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Einige Worte von Häuptling Saettle 1855

Ihr müßt die Tiere behandeln wie Brüder.
Ich bin ein Wilder, und kann die Weißen nicht verstehen.
Wären alle Tiere Tod,
so stürben wir an Einsamkeit.
Alles was den Tieren widerfährt, geschieht eines Tages auch uns.

Die Erde ist unsere Mutter.
Die Erde gehört uns nicht, sondern wir gehören zur Erde.
Wir sind ein Teil von Ihr und sie ist ein Teil von uns.

Alles ist miteinander verbunden.
Was die Herde befällt, befällt auch Ihre Söhne.

Wie kann man die Wärme--das Land, die Bäume, die Tiere, die Sonne und das Wasser kaufen?
Wir brauchen das glitzern des Wassers, und die Frische der Luft,
sonst gehen wir zu Grunde.

Menschen kommen und gehen wie die Wellen des Meeres.

Es ist nicht viel, was uns verbindet.

Ihr Weißen habt die Macht über die Tiere,
das Land und uns.

Warum es Euch Gott gab, ist uns ein Rätsel.
Wenn Ihr unser Land habt, dann liebt es, so wie ein Neugeborenes den Herzschlag seiner Mutter und ihre Wärme liebt.

Die Erde ist uns heilig.
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11 Kommentare
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Andreas Köhler aus Greifswald | 10.03.2014 | 05:24  
8.004
Edgard Fuß aus Bühl | 10.03.2014 | 09:11  
24.930
Peter Perrey aus Neustadt am Rübenberge | 10.03.2014 | 09:52  
6.695
Barbara S. aus Ebsdorfergrund | 10.03.2014 | 13:10  
63.044
Ingeborg Behne aus Barsinghausen | 10.03.2014 | 15:52  
55.688
Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 10.03.2014 | 16:39  
63.044
Ingeborg Behne aus Barsinghausen | 10.03.2014 | 18:43  
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Sabine Presnitz aus Schwabmünchen | 10.03.2014 | 19:39  
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Kirsten Mauss aus Hamburg | 10.03.2014 | 19:43  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 10.03.2014 | 19:44  
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Gundu la aus Mannheim | 11.03.2014 | 01:11  
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