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Europa-Woche in Marburg, im Historischen Rathaussaal Fotografien aus EU Grenzregionen.

Europa-Woche in Marburg


Stefan Enders zeigt am 8. Mai im Historischen Rathaussaal Fotografien aus EU-Grenzregionen

Zur Europa-Woche lädt die Universitätsstadt Marburg in Kooperation mit der Europa-Bewegung „Pulse of Europe“ zur Festveranstaltung mit dem Fotografen Stefan Enders ein. Am 8. Mai um 19 Uhr sind interessierte Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen, Europa anhand der Bildaufnahmen von Stefan Enders aus neuer Perspektive zu entdecken und mit ihrer Teilnahme ein Zeichen für die europäische Einigung zu setzen.

Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies eröffnet die Veranstaltung im Namen des Magistrats. „Wir wollen gemeinsam mit den engagierten Marburgerinnen und Marburgern ein Zeichen für Europa setzen, Stereotype abbauen und geeint nach vorne blicken“, so das Stadtoberhaupt. Peter Reckling, Städtekoordinator für Marburg bei Pulse of Europe, stellt die Aktivitäten der Europa-Bewegung in der Universitätsstadt vor. Stefan Enders präsentiert Fotografien aus seiner siebenmonatigen Rundreise an der Außengrenze der Europäischen Union, bei der er Eindrücke und Geschichten der Menschen festgehalten hat. "Mit seinen faszinierenden und oft berührenden Aufnahmen bringt Enders Geschichten von verschiedenen Menschen und Lebenswirklichkeiten aus den Grenzgebieten ins Zentrum der EU“, erklärt Reckling.

Die Ausstellung „Weit weg von Brüssel“ war unter anderem bereits in Brüssel vor dem Europäischen Parlament zu sehen und erfuhr eine große mediale Aufmerksamkeit.

Zur festlichen Untermalung tragen Gedichte von Dr. Siegfried Schröer und musikalische Beiträge von Anselm Richter bei. Im Anschluss ist ein gemeinsames Foto vor dem Rathaus zum Zeichen der europäischen Einigung geplant.


Europawoche

Rund um den historischen Europatag 9. Mai findet die Europawoche in diesem Jahr zwischen dem 2. und 15. Mai mit Veranstaltungen rund um das Thema Europa im gesamten Bundesgebiet statt. Am 9. Mai 1950 hielt der damalige französische Außenminister Robert Schuman in Paris eine Rede, in der er seine Vorstellung von einer neuen Form der politischen Zusammenarbeit in Europa erläuterte – eine Zusammenarbeit, die Kriege zwischen europäischen Nationen unvorstellbar machen sollte.

Seine Idee war die Schaffung einer europäischen Behörde, die die Kohle- und Stahlproduktion zusammenlegen und zentral verwalten würde. Knapp ein Jahr später wurde ein entsprechender Vertrag unterzeichnet. Schumans Vorschlag gilt als Auftakt zu dem, was heute die Europäische Union ist.
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