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BC Marburg: Auswärtsspiel in Herne

Die Marburgerinnen hoffen, dass die starke Form von Stephanie Wagner (oben) auch in Herne anhält. Foto: Melanie Weiershäuser
Planet-Photo-DBBL: Herner TC – BC Pharmaserv Marburg (Samstag, 18 Uhr, H2K-Arena, Mont-Cenis-Straße 180).

Als Tabellensechster reist das Pharmaserv-Team am zehnten Spieltag zum punktgleichen Siebten. Der Herner TC zeigt sich in dieser Saison heimstark: vier Spiele, vier Siege. Allerdings: Die Auswärtsbilanz der Hessinnen ist auch nicht so schlecht: vier Spiele, drei Siege. Alle gegen Teams, die in Herne den Kürzeren zogen. Soweit also kein Grund zur Sorge.

Den haben die Verantwortlichen in Marburg schon eher beim Blick auf ihren Kader. Zwar ist Katie Yohn (vorige Woche familiär verhindert) wieder im Land. Doch der Einsatz von vier BC-Akteurinnen ist fraglich: Tonisha Baker laboriert noch an ihrer Oberschenkelzerrung aus dem Wasserburg-Spiel. Diana Voynovas Knie macht seit der Länderspielpause Zicken.

Kim Winterhoff ist nach ihrer Mandelentzündung noch nicht richtig fit, genau wie Alex Wilke nach einer Gehirnerschütterung. Doppellizenzlerin Paula Kohl wird zeitgleich von den Bender Baskets Grünberg in der 2. Liga gebraucht. Immerhin: Bei nur sechs fitten Spielerinnen fällt die Mannschaftsaufstellung leichter.

Geprägt wird das Herner Team von vier niederländischen Nationalspielerinnen, drei US-Amerikanerinnen und einer Italienerin. Die auffälligsten Statistiken legen Isabella Slim (11,8 Punkte), Courtney Range (11 / 7,3 Rebounds) und Karin Kuijt (9,9 / 2,3 Assistss) vor.


Fünf Fragen an BC-Trainer Patrick Unger:

Wie habt ihr das 52:76 gegen Wasserburg verarbeitet?
Patrick: Wir können das einordnen. Wir haben nach Tonisha Bakers Verletzung gleich zu Beginn im wesentlichen mit sechs Leuten gespielt. Das war schon hart, und dass man dann gegen ein Team wie Wasserburg Federn lässt, ist auch normal.

Woran arbeitet ihr diese Woche im Training besonders?
Patrick: Wir konzentrieren uns auf unsere Defense. Wir sind da immer noch nicht dort, wo ich uns sehe. Wir machen schon Fortschritte. Nur machen wir oft Fehler, von denen wir dachten, wir hätten sie schon abgestellt. Das Ziel ist, dass diese ganzen Sachen dann im Februar sitzen.

Was für einen Gegner erwartest du?
Patrick: Herne ist offensiv sehr gut und verteidigt sehr physisch. Sie hauen gerne mal drauf, das gefällt mir. Mit ihren neun Profis haben sie ein sehr ausgeglichenes Team. Aufgrund unserer Personalsituation ist Herne sicher Favorit.

Ihr seid mit Herne punktgleich bei 5-4 auf den Plätzen sechs und sieben. Könnte man da von einer richtungsweisenden Partie sprechen?
Patrick: Auch aufgrund unserer personellen Situation weiß ich nicht, wie richtungsweisend das Spiel wirklich ist. Wir wollen mehr als Platz sechs, aber es sind auch noch ein paar Spieltage. Und es sind ja alle extrem nah beieinander dieses Jahr. Jeder Sieg ist wichtig. Die Bilanz interessiert mich am 22. Spieltag.

Steffi Wagner hat für euch drei Spiele in Folge mindestens 15 Punkte gemacht. Ist das Zufall?
Patrick: Sie macht viele Kleinigkeiten richtig, vor allem defensiv. Nun hat sie etwas mehr Selbstvertrauen bekommen und hat merkt, dass sie auch Verantwortung übernehmen muss. Das ist gut, und wir hoffen natürlich, dass das so weiter geht.
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