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SÜLTZ BÜCHER - Buch: OLDTIMER Im Frühling erwacht der Oldtimer - Ich helfe mir selbst... für Oldtimer und Youngtimer

          Der Porsche 356 ist das erste Serienmodell von Porsche. Grundlage war der unter Leitung von Ferry Porsche entwickelte und gebaute „Porsche Nr. 1“, ein zweisitziger Mittelmotorroadster mit Rohrrahmen und einem 1,1-Liter-Motor, der 26 kW bzw. 35 PS bei 4000/min leistete (Leistungsangabe entsprechend „Einzelgenehmigung“ der Kärntner Landesregierung vom 8. Juni 1948) und konstruktiv dem luftgekühlten Vierzylinderboxermotor des VW Typ 1 ähnelte. Die Typbezeichnung 356 für den Wagen ist die laufende Nummer dieser Porsche-Konstruktion. Der Motor hatte die Konstruktionsnummer 369. Als „Geburtstag“ des Porsche 356 gilt der 7. Juli 1948, an dem der erste Testbericht über ein Porsche-Coupé erschien. Im April 1965 endete die Produktion der Baureihe 356; 76.302 Wagen wurden gebaut. http://de.wikipedia.org/wiki/Porsche_356



Vorwort „Oldtimer“
Der Herbst rückt näher und es kommt langsam der Abschied vom Young- oder Oldtimer. Auch wenn unser Liebling nicht bei Salz und Schnee gefahren wurde, benötigt er nun eine gute Vorsorge um überwintern zu können, ohne dass die Lebensuhr schneller abläuft. Natürlich kann nicht jedes Fahrzeug einen perfekten Unterstellplatz haben, was natürlich wünschenswert wäre, aber unter freiem Himmel sollte es nicht sein.
Beginnen wir mit der Dokumentation des Zustandes. Gibt es eine neue Delle oder Rostblase? Entscheiden Sie selbst wann Sie diese Probleme beseitigen wollen. Um zu überwintern reicht es bei einem Rostfleck auch, wenn kurz angeschmirgelt wird und dann Rostschutz oder Fett aufgetragen wird. Arbeiten Sie die Checklisten hier im Buch gründlich ab. Gründlich sollte auch die Wagenwäsche sein, auch der Unterboden. Bei der Innenreinigung können nach dem letzten Aussteigen die Ledersitze gepflegt werden. Übrigens wird der Oldtimer oder Youngtimer nicht sofort nach der Wagenwäsche für Monate abgestellt werden. Drehen Sie noch eine Runde, bringen Sie das gute Stück noch einmal auf Betriebstemperatur, so wird er richtig trocken und auch Kondenswasser verdampft im Auspuff.
Denken Sie auch an den Ölwechsel, auch wenn er nicht fällig ist. Im gebrauchten Öl bilden sich aggressive Säuren, die greifen Metallteile und Dichtungen an.
Wer seinen Wagen nicht aufbocken kann, erhöht den Reifendruck auf bis zu 3,8 bar. So entstehen keine Standplatten. Bemerken Sie doch in der neuen Saison mit korrekt eingestelltem Luftdruck ein leichtes Ruckeln im Lenkrad, fahren Sie 50 km, danach müsste es wieder in Ordnung sein.
Die Batterie kann ausgebaut werden, schließen Sie ein Ladegerät mit Erhaltungsladung an. Wird sie ausgebaut, dann sehen Sie sich den Batteriekastenboden genau an. Säure könnte den Boden angreifen.
Im Innenraum kann ein Raumentfeuchter mit Granulat aufgestellt werden. Das ist für alle Schalter und Kontakte gut, ebenso für Chromteile. Es sorgt aber auch für eine gute Luft, statt Muff.
Der letzte Handgriff ist der, dass ein ölgetränkter Lappen in das Auspuffrohr gesteckt wird. Jetzt sollte keine Feuchtigkeit eindringen, die den Auspuff rosten lassen würde.
Da viele Arbeiten und Kontrollen nicht nur für Oldtimer gelten, auch für Youngtimer und unsere heutigen modernen Fahrzeuge, finden Sie in diesem XXL-Buch alle Checklisten. Bedenken wir, ein Mercedes SLK aus dem Jahr 1999 wird irgendwann auch ein gefragter Oldtimer. Ein Ferrari 348 hat es in wenigen Jahren geschafft. Und auch ein brandneuer Jaguar wird 30 Jahre erreichen. Wie unsere Autowelt dann aussieht oder sich anhört, wer weiß es schon. Wenn es nur noch Elektroautos geben würde, so fällt ein 8-Zylinder sofort auf und jeder staunt. Und auch wenn sich heute an den Fahrzeugen nicht mehr sehr viel schrauben lässt, so können wir den Wertverfall etwas stoppen durch Pflege. Gibt es eine Delle oder Steinschlag? Stimmt der Ölstand? Sind die Reifen und die Felgen in Ordnung? Die Ledersitze können gepflegt werden, wie beim Oldtimer.
Haken Sie einfach alle Arbeiten und Kontrollen ab im Feld „in Ordnung i.O.“. 30 Jahre wird dieses Checklisten-Buch Sie und Ihr Fahrzeug begleiten!

