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Absturz droht - Fiskalpakt verhindern!

Die Zeichen stehen auf Sturm - seit Brünings Zeiten nichts dazugelernt
Das Bundeskabinett hat den so genannten Fiskalpakt beraten und verabschiedet. Er sieht europaweit erhebliche Veränderungen in der Finanz- und Wirtschaftsverfassung vor. Die Bundesregierung braucht im Bundestag und Bundesrat eine Zwei-Drittel-Mehrheit für dieses Vorhaben, weil hierfür das Grundgesetz geändert werden muss.

"Der europäische Fiskalpakt ist ein massiver Angriff auf Sozialstaat und Demokratie. Wer einem derartigen Sozialkürzungspakt zustimmt, handelt verantwortungslos, denn er riskiert die Spaltung und Verarmung Europas", erklärt Sahra Wagenknecht anlässlich der Beratung des Fiskalpaktes im Bundeskabinett. Die Erste Stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE weiter:

"Der Fiskalvertrag wird Europa in einen Teufelskreis führen: Die erzwungenen Ausgabenkürzungen werden eine Rezession bewirken, Arbeitslosigkeit und Armut werden zunehmen. Die Schuldenlast wird sich durch die Rezession erhöhen, was dann noch schärfere Kürzungen erforderlich macht. Hinzu kommt, dass demokratische Handlungsspielräume unwiderruflich beschnitten werden: Hat ein Staat erst einmal eine Schuldenbremse in seiner Verfassung verankert, wird es künftigen Regierungen kaum noch möglich sein, sie wieder abzuschaffen.

Es ist zudem völlig absurd, dass über Schuldenbremsen und Sparkommissare entschieden wird, während gleichzeitig ein permanenter Rettungsschirm für die Banken abgesegnet wird, der hunderte Milliarden Euro verschlingen wird. Durch immer dreistere Angriffe auf die Rechte von Beschäftigten, Rentnern und Erwerbslosen soll offenkundig das Geld wieder eingetrieben werden, das für die Rettung der Banken verpulvert wurde und wird.

Die Opposition im Bundestag hat nun die Möglichkeit, diese unsinnige Politik zu stoppen und den Fiskalvertrag zu verhindern. Zumindest DIE LINKE wird alles dafür tun. Das europaweite Steuer- und Lohndumping muss beendet und der Kapitalflucht ein Riegel vorgeschoben werden. Statt sinnlose Schuldenbremsen einzuführen, sollten die EU-Staaten dazu verpflichtet werden, eine Millionärssteuer in ihre Verfassung aufzunehmen."
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16 Kommentare
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 07.03.2012 | 14:21  
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Heidrun Preiß aus Bad Arolsen | 07.03.2012 | 14:39  
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Evelin Trontone aus Marburg | 07.03.2012 | 16:09  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 07.03.2012 | 16:24  
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Evelin Trontone aus Marburg | 07.03.2012 | 19:09  
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Hans-Joachim Zeller aus Marburg | 07.03.2012 | 20:26  
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Hans-Joachim Zeller aus Marburg | 07.03.2012 | 20:45  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 07.03.2012 | 21:25  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 07.03.2012 | 21:31  
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Hans-Joachim Zeller aus Marburg | 07.03.2012 | 22:58  
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Hans-Joachim Zeller aus Marburg | 07.03.2012 | 23:17  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 08.03.2012 | 15:35  
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Hans-Joachim Zeller aus Marburg | 10.03.2012 | 03:26  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 10.03.2012 | 17:26  
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Hans-Joachim Zeller aus Marburg | 11.03.2012 | 01:17  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 11.03.2012 | 02:21  
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