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Intuitives Mandala-Malen

Marburg: Atelier für Kunsttherapie und Ausdrucksmalen | Beim intuitiven Mandala-Malen kann man hervorragend Kreativität und Meditation verbinden.
Was ist ein Mandala?
Der Begriff Mandala stammt auch dem Sanskrit und bedeutet soviel wie Kreis, Kreisbild, heiliger Kreis. In vielen Kulturen, z.B. im Hinduismus und Buddhismus wurden und werden Mandalas zu religiösen Zwecken benutzt. Auf tibetisch heißt Mandala"Kyilkhor", was übersetzt "Mittelpunkt mit Umkreis" bedeutet. Sie sind stets nach dem gleichen Prinzip aufgebaut. Die Formen haben immer eine klar definierte Mitte, bewegen sich um diesen Mittelpunkt herum und sind fast immer konzentrisch aufgebaut. Ein Mandala kann sowohl abstrakte Formen und Ornamente , als auch Darstellungen von Tieren, ebenso wie alle möglichen Symbole.

Der Tiefenpsychologe C.G.Jung hat den Wert der Mandalas, erst im 20.Jahrhundert entdeckt. Nach seiner Ansicht sind sie die Verkörperung von uralten Grundprinzipien, eine universale Urform .(Archetypen) Diese Urformen findet man überall auf der ganzen Welt und in allen Branchen. Natur, Architektur, Design, Planeten,... (siehe auch Beitrag Formen auf myheimat von Kattrin Luchs).

Wenn man erstmal anfängt ein Mandala auszumalen oder selbst ein Mandala entwirft, merkt man recht schnell, dass es mehr ist, als nur ein BIld zu malen. Es ist eine Reise nach innen. Man kann dabei die Hektik des Alltags vergessen, ruhiger werden und ausgeglichener mit jedem Strich. Mandalas verkörpern ein lebendiges Grundprinzip, dem sogar eine Heilwirkung nachgesagt wird. Die Beschäftigung mit einem Mandala bringt angestautes wieder zum fliessen.

Beim intuitiven Mandala-Malen malt jeder für sich an seinem individuellen Mandala.
Er taucht ein in die Farben (Aquarell oder Gouache, Filzstifte oder Buntstifte) und sucht sich ein quadratisches oder rundes Bild aus. Ähnlich wie beim Ausdrucksmalen findet das Malen am Mandala in einem geschützten Raum statt, der die Geräusche von draußen fern hält, sodass Kontemplation und innere Einkehr möglich sein wird. Quadrate, Kreise, Halbkreise, punkte, Striche, Bögen,- alles ist hier erlaubt. Der Malende tritt mit sich und seinem Bild in einen Dialog. Ich setze erst einen Punkt oder einen Kreis und schaue, was will als nächstes gemalt werden. Welche Farbe möchte benutzt werden, welche Striche gemalt werden. Malen und schauen, malen und schauen. Mit jedem Pinselstrich wächst das Mandala und wird größer und schöner.
Seien Sie herzlich eingeladen, diese Erfahrung mal auszuprobieren. Zuhause bei sich oder in einem Kurs.
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2 Kommentare
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Volker Beilborn aus Marburg | 05.04.2013 | 09:36  
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kattrin luchs aus Marburg | 05.04.2013 | 13:20  
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