Europapokal: Vorrunde endet mit drittem Heimsieg

Paige Bradley (am Ball) erzielte für das Pharmaserv-Team im Rückspiel gegen Arad fünf Punkte und gab drei Vorlagen. Foto: Melanie Weiershäuser
  • Paige Bradley (am Ball) erzielte für das Pharmaserv-Team im Rückspiel gegen Arad fünf Punkte und gab drei Vorlagen. Foto: Melanie Weiershäuser
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Vier CEWL-Sieg und ein Eklat

CEWL-Europapokal: BC Pharmaserv Marburg – FCC ICIM Arad 73:69.

Das Pharmaserv-Team hat die Vorrunde der Central Europe Women League mit einem Sieg abgeschlossen. Die Bilanz nach sechs Spielen: vier Siege. Die Qualifikation für das Final Four am 3. und 4. März (Ort steht noch nicht fest) hatten die Marburgerinnen bereits durch den Erfolg am Vortag (87:79) sicher.

Dass es für beide Mannschaften um nichts, mehr ging merkte der geneigte Zuschauer höchstens an der Fehlerquote und Unkonzentriertheiten. Gekämpft wurde verbissen – auf dem Feld und von der Bank aus. Und so kam es zu einem kleinen Eklat.

32. Minute, 64:60 für Marburg. Arads Topscorerin des Vortags handelte sich ihr fünftes Foul ein. Der Präsident der Gäste teilte den Schiedsrichtern unmissverständlich mit, dass er die Szene anders gesehen hatte. Die Folge: das zweite Technische Foul gegen Arad.

Daraufhin zitierte der Vereinsboss seine Spielerinnen vom Parkett und schickte sie in die Kabine. „Schiedsrichter, spielt mit denen, tschüß“, ließ er wissen und zeigte auf die fünf verdutzten Marburgerinnen auf dem Feld. Nach gut zweiminütiger Diskussion mit den Unparteiischen gab der rumänische Clubchef grünes Licht zum Weiterspielen. Der BC baute seine Führung auf 67:60 aus (33. Minute) und brachte die Partie nach Hause.

Nach gutem Beginn (17:9, 8.) hatten sich die Marburgerinnen überrumpeln lassen und Arad führte 28:22 (14.). Der BC holte sich dank starker Rebound-Arbeit (50:25) und mannschaftsdienlicher Spielweise (21:12 Assists) die Führung zurück (39:36, 19.), lag zur Halbzeit aber auch wegen vieler Ballverluste (20:13) mit 39:43 hinten. Mitte des dritten Durchgangs holten die Hessinnen Punkt um Punkt auf und zogen beim 53:51 (26.) endgültig vorbei. Die Gäste blieben aber bis in die letzte Minute dran.

Statistik
Viertel: 20:14, 19:29, 23:14, 11:14.
Marburg: Baker 11/1 (4 Assists), Bertholdt 9 (6 Rebounds, 3 Ass.), Bradley 5/1 (3 Ass.), Greunke 14 (3 Ass.), Kohl 2 (8 Reb.), Schaake 8/2, Voynova 5 (13 Reb.), Wagner 9/1, Wilke 5/1, Winterhoff 3, Yohn 2.
Arad: A.-M.Ciotir, F.Ferenczi 12/2, B.Hadzovic 3/1, A.Mercea 7, I.Nagy 12, P.Poole 10/2 (3 Ass., 5 Steals), M.Tavic 6/1, B.Wingate 19 (6 Reb., 3 St.), C.Zidaru.
SR: D.Rey, K.Kammann, TK: U.Bender. Z: 160.

Fun Fact: Sechster Heimsieg in Folge (Donau-Ries, Ostrava, Hannover, Saarlouis, 2x Arad).

Fail Fact: 29 zugelassene Punkte im zweiten Viertel sind die meisten überhaupt in den 632 in Partien eigener Halle seit dem Wiederaufstieg 1992 (gab's schon zwei Mal: 28.10.2006, 11:29 gegen Dorsten, Endergebnis 77:94; 01.04.2007, 14:29 gegen Freiburg, Endergebnis 90:78).

>>> Nächstes Heimspiel:
Am Samstag, 3. Februar, geht es für Marburg in der Bundesliga weiter: Um 19 Uhr erfolgt in der heimischen Georg-Gaßmann-Halle der Sprungball gegen die Bascats Heidelberg.

>>> Spielverlegung:
Um dem BC die Teilnahme an dem internationalen Final-Turnier zu ermöglichen, hat Bundesliga-Konkurrent TSV Wasserburg dankenswerter Weise kurzfristig einer Verlegung des für den 3. März in der Stadt am Inn geplanten Liga-Spiels auf Dienstag, 6. März, zugestimmt.

Bürgerreporter:in:

Marcus Richter aus Marburg

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