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Letzter Akt im Jahr 2016

Auch auf die Treffsicherheit Marburgs bester Schützin der Hinrunde, Katie Yohn (links), wird es am Freitag gegen Chemnitz mit Maegan Conwright ankommen. Foto: Melanie Schneider
Planet-Photo-DBBL: Chemcats Chemnitz – BC Pharmaserv Marburg (Freitag, 20 Uhr, Schlossteichhalle).

Als erste der zwölf Bundesligisten schließen Chemnitz und Marburg das Jahr ab. Dabei treffen zwei Mannschaften mit umgedrehter Bilanz aufeinander. Während die Chemcats nach Abschluss der Hinrunde vier Siege bei sieben Niederlagen auf dem Konto haben, feierte das Pharmaserv-Team in elf Partien bereits sieben Erfolge. Allerdings nur einen auswärts. Die Gastgeberinnen dagegen holten drei Viertel ihrer Siege vor heimischem Publikum.

Im Hinspiel zum Saisonstart behielten die Marburgerinnen mit 76:53 klar die Oberhand. Doch seitdem haben sich beide Mannschaften weiterentwickelt. Chemnitz spiele momentan viel variabler und mit mehr Selbstbewusstsein, sagt Marburgs Trainer.

Die Chemcats Merritt Hempe (16,7 Punkte), Maegan Conwright (15,2) und Margot Vidal Geneve (10,2) sind für den Großteil der Punkteausbeute der statistisch schwächsten Offensive der Liga (63) verantwortlich. Das Pharmaserv-Team rechnet mit großer Gegenwehr, schließlich trennt die Chemcats als Achter nur ein Sieg von den Abstiegsplätzen. Die Sächsinnen sollten also gewinnen, um beruhigt Weihnachten feiern zu können.


Fünf Fragen an BC-Trainer Patrick Unger:

Was machen deine angeschlagenen Spielerinnen?
Patrick: Diana Voynova hat sich an die Maske gewöhnt und ist wieder voll da. Svenja Greunke geht es auch gut, es zwickt hier und da mal wieder, aber größtenteils ist die Entzündung abgeklungen und wird dann hoffentlich über die Weihnachtspause vollständig weggehen. Kim Winterhoff hat am Montag ihre erste volle Trainingseinheit mitgemacht. Eventuell werden wir sie gegen Hannover schon wieder im Trikot sehen können. Das wäre schön.

Hat euch die Pause – wegen des für euch spielfreien Pokalwochenendes – gut getan?
Patrick: Mental war es definitiv toll, drei Tage am Stück frei gehabt zu haben. Die Mädels wirken frisch und gewillt, das letzte Wochenende positiv abzuschließen. Aus dem Halle-Spiel nehmen wir die Moral mit. Wir haben es da geschafft, auch mal aus einem Sumpf der negativen Aktionen zu kämpfen. Darauf können wir aufbauen.

Du hattest ja jetzt viel Zeit zum Video schauen. Auf welche Spiele hast du dich dabei konzentriert?
Patrick: Unser erstes Spiel gegen Chemnitz und auch die vergangenen. Ich möchte immer einen vielseitigen Eindruck gewinne, um möglichst optimal vorbereitet zu sein. Die Mannschaft bekommt dann aber nur eine sehr abgespeckte Fassung von allem zu sehen.

Mit welcher Spielerin von Chemnitz würdest du gern mal zusammenarbeiten?
Patrick: Fine Böhmke. Sie ist eine interessante Spielerin, die das Spiel versteht.

Was erwartest du von Chemnitz?
Patrick: Genauso wie für uns ist es für Chemnitz sicherlich wichtig, das Jahr positiv abzuschließen. Sie werden von daher vor allem defensiv versuchen, alles zu zerstören. Dass sie erst vier Mal gewonnen haben, liegt auch daran, dass sie einfach manchmal nicht das nötige Glück hatten. Sie haben gute Einzelspielerinnen. Und beim Heimsieg gegen Herne hat es ihr Kollektiv ausgemacht.
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