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Poesie zum Träumen, Akustik-Duo “Saela Whim" - Sa., 16.11.19, 20.00 Uhr, TurmCafé

 
Foto zur Rezension (Foto: Lutz Götzfried)
Sa., 16.11.19, 20.00 Uhr, TurmCafé

Akustik-Duo “Saela Whim” präsentiert:

Poesie zum Träumen
Sarah Graefe (Geige und Gesang) und Gianluca Caliva (Gitarre)

https://www.youtube.com/watch?v=H88wRxjMw3I

Eintritt: 15,- / 12,- €


Saela Whim – The Whim of Fate
Ob übersprudelnde Begeisterung oder melancholische Nachdenklichkeit – „Saela Whim“ lassen sich von jeder Laune in eine musikalische Windrichtung tragen. Pop, Jazz und Weltmusik vereinen sich in ihren Songs. Gezupft und gestrichen weben Sarah Graefe (Gesang und Geige) und Gianluca Calivà (Gitarre) einen Klangteppich aus bewegten Grooves und feinsinniger Klangästhetik, auf dem sich die warme Stimme ausbreiten kann. Das Duo berührt durch eine individuelle Harmoniesprache, mit der es ihm gelingt, in seine verschiedenen Welten zu entführen und dabei ein Lächeln ins Herz zu zaubern.

Mit ihrem Debüt-Album „The Whim of Fate“ erfüllen sie sich einen lang ersehnten Wunsch. Ein musikalisches Universum lag ihnen zu Füßen - unendliche Farben und Strukturen, die das Fundament ihrer Kreativität darstellten, um Lebensideen und Erinnerungen zu Musik werden zu lassen. Auf persönliche Weise erzählen sie Geschichten über Alltagsglück und die Liebe, erinnern an Dankbarkeit und Vertrauen und hinterfragen so manche gesellschaftliche Angewohnheit… Zu den zahlreichen Eigenkompositionen gesellen sich unvergessliche Melodien der Pop- und Jazz-Geschichte, welche, neu verpackt, ein anderes Gesicht bekommen.

Poppig, jazzig, weltmusikalisch eröffnet das Duo einen musikalischen Raum voll Schönheit und Einklang. Es berührt durch charaktervolle Melodien, schwungvolle Rhythmen und freudige Harmonie – auch im zwischenmenschlichen Sinne. Saela Whim / Sarah Graefe, Gianluca Calivà

REZENSION zur Veranstaltung im TurmCafé des Kaiser-Wilhelm-Turmes:

Ein ganz eigener Klang“
Saela Whim auf Konzerttour in der Spiegelslust in Marburg

Eine warme, weiche Stimme erklingt am 16. Novemberabend 2019 im Turmcafé Spiegelslust und wird von einem lebendigen Gitarrenspiel begleitet. Es spielt das Duo „Saela Whim“. Sarah Graefe und Gianluca Calivà sind auf „Album Release Tour“, reisen durch die Republik und stellen ihr erstes Werk „The Whim of Fate“ vor. Das TurmCafé ist gut besucht.

Beide Musiker haben an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden examiniert. Sarah Graefe mit einem Studium der Geige, im Nebenfach Gesang und Gianluca Calivà mit einem Masterstudium in Gitarre. Mit ihrem "handwerklichen" Geschick auf ihren Instrumenten überzeugen sie ebenso, wie mit ihren phantasievollen Kompositionen und Arrangements.

„Als Mischung zwischen Jazz, Pop und Weltmusik“, bezeichnen sie ihr musikalisches Programm. Eindeutig zuordnen lassen sich ihre Kompositionen allerdings nicht, da sie allesamt einen ganz eigenen Stil haben. Eher ungewöhnlich ist schon die Zusammensetzung der Instrumente - die im allgemeinen ja eher klassisch oder folkloristisch eingesetzte Geige, verbindet sich mit Gräfes Stimme zu einer Seelengemeinschaft, die mit Leichtigkeit im Raume schwebt und getragen wird, von Calivas virtuos und einfühlsam gespielter Konzertgitarre.

Die Inhalte ihrer Lieder sind vielfältig. Sie handeln nicht nur von Liebe und Schmerz sondern es geht um viele Dinge, die beide umtreiben und selbstkritisch reflektieren. Mal geht es um die zwischenmenschliche Offenheit, mal um die Materialschlachten des Alltags, dann wieder um einen ungewöhnlichen Heiratsantrag oder einen Tapetenwechsel in der Eintönigkeit der alltäglichen Gewohnheiten. Die Texte sind dabei eingängig und verschmelzen als Sprachmelodien mit der Musik.

Aber Calivà spielt seine Gitarre nicht nur virtuos und gekonnt als Gesangsbegleitung, sondern er ist nicht minder ein großartiger Sologitarrist. Eines seiner präsentierten Instrumentalstücke hat er bei einem aufregenden Segeltörn komponiert. Ja, man spürt die Wellen förmlich, die sich da vor seinem Boot und wohl auch im übertragenen Sinne seinem Leben mögen aufgetürmt haben.

Am Ende des Konzertes bekommen Graefe und Calivà tosenden Applaus und spielen als Zugabe noch auf sehr berührende Weise
die Eigenvertonung eines Brecht-Gedichts (Vom Glück des Gebens).

Bislang ist das aus Dresden stammende Duo noch Geheimtipp. Es hat aber bereits in seinem ersten Album jenseits des Mainstreams einen eigenen und unverwechselbaren Kunststil entwickelt und für das kommende Jahr einen Wiederholungstermin im TurmCafé zugesagt.
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