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Autorenlesung am Samstag, 18. 11. 17, 20.00 Uhr, TurmCafé im Kaiser-Wilhelm-Turm

Samstag, 18. 11. 17, 20.00 Uhr, TurmCafé

Autorenlesung mit mesopotamischen Liebes- und Heimatgesängen

Tee mit Ayman

Lesung: Astrid Ruppert

https://tredition.de/autoren/astrid-ruppert-20939/

Musikalische Zwischenspiele: Cemiile Tincer & Damla

Eintritt: 12,-/10,- €

Nichtdeutsche Staatsangehörige 5,- €


Alles begann im Flüchtlingssommer 2015.

Und es begann mit Tee. Immer gab es Tee. Und dazu Geschichten, die mich so beschäftigten, dass ich sie aufgeschrieben habe: Bitter und süß.

Deutschland 2015, Flüchtlingssommer. In einer kleinen Gemeinde im Vogelsberg finden 20 Geflüchtete eine Unterkunft. Hier begegnet die Autorin Astrid Ruppert dem Syrer Ayman bei ihrer ehrenamtlichen Arbeit und erlebt: Kämpfe gegen die Windmühlen der Bürokratie, berührende zwischenmenschliche Momente, Culture Clash zwischen Orient und Okzident, der gleichzeitig zum Lachen und zum Weinen ist. Und immer gibt es Tee. Teetrinken mit Ayman ist bitter und süß. Denn neben wachsendem Vertrauen und einer beginnenden Freundschaft erlebt die Autorin über den Kontakt mit den Geflüchteten, was es bedeutet, unmittelbar von Krieg betroffen zu sein. Sie reflektiert ihre Aufgaben im Ehrenamt, hinterfragt sich immer wieder selbst, indem sie eigene Vorurteile aufdeckt, Motivationen unter die Lupe nimmt und betont, wie wichtig der Dialog ist: „Wir sind so kompetent und lösungsorientiert, und geübt darin, Probleme aus der Welt zu schaffen… die Schwierigkeit beim Helfen besteht darin, zu erkennen, welche Art der Hilfe überhaupt gewünscht ist.“ Gleichzeitig erfahren wir, warum eine deutsche Teekanne aus Glas keine Teekanne ist, warum Neonröhren so beliebt sind und was ein verliebter Syrer sagt, wenn sein Herz spricht…


Die Presse schreibt:

„Wer es als Flüchtling aus dem Nahen Osten nach Deutschland geschafft hat, den kann nichts mehr erschüttern. Falsch. Der Schrecken in der Heimat, das Schicksal der Zurückgebliebenen bedrückt die Geretteten – und die ehrenamtlichen Helfer. Sie lernen die Auswirkungen von Krieg kennen und »ihr« Deutschland aus einer neuen Perspektive: Mit den Augen von Flüchtlingen. Einfühlsam schreibt Astrid Ruppert von Ihren Erfahrungen mit Flüchtlingen – als Helferin, Betreuerin und Freundin.“
Rolf Schwickert, Alsfelder Allgemeine Zeitung

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