Vorwort „Allgemein“
Wer sein Auto liebt, der schiebt!"... NEIN! Soweit soll es nicht gehen. Aber in der Tat hängt der Kraftstoffverbrauch, der Verschleiß von Motor, Bremsen, Kupplung, Reifen und Getriebe stark von der Fahrweise und den Betriebsbedingungen ab. Ebenso sind Wartung, Inspektion und regelmäßige Kontrollen wichtig. Stellen wir uns vor:
Ein Kind läuft hinter einem parkenden Fahrzeug über die Straße... unsere Reaktionszeit ist sehr wichtig, aber auch, dass die Bremsen korrekt funktionieren! Und was nutzen uns Scheibenwischer, wenn sie Schlieren ziehen?

Sicherheit ist das Wichtigste beim Autofahren! Wir haben Verantwortung zu tragen. Darum müssen wir fit sein, aber auch das Fahrzeug.
Wie hoch ist eigentlich der Reifendruck? Meist steht der richtige Wert im Tankdeckel. Etwas mehr darf es sein, ohne Probleme zu bekommen. Das sind so etwa 0,2 oder 0,3 bar. So sehen es die Experten. Ein zu geringer Luftdruck ist dagegen hochgradig gefährlich. Übrigens muss auch der Reservereifen kontrolliert werden, wenn es ihn gibt.

An den Umweltschutz muss auch gedacht werden. Öl hat auf der Straße nichts zu suchen. Tropfende Fahrzeuge müssen sofort in die Werkstatt. Protokollieren Sie in diesem Buch Ihren Ölverbrauch und teilen Sie zu hohen Ölverlust Ihrer Werkstatt mit. Jede Autofahrt sollte schon einen Sinn haben, wir sollten sparsam mit den Ressourcen umgehen!

Weiter gilt: Das Fahrzeug nicht im Stand warmlaufen lassen! Häufiges und starkes Beschleunigen vermeiden! Rechtzeitig schalten! Keinen unnötigen Ballast mitnehmen! Bei verkehrsbedingtem Warten den Motor
abstellen! Den Kraftstoffverbrauch kontrollieren! Service und Wartung regelmäßig durchführen! Warnung dazu: Reparieren Sie nichts selbst, was mit der Verkehrssicherheit zu tun hat! Sie bringen sich selbst und andere in Lebensgefahr! An erster Stelle stehen dabei die Bremsen. Tauschen Sie einen beschädigten Reifen schnell aus. Der Reifen "merkt" sich jede Bordsteinkannte! Und haben Sie Ihr Auto falsch betankt, dann
nicht starten, sofort den Wagen abschleppen und leerpumpen lassen.

