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Hockey: Marburger Herren auf dem Sprung in die Regionalliga

Mit einem Sieg gegen WTHC sind die Marburger Hockeyherren beim vorletzten Saisonspiel an einem weiteren Anwärter auf den Aufstieg vorbei gezogen.

In Wiesbaden entschieden Nervenstärke und Cleverness das 6:4 für den VfL.
Wie zu erwarten begegneten sich beide Teams mit dem Wissen, dass es sich um den Saisonhöhepunkt handelt, mit Respekt und Vorsicht. Beide Seiten wollten den Gegner zunächst ausspähen, zogen sich in der Defensive entsprechend abwartend zurück. Anstatt bei den lauernden Gastgebern ins offene Messer zu laufen, bewiesen die Marburger Geduld im Spielaufbau, setzten nur Akzente, wenn sich die Räume öffneten. So Moritz Pilch, der sein defensives Terrain kurzzeitig verlies und mit einem beeindruckenden Sololauf den Führungstreffer erzielte. Mit dieser Führung im Rücken setzten die Marburger ihre Spielstrategie fort. Die Wiesbadener machten nach wie vor keine Anstände, das Spiel in die eigene Hand zu nehmen oder agiler zu werden. Ihre Tormöglichkeiten, darunter fünf Strafecken, konnte spätestens der wieder einmal gut aufgelegte VfL-Schlussmann Armin Keim entschärfen. Kurz vor der Halbzeitpause griff Simon Morherr einen Ball gekonnt ab, konterte mit einem Pass auf Marburgs Kapitän und Geburtstagskind Moritz Großer, der das Zuspiel zum 2:0 veredelte.


Wiesbadener Team auch in 2.Hälfe unentschlossen

Auch in der zweiten Hälfte wirkten die Landeshauptstädter trotz heimischer Kulisse überraschend unentschlossen, obwohl sie nun deutlich unter Zugzwang standen. Nach drei weiteren vergebenen Strafecken kam Wiesbaden schließlich doch zum Anschlusstreffer. Keine drei Minuten später antwortete Marburg allerdings mit einer verwandelten Strafecke durch Großer. Allmählich drängten die Gastgeber vehementer Richtung Marburger Tor und waren bei einem Doppelschlag den jeweiligen Schritt schneller als die VfL-Herren. 15 Minuten vor Ende schien die Partie also wieder bei „Null“ anzufangen. Und wieder gelang es Marburg, namentlich dem Stürmer Yannick Schultz, sich mit einem wichtigen Tor in die Vorteilsposition zu bringen.

Ruhe und Nervenstärke machten das Marburger Team von Trainer Malte Luther in dieser heißen Phase stark

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Ein kämpferischer Matthias Döring bereitete das 5:3 vor, dass Großer nur noch einschieben musste. Zwar kam Wiesbaden noch einmal zum Torerfolg, aber weitere Torchancen scheiterten abermals an der stabilen und souveränen Leistung der Marburger Hintermannschaft und ihrem Schlussmann Keim. Den Schlussakzent setzte noch einmal Großer zum Spielstand von 6:4, den die einstigen Favoriten aus Wiesbaden nicht mehr zu drehen in der Lage waren.
So setzten die VfL-Herren ihren Erfolgskurs in der Rückrunde fort und stehen nun mit 30 Punkten und dem 100. Saisontor an der Tabellenspitze der Oberliga. Beim letzten Spieltag am 02. März tritt der VfL bei Vorwärts Frankfurt an und kann mit einem Sieg ungehindert den Sprung in die 2. Regionalliga landen.
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