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Jetzt hat Otto auch (s)einen Faust!



Wer großen Wert auf die deutsche Sprache legt, weil sie ihm am Herzen liegt, wird sehr schnell diffamiert. Dennoch gibt es Menschen, die ein Engagement darum zu schätzen wissen.
In diesem Falle war es ein Verlag, der zu schätzen weiß, welchen Schatz der Deutsche mit seiner Muttersprache besitzt. Und dieser Verlag hat ein Werk veröffentlicht, dass die Schönheit dieses Schatzes zu nutzen versteht. Noch dazu sind die beiden Autoren in unserer Landeshauptstadt beheimatet und haben damit ihren Beitrag zur Bewerbung Magdeburgs zur Kulturhauptstadt Europas 2025 mit einem Buch geleistet, das seinesgleichen sucht.
»infaust — Ein Magdeburger Reim-Faust« ist am 12. März erschienen und sollte auf der Leipziger Buchmesse präsentiert werden. Wie wir alle wissen, durfte die Messe nicht stattfinden; den Faust gibt es dennoch. Und er enthält unter anderem die Sage, wie Doktor Faust einen Kellnerjungen zu Magdeburg gefressen hat.
Aus dem Rückentext:
„Die Geschichte des Doktor Faust, der von 1480 bis 1541 lebte, wurde schon kurz nach seinem Tod literarisch verarbeitet. Sein Leben und der Pakt mit Mephisto boten immer wieder Grund, sich mit ihm zu beschäftigen. Neben Johann Wolfgang von Goethe schufen viele andere bedeutende Künstler Werke, die sich diesen Stoff zum Vorbild nahmen. Klaus Mann, Heinrich Heine, Hermann Hesse, Thomas Mann und Berthold Brecht sind nur einige der Literaten, die ihre Version des Fausts schufen. Auch in der Musikwelt hatte die Geschichte des Doktor Faust großen Einfluss. Richard Wagner, Gustav Mahler, Franz Liszt, Franz Schubert und Joseph Strauß komponierten Stücke über Faust.
Die Magdeburger Autoren Dirk Schmidt und Guido Brose treten an, das literarische Erbe in die heutige Zeit weiterzutragen. Geschrieben in Reimform zeigen die beiden, dass die Geschichte des Johann Faust auch heute nichts von seiner Faszination verloren und durchaus Bezug zu aktuellen Themen hat.”
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