Lina Wagner wird im Brustsprint Hessische Meisterin

Unser Team bei den Hessischen am 1. Adventswochenende
Wetzlar. Am Wochenende fanden die Hessischen Meisterschaften der Jahrgänge 2007 und älter (weiblich) sowie 2006 und älter (männlich) im Europabad in Wetzlar statt, die unter strengen hygienischen Vorgaben vom TV Wetzlar durchgeführt wurden. 38 Vereine meldeten mit 314 Teilnehmer 1290 Starts. Für den Marburger SV gingen sieben Aktive im Landesvergleich ins Rennen.

Lina Wagner (Jg. 2002/JuniorInnen) erfüllte sich an diesem Wochenende endlich ihren lang erarbeiteten Traum vom Hessischen Titel. Im Brustsprint setzte sie sich mit einem Vorsprung von mehr als einer Sekunde in 0:38,67 Minuten an die Spitze des Teilnehmerfeldes und schwamm souverän zu Gold.

Die steile Leistungskurve von Mika Schütz (Jg. 2003/Junioren) lässt sich auch nicht durch Corona ausbremsen. Zwei neue Bestmarken steckte er auf seinen Paradestrecken über 50 m (25,89) und 100 m Freistil (57,35), verpasste allerdings undenkbar knapp in beiden Wettkämpfen als Vierter den Sprung auf das Siegertreppchen.

Im Jahrgang 2006 stellten sich Mika Scheffler, Niklas Grün und Emilia Metz der Konkurrenz. Wie schon in der Vergangenheit behält Mika seine Ziele konstant im Blick. Auch an diesem Wochenende
gelang ihm der Hattrick mit persönlichen Bestleistungen auf allen Bruststrecken. Hierbei blieben die Uhren im Sprint bei einer Zeit von 0:35,01 (7.) stehen, über 100 m Brust wurde Mika in 1:16,18 Minuten Sechster. Auf der 200-Meter-Strecke toppte er die Erwartungen von Trainerin Nathalie Richter mit einer Zeitverbesserung von 20 Sekunden in 2:51,89 Minuten (5.). Vereinskamerad Niklas Grün steckte zwei neue Bestmarken über 50 m Freistil (27,50/13.) und 50 m Schmetterling 30,48/10.). Bei ihrem Debüt im hessischen Vergleich lief es für Emilia Metz wie am Schnürchen. Über vier Sekunden verbesserte sie sich im Rückensprint (36,78) und freute sich als Achte über eine Platzierung unter den Top10.

Welche technischen Raffinessen Paul Martin (Jg. 2004) aus dem Trainingslager im Herbst mitnehmen konnte, stellte er über 50 m Rücken mit persönlicher Bestleistung in 33,59 Sekunden als Fünfter bei den Hessischen unter Beweis. Leichte Startschwierigkeiten hatte hingegen Anne Wagner (Jg. 2005) im Rückensprint und blieb gänzlich hinter ihren Möglichkeiten. Zwei Top10-Platzierungen erreichte sie über 200 m Rücken als Siebte und auf der halben Distanz als Neunte.

von Ines Peters-Försterling
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marburger SV 1928
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