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Polizei Mainz spielt Blinde Kuh: Verfehlter Lkw-Verkehrsunterricht für Kinder / Lehrende?

Polizei-Fake bei der Verkehrserziehung Polizei Mainz: Vorschriftenwidrig (§56 StVZO) 1. Rampenspiegel mit roter Warnweste zugeklebt, 2. beide rechten Seitenspiegel angeklappt. SOOO falsch redet die Polizei den Schulkindern und der Lehrerin ein, dass dieser Lkw einen "Tötenden Winkel" hat, und dass die Schulkinder aufpassen müssen. RICHTIG ist dagegen, dass die EU-Spiegel-Richtline von 2009(!) sechs Spiegel (siehe Bild 2) zum Inhalt hat, und dass es bei deren Anwendung KEINEN toten Winkel gibt. (Foto: Polizei Mainz, mit eigener roter / gelber zusätzlicher Markierung.)
 
Perfekte Rundumsicht: Alles, was hier mit den farbigen Planen ausgelegt ist, kann das Personal im Führerhaus in den angebrachten Spiegeln sehen: Und durch die Fenster gibt es weitere Rundumsicht. ZUSÄTZLICH hat der verantwortungsvolle Besitzer diesen Lkw mit einem Abbiegeassistenten ausgestattet, so dass der Fahrer zusätzlich unterstützt wird. Die Sensoren dieses Abbiegeassistenten befinden sich in dem kleinen schwarzen Kästchen rechts vom Hinterrad. Infoveranstaltung für Spediteure u/ Fahrer: "Trucker-Tag" (Foto: ADFC-Ortsgruppe Langenhagen)
Mainz: Polizeipräsidium | Völlig daneben.

Mit falschen Fakten!
Die Polizei Mainz
- schützt die Täter am/im Lkw,
- und informiert stattdessen die Opfer.

Bild anklicken zum Vergrößern:
Polizei-Mogelpackung am Lkw:

Ein Spiegel zugeklebt:
- im roten Kreis:
- zu mit roter Warnweste :-(
Zwei Spiegel abgeklappt:
- am gelben Pfeil:
- gemogelt, Bußgeld an die Polizei!

Die Täter bei Unfällen mit rechtsabbiegenden Lkw sind in der Regel die volljährigen Berufskraftfahrer, diese also müss(t)e die Polizei mit großem Einsatz schulen.

Doch was macht die Polizei Mainz?
Sie schult die Opfer, kleine minderjährige Kinder.
Und das noch mit FALSCHEN Fakten bei den Spiegeln:
- sie klebt den wichtigen Lkw-Seitenspiegel mit einer Warnweste zu (roter Kreis),
- sie klappt die beiden(!) Spiegel für die rechte Lkw-Seite an (gelber Pfeil).

DAS ist Betrug und ein falscher Ansatz, denn SO verschiebt die Polizei die Verantwortung:
- von den Tätern volljährigen Berufskraftfahrern im Lkw
- zu den Opfern, den kleinen minderjährigen Grundschulkindern.

Und die Polizei Mainz veröffentlicht dann auch diese gefährlichen/falschen Bilder auch noch, statt einzugreifen: https://twitter.com/PolizeiMainz/status/1172055362...

Eingreifen muss die Polizei Mainz (macht sie aber nicht) besser so:
1.
mit der Schulung von Lkw-Fahrern vor Gefahren beim Rechtsabbiegen,
2.
mit dem Stillegen von Fahrzeugen, die nicht gemäß § 56 StVZO mit Spiegeln für die Rundumsicht ausgestattet sind: https://www.gesetze-im-internet.de/stvzo_2012/__56...
3. 
mit dem Zugehen auf Lkw-Betreiber wie Logistiker, Müllunternehmen, ÖPNV mit Informationen / Schulungskursen.

Polizei Mainz bleibt inaktiv:
Von allen diesen Maßnahmen (und anderen Maßnahmen) ist NICHTS bei der Polizei Mainz zu sehen.

Aber weiter im falschen Ansatz:
Die Polizei Mainz schult lieber kleine Grundschulkinder, vielleicht, weil es einfacher ist, mit falschen Informationen, und verschiebt SO die Verantwortung vom erwachsenen Profi am Steuer / von den Spediteuren auf die minderjährigen Opfer.

Ist dies ein Zeichen der (zu) GROSSEN Lkw-/Autofreundlichkeit der Polizei Mainz?
Und was ist mit den Schulkindern?

Hinweis 1:
Es gibt immer wieder Schulungen in dieser falschen Art: Vielleicht hat sich noch nicht rumgesprochen, dass es eine EU-Spiegel-Richtlinie von 2009 gibt, die die Anbringung von SECHS funktionsfähigen Spiegeln am Lkw beschreibt.

Hinweis 2:
Was wirklich vom Fahrersitz aus - alleine schon in den Spiegeln rechts und nach vorne - zu sehen ist, ist, zeigt dieses Bild aus einer Zusammenarbeit des ADFC Langenhagen mit MercedesTrucks, zur Aufklärung von Lkw-Fahrern über den Einsatz ihrer Spiegel:

Perfekte Rundumsicht:
Alles, was hier mit den farbigen Planen ausgelegt ist, kann das Personal im Führerhaus in den angebrachten Spiegeln sehen: Und durch die Fenster gibt es weitere Rundumsicht. ZUSÄTZLICH hat der verantwortungsvolle Besitzer diesen Lkw mit einem Abbiegeassistenten ausgestattet, so dass der Fahrer zusätzlich unterstützt wird: Die Sensoren dieses Abbiegeassistenten befinden sich in dem kleinen schwarzen Kästchen rechts vom Hinterrad. Infoveranstaltung für Spediteure / Fahrer: "Trucker-Tag" (Foto: ADFC-Ortsgruppe Langenhagen)


Weitere Bilder hier:
https://www.myheimat.de/langenhagen/ratgeber/adfc-...

Original
Zum Original-Posting der Polizei Mainz bei Twitter, auch mit den Argumenten der Polizei:
https://twitter.com/PolizeiMainz/status/1172055362...

Hinweis
Es wurde auf den Seiten der Polizei Mainz in den Internet-Netzwerken bei sorgfältiger Suche KEINE Veröffentlichung gefunden, dass auch eine Schulung der Lkw-Fahrer bzw. der Spediteure über die Gefahren beim Rechtsabbiegen mit Lkw gegenüber Schulkindern stattgefunden hat.

Resumée dieser Aktion der Polizei Mainz
Schulung der Opfer (Schulkinder), anstatt Schulung der Täter (Spediteure etc./Lkw-Fahrpersonal).

Links im Bild:
Der Sicherheits-Stand des ADFC

HIER schult der Fahrrad-Club Langenhagen (ADFC) die für Rechtsabbiegeunfälle meistens Verantwortlichen, also die Lkw-Betreiber sowie die Lkw-Fahrer, wie Unfälle vermieden werden können: Alles, was mit den farbigen Planen ausgelegt ist, ist direkt vom Fahrersitz aus zu übersehen. Nicht markiert ist das, was das Fahrpersonal durch die Fenster sehen kann.
Dieser Lkw ist - aus Verantwortungsgefühl des Betreibers - zusätzlich / freiwillig mit einem Abbiegeassistenten ausgestattet. 

Bild: ADFC Langenhagen.
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