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Marburg am Mittwoch in Charleroi

Das Pharmaserv-Team tritt in seinem letzten CEWL-Spiel des Jahres am Mittwoch in Belgien an. Foto: Laackman/PSL

Abläufe stabil kriegen

CEWL-Europapokal:
Spirou Ladies Charleroi – BC Pharmaserv Marburg
(Mittwoch, 11. Dezember, 20.30 Uhr, La Garenne).

Drei Partien stehen beim BC Pharmaserv Marburg für dieses Jahr noch im Kalender. Vor den beiden Bundesliga-Hämmern in Wasserburg und gegen Herne haben die Hessinnen ihren letzten internationalen Auftritt für 2019. Rund 400 Kilometer weit führt die Reise nach Westen in die größte Gemeinde der Wallonie in Belgien.

Während das Pharmaserv-Team in der Vorrundengruppe B der Central Europe Woman League nach drei Spielen zwei Siege eingefahren hat, hat Charleroi erst eine von vier Begegnungen gewonnen: 79:59 daheim gegen Ostrava.

Diese beiden Mannschaften hat Marburg besiegt. Das Hinspiel gegen die Belgierinnen Mitte Oktober endete 82:69. Doch es wurde erst in den letzten drei Minuten deutlich. Nach einer Viertelstunde hatte Charleroi noch mit 31:12 vorn gelegen. Der BC war damals ziemlich komplett.

Mittlerweile sieht das anders aus: Seit Wochen fünf Verletzte, dazu ist Alex Wilke wegen einer Erkältung fraglich. Finja Schaake ist beruflich verhindert. So stehen am Mittwoch beim BC vielleicht nur acht Spielerinnen auf dem Anschreibebogen. Darunter die beiden 18-Jährigen Lisa Bonacker und Luzie Hegele.

Bei Charleroi hat sich seit dem Hinspiel auch was getan: Centerin Klara Brichacova, die in Marburg mit 16 Punkten Topscorerin war, wurde nach Saarlouis abgegeben. In der belgischen Liga läuft es ohnehin nicht gut für die Spirou Ladies: Mit einer Bilanz von 2:8 liegen sie auf dem elften und vorletzten Rang.

Nach einer Übungseinheit geht für die Marburgerinnen am frühen Dienstagnachmittag die Reise los. Für Mittwochmittag ist in Charleroi das Abschlusstraining geplant. Für das Spiel am Mittwoch werben die „Carolos“ auf ihrer Webseite mit „Entrée gratuite pour tous!“ – Freier Eintritt für alle!


BC-Co-Trainer Frank Arnold:
„Wir wollen das Spiel nutzen, um viel Intensität zu zeigen und gut im Fünf-gegen-fünf zu arbeiten. Das ist uns vor zwei Wochen in Ostrava gut gelungen. Und das können wir im Training wegen der Verletzten momentan nicht. Ohne Große unterm Korb müssen wir vieles umstellen. Wir können in der Offense nicht viel ans Brett spielen, sondern müssen das Spieltempo erhöhen. Wir müssen auch defensiv ein paar Dinge anders machen. Und wir müssen Katie Yohn weiter einbinden. Wir wollen die Veränderungen in unseren Abläufen stabil kriegen, um uns für die Bundesliga-Spiele besser zu machen.“

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