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Pressemitteilung: AfD KV Marburg-Biedenkopf wählt Julian Schmidt zum Direktkandidat für den Wahlkreis 171 Marburg

(von links nach rechts) AfD Kreisvorsitzender Eric Markert, Direktkandidat Julian Schmidt und AfD-Fraktionsvorsitzender Karl-Hermann Bolldorf

Der AfD Kreisverband Marburg-Biedenkopf hat am Sonntag bei seiner Wahlkreisversammlung den Angelburger Julian Schmidt zum Direktkandidaten für den Wahlkreis 171 Marburg gekürt.

Der 27jährige ehemalige Zeitsoldat ist gelernter Fluggerätmechaniker und studiert zurzeit berufsbegleitend Wirtschaftsingenieurwesen. Seit Herbst vergangenen Jahres hat Julian Schmidt für die AfD Marburg-Biedenkopf einen Sitz im Verwaltungsrat der Sparkasse. Der junge Familienvater ist ebenfalls Kandidat der hessischen AfD-Landesliste zur Bundestagswahl.

In seiner Bewerbungsrede kritisierte Schmidt insbesondere den heutigen Politikertyp. Viele Nachwuchspolitiker der etablierten Parteien könnten das reale Leben der Menschen gar nicht mehr nachvollziehen, denn sie hätten das Berufsleben außerhalb der Politikblase nie kennengelernt. Als Beispiel nannte Schmidt den Direktkandidaten der SPD, Sören Bartol, der eigentlich seit seinem Studium sein ganzes bisheriges Leben in der Politik sei. Darin sieht Julian Schmidt große Probleme. „Wie also sollen diese Menschen auch nur ansatzweise nachvollziehen können was in dem 35-jährigem Familienvater vorgeht, der vielleicht gerade gebaut hat, und nun bei Johnson Controls in Dautphetal seinen Job verliert.? Oder in dem Familienunternehmer, der Monat für Monat dafür kämpft seinen 25 Arbeitnehmern den Arbeitsplatz zu erhalten. Oder in dem Polizisten, der hunderte Überstunden aufgebaut hat, und sich Tag für Tag in den „No-Go-Areas“ dieses Landes beleidigen und angreifen lassen muss“, gab Schmidt zu bedenken.
Auch das Verhalten der Bundesregierung gegenüber der Türkei kritisiert Schmidt. Die Türkei als sogenannter Bündnispartner lasse jeglichen Respekt vor Vertretern des deutschen Staates vermissen. Eine Erdogan-Türkei sei weder ein akzeptabler NATO-Partner, noch könne sie jemals Mitglied der Europäischen Union werden. Auch zur Asylpolitik bezog er Stellung. Das Problem der Armutsmigration werde nicht dadurch gelöst, Millionen von Menschen nach Europa zu lassen. Die AfD habe sich seit ihrer Gründung für eine Entwicklungshilfe in Form einer „Hilfe zur Selbsthilfe“ ausgesprochen. Vor Ort in ihren Regionen könne den Menschen viel effektiver geholfen werden. Starke Kritik äußerte Schmidt auch am Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Dieses belaste die Bürger Jahr für Jahr stärker, während große Teile der Wirtschaft von der EEG-Umlage befreit seien. Unverständnis äußerte Schmidt auch darüber, wie man glaubwürdig eine Energiewende vertreten könne, gleichzeitig beispielsweise jedoch von den Besitzern von Photovoltaikanlagen auf selbst erzeugten und verbrauchten Strom Abgaben verlange.
Mit dem Vergleich „Das ist in etwa so, wie wenn man auf den Kopfsalat im eigenen Garten Mehrwertsteuer zahlen müsste“, machte Schmidt die Kritik daran deutlich.
Am Ende seiner Rede schwor er die anwesenden Mitglieder auf den Wahlkampf ein. Er trete nicht nur an um für die AfD Flagge zu zeigen, sondern das Ziel sei klar: der Wahlsieg.

Das Video der Bewerbungsrede von Julian Schmidt finden Sie hier:
Bewerbungsrede von Julian Schmidt (AfD) für den Wahlkreis 171 Marburg.


Kreissprecher Eric Markert zeigte sich nach der einstimmigen Wahl von Julian Schmidt zuversichtlich. Er sei „ein bodenständiger und bürgernaher Kandidat, der die AfD und ihre politischen Inhalte glaubhaft repräsentieren könne.“ Die AfD Marburg-Biedenkopf habe in der Vergangenheit bewiesen, dass sie eine sach- und lösungsorientierte Politik zum Wohle der Bürger vertrete. Dies werde auch durch ihren Direktkandidaten deutlich. „Die AfD ist mittlerweile auf allen politischen Ebenen angekommen. Sie ist in zehn Landtagen, vielen Kreistagen und Stadtparlamenten vertreten. Ab 2017 wird sie auch ein wahrnehmbarer Faktor im Deutschen Bundestag sein“, so Markert.
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2 Kommentare
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 21.02.2017 | 23:54  
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friedhelm lenz aus Gladenbach | 25.02.2017 | 13:11  
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