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Dienstag: Auswärtsspiel in Wasserburg

Am Dienstag müssen die Marburgerinnen um Marie Bertholdt (rechts) Wasserburgs Margaux Galliou-Loko besser verteidigen als im Hinspiel. Da erzielte sie 19 Punkte. Foto: Melanie Weiershäuser
Nachsitzen in der coolen Badria

Planet-Photo-DBBL: TSV 1880 Wasserburg – BC Pharmaserv Marburg (Dienstag, 19.30 Uhr, Badria).

Kaum aus Rumänien zurück, geht es für das Pharmaserv-Team in der Bundesliga weiter. Bis der Pokal für den CEWL-Vize in Marburg ankommt, dauert es noch bis Mittwochmorgen. Inzwischen dreht das gute Stück eine Ehrenrunde durch Bayern. Völlig verdient. Denn ohne das grüne Licht zur Spielverlegung aus Wasserburg, hätten die Hessinen gar nicht am Final Four teilnehmen können.

Beim Deutschen Meister tritt der BC daher am Dienstagabend zur Nachholpartie des 20. Spieltags an. Und der hatte es bis jetzt in sich. Fest steht: Marburg geht im schlechtesten Fall als Sechster in die Playoffs (und braucht nicht mehr auf den Korbquotienten und Hannover schauen), Halle ist abgestiegen. Und die Top-Meldung: Donau-Ries schlägt Keltern.

Letzteres eröffnet Marburgs Gastgeber, dem TSV Wasserburg, neue Perspektiven. Durch den Ausrutscher des Tabellenführers aus dem Badischen ist nun Platz eins nach der Hauptrunde wieder drin. Und der Tabellenzweite hat keine zwei Spiele vom Wochenende und tausende Kilometer in den Knochen.

Für die Hessinnen war das Ergebnis der Nördlingerinnen maximal mittel gut. So rücken die Angels dem BC bis auf einen Sieg auf die Pelle. Derzeit ist es Platz fünf für Marburg. Auf dem Wunschzettel steht aber der Heimvorteil in der ersten Playoff-Runde. Dazu müsste es schon Rang vier (derzeit Bad Aibling, ein Sieg Vorsprung) werden. Gern auch Platz drei (derzeit Herne, zwei Siege und direkten Vergleich vorne).

Dafür müssen die Hessinnen ihre letzten drei Spielen vor den Playoffs aber gewinnen. In Wasserburg, gegen Herne und im Donau-Ries. Wie man den Gastgeber schlägt, haben die Lahnstädterinnen am Samstag im CEWL-Halbfinale schon gegen Braşov gezeigt. Auch wenn das Finale gegen Satu Mare verlorenging.


Fünf Fragen an BC-Trainer Patrick Unger:

Was bringt ihr aus Rumänien mit, außer dem kleinen Pokal für den zweiten Platz?
Patrick: Wir haben den Namen Marburg ein bisschen auf die europäische Basketball-Landkarte gebracht. Das Turnier war eine gute Erfahrung für uns. Bis auf Steffi Wagner war es für alle Spielerinnen der erste internationale Wettbewerb auf Vereinsebene.

Leute, die denken, dass der CEWL-Europapokal eine Spaßveranstaltung ist, …
Patrick: … sollen das erst einmal mitmachen: die lange Anreise, ein bisschen Training, zwei schwere Spiele an einem Wochenende, dann nach Hause, wo es gleich weitergeht.

Wasserburg spielt …
Patrick: … einen sehr schnellen und aggressiven Basketball. An so was sollten wir uns aber auch durch den Europapokal langsam gewöhnt haben.

Die Badria-Halle ...
Patrick: … mag ich sehr gerne! Es ist eine coole Halle! Allerdings ist es sehr schwer, dort zu gewinnen. Wasserburg wird alles auf Sieg setzten. Wir dürfen aber keine Angst haben und müssen gegen den Druck dagegen halten.

Und wie?
Patrick: Wir wollen als Einheit, mit viel Energie und der Einstellung auftreten, die uns in den vergangenen Wochen ausgezeichnet hat. Wir müssen dort 40 Minuten lang alles geben. Es ist gut, dass Finja [Schaake] wieder zum Team stößt. Wir müssen aber sehen, dass wir Svenja [Greunke] bis zum Spiel wieder fit bekommen.


Restprogramm
1. Keltern (16 Siege): Heidelberg (auswärts/6 Siege), Hannover (heim/9).
2. Wasserburg (15): Marburg (h/12), Chemnitz (a/8), Saarlouis (h/8).
3. Herne (14): Marburg (a/12), Chemnitz (h/8).
4. Aibling (13): Halle (h/3), Göttingen (a/4).
5. Marburg (12): Wasserburg (a/15), Herne (h/13), Donau-Ries (a/11).
6. Donau-Ries (11): Hannover (a/9), Marburg (h/12).
7. Hannover (9): Donau-Ries (h/11), Keltern (a/16).
8. Chemnitz (8): Wasserburg (h/15), Herne (a/14).
9. Saarlouis (8): Göttingen (h/4), Wasserburg (a/15).
10. Heidelberg (6): Keltern (h/16), Halle (a/3).
11. Göttingen (4): Saarlouis (a/8), Bad Aibling (h/13).
12. Halle (3/bereits abgestiegen): Bad Aibling (a/13), Heidelberg (h/6).
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