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Sommer

Sieh, wie sie leuchtet,
Wie sie üppig steht,
Die Rose –
Welch satter Duft zu dir hinüberweht!
Doch lose
Nur haftet ihre Pracht –
Streift deine Lust sie,
Hältst du über Nacht
Die welken Blätter in der heißen Hand …
Sie hatte einst den jungen Mai gekannt
Und muß dem stillen Sommer nun gewähren –
Hörst du das Rauschen goldener Ähren?
Es geht der Sommer über's Land …

Thekla Lingen (1866 – 1931)
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9 Kommentare
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Eugen Hermes aus Bochum | 19.08.2020 | 12:43  
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Fred Hampel aus Fronhausen | 19.08.2020 | 16:12  
16.974
Romi Romberg aus Berlin | 19.08.2020 | 18:07  
83.205
Manfred W. aus Nebra (Unstrut) | 20.08.2020 | 14:45  
23.766
Renate Croissier aus Lünen | 20.08.2020 | 17:17  
8.010
Silke Dokter aus Erfurt | 24.08.2020 | 08:32  
5.748
Hans-Jürgen Smula aus Gelsenkirchen | 24.08.2020 | 08:58  
23.766
Renate Croissier aus Lünen | 24.08.2020 | 09:30  
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Renate Croissier aus Lünen | 24.08.2020 | 09:30  
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