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Magdeburger Porzellan – ein vergessenes Kulturerbe

Wann? 13.11.2012 19:00 Uhr

Wo? Altes Rathaus, Alter Markt, 39104 Magdeburg DE
Magdeburger Porzellan - vom Biedermeier bis Jugendstil, Porzellanmalerei, Gebrauchsporzellan und Lithophanien
Magdeburg: Altes Rathaus | In der Reihe „Im Stadtarchiv gefunden“ hält Detlef Dauer am 13. November 2012 in Magdeburg im Alten Rathaus, Franckesaal, um 19,00Uhr den Vortrag zum Thema: „Die Geschichte der Magdeburger Porzellanindustrie“

Der Referent beschäftigt sich seit vier Jahren mit „Porzellan aus Magdeburg“ und schließt seine Forschungen mit dem Vortrag im Rathaus ab. Bisher in unterschiedlichen Medien veröffentlichte Aufsätzen zum Thema behandelten Teilergebnisse, die nunmehr zusammengefasst, um neuere Erkenntnisse erweitert und im Zusammenhang dargestellt werden. Vom Porzellanhandel, der Porzellanmalerei, den beiden Magdeburger Porzellanproduzenten, der Kunstgewerbeschule und letztlich von den Standorten Magdeburg und Arneburg wird berichtet werden. Bei diesem Gesamtüberblick stehen zwei Schwerpunkte im Mittelpunkt der Ausführungen. Da sind die entdeckten Zuschreibungen bisher unbekannter oder falsch zugeschriebener Porzellanmarken zu Magdeburger Erzeugnissen und damit im Zusammenhang stehend, die erstmalige Vorstellung von Porzellanmarkenübersichten für hiesige Produkte. Mit gleichem Stellenwert liegt dem Vortragenden am Herzen, von der nationalen und internationalen Präsens des Magdeburger Porzellans zu berichten. Denn kaum jemand vermutet beispielsweise Zusammenhänge zu den Sammlungen des britischen Königshauses und dem Nationalmuseum in Washington oder Verbindungen nach Oslo und der Sammlung Alter Meister in Dresden.
Der Vortrag wird begleitet von einer Vielzahl an die Wand projizierter Abbildungen von Dokumenten und Porzellan. Durch die Aufstellung einer Vitrine im Franckesaal können dem interessierten Publikum an diesem Tag einige ausgewählte Kostbarkeiten Magdeburger Kulturgeschichte gezeigt werden.
Zu hoffen bleibt, dass der Zeitraum von ca. einer Stunde ausreicht, um das anspruchsvolle Programm zu vermitteln.
Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen und Kontakt unter http://vergangene-schaetze.de/
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Hildegard Kühn aus Prießnitz | 04.11.2012 | 16:56  
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