, Georg-Gaßmann-Halle).

Zu seinem 36. und letzten Spiel des Jahres tritt der BC Pharmaserv Marburg am Vorabend des 4. Advent an. In eigener Halle geht es gegen den Deutschen Meister, den Herner TC. Die ersatzgeschwächten Gastgeberinnen warten seit acht Wochen auf einen Erfolgserlebnis in der Bundesliga. Immerhin im Pokalwettbewerb und auf europäischer Ebene gab es seit dem drei Siege.

Der Titelverteidiger zeigte seit dem Hinspielsieg (74:65) teils wechselhafte Ergebnisse: Eine Woche nach dem 20-Punkte-Erfolg in Freiburg machte es der HTC in eigener Halle gegen Tabellenschlusslicht Saarlouis im letzten Viertel noch spannend und gewann mit zwei Zählern Differenz.

Auf der anderen Seite ist der Doublegewinner die einzige deutsche Mannschaft, die in dieser Saison den ungeschlagenen Bundesliga-Spitzenreiter Keltern besiegte: auswärts im Eurocup mit +15. Mit einer Bilanz von 7:4 steht Herne nach der Hinrunde auf dem fünften Rang. Marburg ist – bei einem Nachholspiel – Neunter (3:7).



Fünf Fragen an BC-Trainer Patrick Unger:

Alex Kiss-Rusk ist vor wenigen Tagen an der Schulter operiert worden. Wo? Und wie geht’s ihr?
Patrick: Operiert wurde sie in Münster. Aber sie ist schon wieder in Marburg, hat die Mannschaft im Training unterstützt und wird wahrscheinlich auch am Samstag in der Halle sein.

Wie war das, nach Wochen mal wieder kein Mittwochspiel zu haben?
Patrick: Das war schon angenehm. Die Mannschaft konnte ein bisschen regenerieren. Am Mittwoch haben wir eine interne Weihnachtsfeier gemacht. Ganz gesittet. Wir haben Alba gegen Bayern geguckt.

Aber trainiert habt ihr diese Woche schon?
Patrick: Natürlich. Aber ein bisschen weniger wegen der Belastungen der letzten Wochen. Und bei den vielen Verletzten und Kranken - Alex Wilke und Mali Sola sind erkältet - und manchmal nur sechs Leuten im Training ist es auch nicht so einfach.

Am Samstag kommt der Deutsche Meister, der aber nur auf Platz 5 steht...
Patrick: Herne ist ein taffer Gegner. Sie haben zuletzt nicht so gut gespielt und wollen wahrscheinlich zum Abschluss des Kalenderjahrs ihrer Meisterschaft ein Statement setzen.

Ihr lasst euch aber auch nach sechs Niederlagen in der Bundesliga in Folge nicht einschüchtern?
Patrick: Herne ist natürlich Favorit, aber wir müssen aus unserer Opferrolle rauskommen und noch eine Schippe drauflegen. Außer gegen Freiburg waren wir ja zuletzt nicht krass schlechter als der Gegner. Es fehlten nur Kleinigkeiten. Eigentlich müssen wir nur die gleichen Dinge machen, aber ein paar Fehler weniger.

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