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Marburg empfängt am Mittwoch Brünn

Das Pharmaserv-Team empfängt am Mittwoch eine Mannschaft aus Brünn. Foto: Laackman/PSL
Marburg: Georg-Gaßmann-Halle |

Alles Einstellungssache

CEWL-Europapokal:
BC Pharmaserv Marburg – BK Žabiny Brno
(Mittwoch, 4. Dezember, 20 Uhr, Georg-Gaßmann-Halle).

Mit einem Heimspiel startet der BC Pharmaserv Marburg in die letzten Wochen des Jahres. Dabei treffen die beiden einzigen ungeschlagenen Mannschaften der Vorrundengruppe B der Central Europe Women League aufeinander. Während der BC nach zwei Spielen zwei Siege auf dem Konto hat, weist das Team aus Brünn schon drei Erfolge auf. Zwei davon gegen die Gegner, die Marburg ebenfalls besiegte: Ostrava und Charleroi.

In der tschechischen Liga steht die Mannschaft aus der zweitgrößten Stadt des Landes nach dem zehnten Spieltag auf dem fünften Rang, mit ausgeglichener Bilanz. Die Tschechinnen sind viel beschäftigt, treten sie doch noch in einem weiteren europäischen Wettbewerb an, der European Women’s Basketball League (EWBL). Dort steht der „Basketbalovém Klubu“ nach fünf Partien – wie in der CEWL – ebenfalls noch mit weißer Weste da.

Am vergangenen Wochenende schlug Brno in der EWBL den Sechsten der weißrussischen Liga, Horizont Minsk, mit 81:72 sowie das Tabellenschlusslicht in Ungarn, Pinkk Pecsi, mit 82:59.

Zwei ehemalige Bundesliga-Spielerinnen führen die interne Scorerliste des Brünner Teams an: Janee Thompson (früher Halle) mit – in der Liga – 11,9 Punkten und 3,6 Assists pro Spiel sowie Petra Zaplatova (früher Wasserburg: 10,2 / 2,1). In Justina Matuzonyte (9,8 Punkte / 8,5 Rebounds) und Michaela Vackova (8,6 / 8,2) verfügen die Gäste darüber hinaus über zwei der besten sechs Rebounderinnen der Liga.

Überhaupt: die Rebounds. In dieser Statistik belegt Brno in der Liga den zweiten Platz. Knapp vor Ostrava. Sieben Spielerinnen des nächsten Marburger Gegners sind mindestens 1,80 Meter groß. Beim BC sind es – im verbliebenen Kader – noch vier.


Fünf Fragen an BC-Trainer Patrick Unger:

Am Samstag beim Pokalspiel waren etwa 230 Zuschauer in der Halle. Wie findest du das?
Patrick: Ein bisschen enttäuschend. Alle, die nicht da waren, haben was verpasst: Neun Spielerinnen, die alles geben und auch über ihre Wehwehchen hinwegspielen. Es ist klar, dass es auch Ups und Downs gibt mit unserem jungen Team, in dem viele nicht auf ihrer eigentlichen Position spielen. Aber wir sind immer noch erstligatauglich.

Steffi Wagner war im Pokalspiel zwischenzeitlich angeschlagen. Wie geht’s ihr?
Patrick: Sie hat eine Zerrung in einer Kapsel im Fuß. Aber um es mal positiv zu sehen: Es ist nicht so schlimm wie befürchtet. Aber am Mittwoch wird sie wahrscheinlich nicht spielen. Ich hoffe, dass sie am Sonntag in Hannover wieder dabei ist.

Was erwartet euch am Mittwoch gegen Brno?
Patrick: Das ist eine große, schnelle, aggressive und ausgeglichene Mannschaft. Bei ihnen spielte keine mehr als 25 Minuten. Trotz ihrer Größe treffen sie sehr ordentlich von außen. Und wegen ihrer Größe rebounden sie gut.

Das macht es für euch ja nicht gerade einfacher…
Patrick: Naja, wir haben Joey Klug und Lisa Bonacker unter den Körben. Lisa hat ein gutes Spiel gemacht. Und wenn Joey so weitermacht wie am Samstag, mache ich mir keine Sorgen. Wir müssen die fehlende Größe als Team kompensieren. Und wir müssen zum Beispiel im Eins-gegen-eins sehen, dass wir die Leute dahin bekommen, wo wir sie haben wollen.

Wie gehst du in das Spiel am Mittwoch?
Patrick: Wir wollen jedes Spiel nutzen, um besser zu werden, um am Ende der Saison die wichtigen Spiele zu gewinnen. Wenn wir jetzt gegen Brno gewinnen, wären wir das einzige ungeschlagene Team in der Gruppe. Das wäre ein großer Schritt Richtung Final-Four. Letztlich ist es Einstellungssache.


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