Eine gute und sichere Fahrt auf allen Wegen wünscht das Team
SÜLTZ BÜCHER

In Serie ging der Porsche 356 mit geänderten Rahmen und einem Heckmotor statt des ursprünglichen Mittelmotorkonzeptes. Die ersten 50 Wagen mit Aluminiumkarosserie wurden in Handarbeit in Gmünd in Kärnten gebaut, wohin Porsche gegen Ende des Zweiten Weltkriegs ausgewichen war.
Vorwort „Oldtimer“
Der Herbst rückt näher und es kommt langsam der Abschied vom Young- oder Oldtimer. Auch wenn unser Liebling nicht bei Salz und Schnee gefahren wurde, benötigt er nun eine gute Vorsorge um überwintern zu können, ohne dass die Lebensuhr schneller abläuft. Natürlich kann nicht jedes Fahrzeug einen perfekten Unterstellplatz haben, was natürlich wünschenswert wäre, aber unter freiem Himmel sollte es nicht sein.
Beginnen wir mit der Dokumentation des Zustandes. Gibt es eine neue Delle oder Rostblase? Entscheiden Sie selbst wann Sie diese Probleme beseitigen wollen. Um zu überwintern reicht es bei einem Rostfleck auch, wenn kurz angeschmirgelt wird und dann Rostschutz oder Fett aufgetragen wird. Arbeiten Sie die Checklisten hier im Buch gründlich ab. Gründlich sollte auch die Wagenwäsche sein, auch der Unterboden. Bei der Innenreinigung können nach dem letzten Aussteigen die Ledersitze gepflegt werden. Übrigens wird der Oldtimer oder Youngtimer nicht sofort nach der Wagenwäsche für Monate abgestellt werden. Drehen Sie noch eine Runde, bringen Sie das gute Stück noch einmal auf Betriebstemperatur, so wird er richtig trocken und auch Kondenswasser verdampft im Auspuff.
Denken Sie auch an den Ölwechsel, auch wenn er nicht fällig ist. Im gebrauchten Öl bilden sich aggressive Säuren, die greifen Metallteile und Dichtungen an.
Wer seinen Wagen nicht aufbocken kann, erhöht den Reifendruck auf bis zu 3,8 bar. So entstehen keine Standplatten. Bemerken Sie doch in der neuen Saison mit korrekt eingestelltem Luftdruck ein leichtes Ruckeln im Lenkrad, fahren Sie 50 km, danach müsste es wieder in Ordnung sein.
Die Batterie kann ausgebaut werden, schließen Sie ein Ladegerät mit Erhaltungsladung an. Wird sie ausgebaut, dann sehen Sie sich den Batteriekastenboden genau an. Säure könnte den Boden angreifen.
Im Innenraum kann ein Raumentfeuchter mit Granulat aufgestellt werden. Das ist für alle Schalter und Kontakte gut, ebenso für Chromteile. Es sorgt aber auch für eine gute Luft, statt Muff.
Der letzte Handgriff ist der, dass ein ölgetränkter Lappen in das Auspuffrohr gesteckt wird. Jetzt sollte keine Feuchtigkeit eindringen, die den Auspuff rosten lassen würde.
Da viele Arbeiten und Kontrollen nicht nur für Oldtimer gelten, auch für Youngtimer und unsere heutigen modernen Fahrzeuge, finden Sie in diesem XXL-Buch alle Checklisten. Bedenken wir, ein Mercedes SLK aus dem Jahr 1999 wird irgendwann auch ein gefragter Oldtimer. Ein Ferrari 348 hat es in wenigen Jahren geschafft. Und auch ein brandneuer Jaguar wird 30 Jahre erreichen. Wie unsere Autowelt dann aussieht oder sich anhört, wer weiß es schon. Wenn es nur noch Elektroautos geben würde, so fällt ein 8-Zylinder sofort auf und jeder staunt. Und auch wenn sich heute an den Fahrzeugen nicht mehr sehr viel schrauben lässt, so können wir den Wertverfall etwas stoppen durch Pflege. Gibt es eine Delle oder Steinschlag? Stimmt der Ölstand? Sind die Reifen und die Felgen in Ordnung? Die Ledersitze können gepflegt werden, wie beim Oldtimer.
Haken Sie einfach alle Arbeiten und Kontrollen ab im Feld „in Ordnung i.O.“. 30 Jahre wird dieses Checklisten-Buch Sie und Ihr Fahrzeug begleiten!

