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Umarmung trotz Kontaktverbot

Marburg: Irgendwo in |

Je länger die Maßnahmen zur Eindämmung des Korona-Virus andauern, desto mehr vermissen viele, inbesondere Kinder die körperliche Nähe, die Umarmung vertrauter und geliebter Menschen. Und Großeltern und Freunde leiden mit ihnen, denn die fehlende Umarmung ist doch für viele eine schmerzliche Leerstelle. Doch wie oft im Leben, macht auch die Not der Corona-Krise erfinderisch.

Ein findiger Bastler hat einfach einen Duschvorhang zweckentfremdet und mit schlauchähnlichen Plastikarmen versehen. Das Resultat hat es in sich: Irgendwo aufgehängt, braucht die Oma nur hinein zu schlüpfen und kann endlich wieder ihren Enkel in die Arme schließen. Die störende Plastikfolie ist dabei das geringere Übel. Die Pandemie zeigt, wie wichtig Körpererfahrungen für die Menschen: Berühren, festhalten, an sich drücken. Gesten der Vertrautheit und Liebe  erfahren eine ungeahnte Wertschätzung. Man muss sich nur zu helfen wissen.
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2 Kommentare
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Hartmut Stümpfel aus Sarstedt | 22.05.2020 | 00:27  
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Karl-Heinz Töpfer aus Marburg | 22.05.2020 | 10:17  
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