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Heimauftakt im CEWL-Europapokal gewonnen

Das Pharmaserv-Team um Steffi Wagner hat die Gruppenphase mit einem Sieg eröffnet.
Taffes Spiel gewonnen

CEWL-Europapokal: BC Pharmaserv Marburg – Sokol Hradec Kralove 79:77.

Sein erster internationaler Auftritt der Saison ist dem Pharmaserv-Team geglückt. Der Tabellenfünfte aus Tschechien war aber nahe dran, dem Spitzenreiter der Bundesliga im achten Saisonspiel die erste Niederlage beizubringen. Erneut war BC-Flügelspielerin Katie Yohn (25 Punkte) die herausragende Korbjägerin der Partie.

Mit 16:7 (9. Minute) startete Hessens einziger Erstligist im Damen-Basketball gut in die Auftaktpartie der Central Europe Women League. Dann übernahmen die Gäste aus Hradec Kralove das Zepter und gingen erstmals in Führung (19:18, 11.).

Bis zur Pause setzten sich die Marburgerinnen aber wieder ab (41:33) und schienen beim 46:33 (23.) die Partie im Griff zu haben. Dann trumpften die Gäste auf, zunächst in Person der 1,96 Meter großen Petra Kulichova. Dann bestätigte Pamela Effangova ihren Status als Topscorerin des Teams aus Nordostböhmen: Ihre gesamten 15 Punkte erzielte die 25-Jährige nach der 27. Minute.

Durch zwei Treffer von Klara Mareckova lagen die Gäste knapp drei Minuten vor dem Ende mit 72:68 vorn. Alex Wilke (2), Katie Yohn (3) sowie Marie Bertholdt (2+1) drehten die Partie für den BC auf 76:72, mit noch 64 Sekunden auf der Uhr. Effangova verkürzte bei 23 Sekunden für die Tschechinnen per Dreier auf 77:78. Tonisha Baker traf von der Freiwurflinie nur ein Mal. Der letzte Wurf der Gäste verfehlte aber sein Ziel.

Patrick Unger (Trainer Marburg):
„Es war ein taffes Spiel. Wir haben viel ausprobiert und viel gewechselt. Natürlich war es ohne Paige Bradley im Aufbau sehr schwer. Aber Alex Wilke und Hanna Reeh haben das gut gemacht. Wir hatten die ersten drei Viertel ein bisschen Glück, dass der Gegner gegen unsere Zonenverteidigung schlecht von außen getroffen hat. Dann haben wir drei, vier Mal hintereinander in der Rotation geschlafen. Das hat der Gegner gut ausgenutzt und einfache Punkte gemacht. In den letzten zwei Minuten haben wir aber super verteidigt und die Rebounds geholt.“

Mali Sola (Spielerin Marburg):
„Wir sind gut gestartet und haben dann ein bisschen nachgelassen. Ab Mitte des dritten Viertels war der Gegner aggressiver, und wir haben Druck am Ball bekommen. Das hat uns ein bisschen erschreckt. Aber hinten haben wir das ausgeglichen. In der entscheidenden Phase haben wir gute Defense gespielt und vorne die richtigen Entscheidungen getroffen. Natürlich hätten wir gerne einen höheren Vorsprung verteidigt. Aber so war es für die Zuschauer spannender, und wenn die Fans richtig laut sind und uns den Rücken stärken, macht es noch mehr Spaß zu spielen.“

Romana Ptackova (Trainerin Hradec Kralove):
„Wir können nicht zufrieden sein. Wir wussten, dass Marburg gute Schützinnen wie die Nummer 10 [Anm.: Katie Yohn] hat, haben sie aber nicht gut verteidigt. Insgesamt haben wir zu lange gebraucht, um harte Defense und gute Offense zu spielen. Deswegen haben wir verloren. In den letzten Minuten hat uns ein bisschen das Glück gefehlt. Ich hoffe, dass wir das Rückspiel gewinnen können.“

Statistik
Viertel: 18:15, 23:18, 17:19, 21:25.
Marburg: Baker 4 Punkte (3 Assists), Bertholdt 10, Kiss-Rusk 11/1 Dreier (6 Rebounds, 3 Ass.), Klug, Reeh 2, Schaake 12/3, Sola 4, Wagner 3/1 (3 Ass.), Wilke 4 (4 Ass.), Winterhoff 4, Yohn 25/5.
Hradec Kralove: Bura 2 (4 Ass.), Effangova 15/3, Klaudova, Kulichova 14 (9 Reb.), Likhtarovich 5/1 (4 Ass.), Matuskova 2, Mareckova 14/1, Minarovicova 7/1, Sotolova 3/1, Vojtikova 11 (7 Reb., 3 Steals), Zavazalova 4/1 (3 St.).
SR: A.Pawlik, D.Damm; TK: U.Bender. Z: 200.

Fun Facts: Längste Siegesserie unter Patrick Unger (8 Spiele, vorher 7: 31.10. bis 07.12.2013). – Knappster Sieg im Europapokal (23 Spiele). – Baker, Bertholdt, Wagner, Winterhoff und Yohn sind nun mit je neun Einsätzen Marburgs Rekordspielerinnen in internationalen Wettbewerben. – Katie Yohn ist mit 111 Punkten (und 25 Dreiern) nun Marburgs erfolgreichste Punktesammlerin in internationalen Wettbewerben.

Fail Facts: 21 Ballverluste und 16 gegnerische Offense-Rebounds.
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