Vorwort „Allgemein“
Wer sein Auto liebt, der schiebt!"... NEIN! Soweit soll es nicht gehen. Aber in der Tat hängt der Kraftstoffverbrauch, der Verschleiß von Motor, Bremsen, Kupplung, Reifen und Getriebe stark von der Fahrweise und den Betriebsbedingungen ab. Ebenso sind Wartung, Inspektion und regelmäßige Kontrollen wichtig. Stellen wir uns vor:
Ein Kind läuft hinter einem parkenden Fahrzeug über die Straße... unsere Reaktionszeit ist sehr wichtig, aber auch, dass die Bremsen korrekt funktionieren! Und was nutzen uns Scheibenwischer, wenn sie Schlieren ziehen?

Sicherheit ist das Wichtigste beim Autofahren! Wir haben Verantwortung zu tragen. Darum müssen wir fit sein, aber auch das Fahrzeug.
Wie hoch ist eigentlich der Reifendruck? Meist steht der richtige Wert im Tankdeckel. Etwas mehr darf es sein, ohne Probleme zu bekommen. Das sind so etwa 0,2 oder 0,3 bar. So sehen es die Experten. Ein zu geringer Luftdruck ist dagegen hochgradig gefährlich. Übrigens muss auch der Reservereifen kontrolliert werden, wenn es ihn gibt.

An den Umweltschutz muss auch gedacht werden. Öl hat auf der Straße nichts zu suchen. Tropfende Fahrzeuge müssen sofort in die Werkstatt. Protokollieren Sie in diesem Buch Ihren Ölverbrauch und teilen Sie zu hohen Ölverlust Ihrer Werkstatt mit. Jede Autofahrt sollte schon einen Sinn haben, wir sollten sparsam mit den Ressourcen umgehen!

Weiter gilt: Das Fahrzeug nicht im Stand warmlaufen lassen! Häufiges und starkes Beschleunigen vermeiden! Rechtzeitig schalten! Keinen unnötigen Ballast mitnehmen! Bei verkehrsbedingtem Warten den Motor
abstellen! Den Kraftstoffverbrauch kontrollieren! Service und Wartung regelmäßig durchführen! Warnung dazu: Reparieren Sie nichts selbst, was mit der Verkehrssicherheit zu tun hat! Sie bringen sich selbst und andere in Lebensgefahr! An erster Stelle stehen dabei die Bremsen. Tauschen Sie einen beschädigten Reifen schnell aus. Der Reifen "merkt" sich jede Bordsteinkannte! Und haben Sie Ihr Auto falsch betankt, dann
nicht starten, sofort den Wagen abschleppen und leerpumpen lassen.

Eine gute und sichere Fahrt auf allen Wegen wünscht das Team
SÜLTZ BÜCHER

1950 zog Porsche nach Stuttgart-Zuffenhausen zurück. Die Produktion wurde in Räumen der Karosseriewerke Reutter aufgenommen, die bereits Ende 1949 den Auftrag erhalten hatten, 500 Stahlkarosserien zu fertigen. Das Design stammte von Erwin Komenda, der schon die Karosserie des VW Käfer gestaltet hatte.

Die ersten Porsche 356 enthielten viele Serienteile von VW, wie Getriebe, Bremsen, Vorder- und Hinterachsfederung und Lenkung. 1950 kamen Duplexbremsen vorn dazu.

Während seiner Produktionszeit verbesserte Porsche den Typ 356 immer weiter, behielt aber typische Merkmale wie die für Porsche patentierte und vom VW Käfer bekannte vordere Kurbellenkerachse sowie die an Längsschubstreben geführte hintere Pendelachse mit Drehstabfedern bei. Die Motoren basierten zwar immer auf dem VW-Original, wurden aber stetig weiterentwickelt.

Parallel konstruierte 1953 Ernst Fuhrmann den völlig neuen 1,5-Liter-Königswellen-Motor (Fuhrmann-Motor) mit vier obenliegenden Nockenwellen und einer Leistung im Porsche 356 Carrera von zunächst 74 kW (100 PS), der vor allem in den Rennversionen zum Einsatz kam und später im Typ 904 GTS mit 2 Liter Hubraum bis zu 136 kW (185 PS) leistete.



