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LUTHER! Ein Weltmusik-Oratorium mit dem Chor "Joy of Life" der Kurhessischen Kantorei Marburg

Wann? 18.06.2017 18:00 Uhr

Wo? Lutherische Pfarrkirche St. Marien Marburg, Lutherischer Kirchhof 1, 35037 Marburg DE
Konzert zum Jubiläum des Gospelchores "Joy of Life" in der Lutherischen Pfarrkirche Marburg am 14.06.2015. (Foto: Florian Gaertner)
 
Konzert am 18. Juni 2017, 18.00 Uhr, in Marburg
Marburg: Lutherische Pfarrkirche St. Marien Marburg | LUTHER! Ein Weltmusik-Oratorium
für Sopran, Bariton, Chor und Orchester – Jean Kleeb

Sopran: Nadine Balbeisi
Bariton: Jochen Faulhammer
Viola da Gamba: Fernando Marín
Chor und Orchester „Joy of Life“ der Kurhessischen Kantorei Marburg
Leitung: Jean Kleeb

KONZERTE:
Sa, 17. Juni 2017, 19.00 Uhr - Ev. Lukaskirche Reinhardshausen
Vorverkauf: Tel: (05621) 4155 od. (05623) 1235

So, 18. Juni 2017, 18.00 Uhr - Luth. Pfarrkirche St. Marien Marburg
Vorverkauf: Marburg und Land Tourismus, Tel (06421) 99120

So, 2. Juli 2017, 19.00 Uhr - Dormitorium – Kloster Arnsburg (Kammerbesetzung)
Vorverkauf: Ev. Dekanat Hungen, Tel: (06404) 205910

So, 24. September 2017, 16.00 Uhr – Georgenkirche Eisenach

Marburg ist die einzige Stadt in Hessen, die in direkter Verbindung zu Luthers Wirken steht. Das neu komponierte Luther-Oratorium bildet den krönenden Abschluss der vier Tage „Zeitreise – Stadterlebnis Reformation“ (Kulturamt Marburg) auf dem Lutherischen Kirchhof. Das Konzert stellt eine Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart her.
Das Konzert in der Bachstadt Eisenach ist der Beitrag der Stadt Marburg zur Reformation in der Partnerstadt in Thüringen. Eisenach gilt als zentraler Ort der Reformation. Dort wird das Oratorium im Rahmen der Sonntagsreihe in der renommierten Georgenkirche aufgeführt, neben berühmten Ensembles der Musikwelt. In der Georgenkirche war Martin Luther Sänger und Prediger; in der gleichen Kirche wurde Elisabeth von Thüringen getraut und J. S. Bach getauft.

Zum Oratorium
Das Oratorium von Jean Kleeb nimmt wichtige Impulse des Augustinermönchs auf. Seine theologischen Erkenntnisse, seine Liebe zur Musik, seine Schwierigkeiten mit der Kirche der damaligen Zeit und seine Visionen für die Zukunft. Ein „Weltmusik Oratorium“ - das passt gut zu den Gedanken Martin Luthers, der die Kirche nie spalten wollte, sondern für die Wahrhaftigkeit und Freiheit gekämpft hat.
Die Musik bewegt sich zwischen Renaissance, Klassik, Jazz, Latin, Gospel und orientalischen Klängen. Das Publikum wird eingebunden in das Konzert und singt einige Lieder von Martin Luther mit. Der Chor gestaltet das Musikgeschehen maßgeblich. In der Rolle des Reformators singt der Bariton über seine Ideen und Ideale; der Sopran singt aus einer anderen Perspektive, die oft ähnliche Ideen aus einem anderen Kulturkreis einbringt.

Das Libretto ist Teil des Kompositionsprozesses und während des Komponierens entstanden: aus Texten und Zitaten von Luther; andere Dichter werden miteinbezogen wie Rumi (islamischer Mystiker aus Alt Persien), Rabindranath Tagore (Indien), Leonardo Boff (Befreiungstheologie - Brasilien), Ilona Schmitz-Jeromin (Pfarrerin), Arno Pötzsch (Pfarrer und Kirchenliederdichter) und Martin Luther King (US-amerikanischer Baptistenpastor und Bürgerrechtler).

Das Oratorium stellt keine Biografie Luthers dar, auch historische Details sind hier nicht im Vordergrund. Wichtige Aspekte seines Schaffens werden in 4 Teilen dargestellt:

1. Vom Himmel hoch – Luthers Ideen in vielen musikalischen Facetten
2. In Ängsten – und siehe wir leben! – Ängste und Mut, aus der Krise herauszukommen
(Aus tiefer Not schrei ich zu Dir, Verleih uns Frieden gnädiglich)
3. Frau Musica – Luthers Liebe zur Musik
4. Luther und die Welt – die reformatorischen Gedanken haben sich weltweit verbreitet.
Ähnliche Ansätze finden sich bei Martin Luther King oder bei Leonardo Boff.

Sprecher: Sprecher/innen aus dem Chor ergänzen das Libretto mit Zitaten Luthers.
Gemeinde: Das Publikum wird aufgefordert, die Anfänge der bekannten Lieder mitzusingen. Auf ein Zeichen des Dirigenten singt der Chor alleine weiter.
Das Werk wurde am 6. November 2015 von der Kantorei Hilden (NRW) uraufgeführt.

Jean Kleeb hat sich einen Namen in der Musikszene Hessens und Nordrhein Westfalens gemacht; seine Kompositionen und Konzerte bilden eine Brücke zur aktuellen gesellschaftlichen Situation und treffen den Nerv der Zeit anhand des Dialoges von Klassik, Jazz und Weltmusik.

Im ersten Teil des Konzertes wird Musik aus der Reformationszeit für Gesang und Renaissance Gambe vom „Duo Cantar alla Viola“ vorgetragen. Vor dem Oratorium wird das Publikum die Gelegenheit haben, die bekanntesten Lutherlieder zu singen.

Nähere Informationen zu dem Werk unter www.lutheroratoriumkleeb.de
Video über das Luther-Oratorium unter https://www.youtube.com/watch?v=otraK5b96V0&featur...
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