Der Porsche 356 wurde in mehreren Modell-Generationen hergestellt. Alle Varianten hatten einen 4-Zylinder-Heckmotor und Hinterradantrieb.

1948–1955: 356 (Urmodell)
Der erste von Porsche entwickelte und produzierte Sportwagen, der unter dem Namen Porsche vertrieben wurde. Bereits zu Beginn der Produktion konnte der Wagen als Coupé oder Cabrio erworben werden. Erkennbar sind die ersten Porsche 356 an der zweigeteilten Windschutzscheibe aus Sekuritglas mit Mittelsteg (ab Modelljahr 1952 einteilige Scheibe, aber mit einem Knick in der Mitte). Serienmäßig hatte der Wagen eine durchgehende Sitzbank für Fahrer und Beifahrer, Einzelsitze waren auf Wunsch erhältlich.
1955–1959: 356 A
Das zweite Modell des 356 (ab Herbst 1955), das durchgängig während der kompletten Produktionszeit in drei Karosserie-Varianten (Coupé, Cabrio, Speedster/Convertible D) mit fünf Motortypen hergestellt wurde. Neu waren die nun einteilige, gebogene Frontscheibe und Türscheiben aus Hartglas (Sekurit) sowie das an der Oberseite gepolsterte Armaturenbrett.
Zusätzlich wurde der 356 A ab 1958 als Hardtop-Cabriolet (Cabrio-Karosserie mit festem, abnehmbaren Hardtop) angeboten.
1959–1963: 356 B
Der Porsche 356 wurde in dieser Modellvariante umfassend überarbeitet, was den Wagen moderner und eleganter erscheinen ließ. Die Scheinwerfer und die Stoßstangen wurden höher gesetzt, sodass der Wagen freundlicher erschien. Das Lenkrad erhielt eine versenkte Nabe, Drehfenster verbesserten die Frischluftzufuhr und die Heckscheibe wurde von einer Heizdüse beschlagfrei gehalten.
1963–1965: 356 C
Der 356 C entspricht weitgehend der letzten Ausführung des 356 B. Äußerlich unterscheidet er sich von dem Vorgänger nur durch geänderte Lochscheibenräder mit neuen Radkappen (ohne Porsche-Wappen), die durch Scheibenbremsen an allen vier Rädern erforderlich wurden. Zeitgleich neben dem 356 C bzw. 356 SC lief die Produktion des Porsche 911 an. 1965 löste der Porsche 912 (4-Zylinder-Motor, 90 PS) als „Einsteigermodell“ den 356er ab.




Serienversionen des ersten Porsche 356[Bearbeiten]Der Porsche 356 wurde von 1948 bis 1955 als Coupé und Cabriolet mit vier Motorversionen gebaut. Der erste serienmäßig hergestellte Wagen verließ am Gründonnerstag, 6. April 1950, das Werk in Stuttgart. Auffällige Merkmale waren z. B. die geteilte Frontscheibe oder die fest verglasten hinteren Fenster. Diese ließen sich bei späteren Baujahren aufklappen. Auf der Radioantenne saß eine rote Spitze, „red tipper“ genannt. Ein Porsche-Wappen fand sich zumindest in den 356ern der ersten Baujahre nicht, da es erst 1952/53 gestaltet wurde. An Bug und Heck stand daher Porsche. Die ersten Fahrzeuge hatten ein weißes Dreispeichenlenkrad von Petri mit Hupring aus Bakelit, das im 356 A durch eine Ausführung mit zwei Speichen ersetzt wurde. Links neben dem Lenkrad befand sich das Zündschloss, damals noch in Verbindung mit einem Startknopf. Der Benzinstand konnte nur mit einem Holzstab mit Kerben, der senkrecht in den Benzintank zu halten war, kontrolliert werden, da es keine Tankuhr gab. Für die Lackierung der Fahrzeuge wurde Nitrolack verwendet.

Der Preis des 356 betrug rund 10.000 DM. Der älteste noch erhaltene hat die Fahrgestellnummer 5047.



http://de.wikipedia.org/wiki/Porsche_356


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