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Kurzinfo: Demokratie-SPitzenkandidat der Piraten für rechten Lohn der Politik

Rund einen Monat vor der Neuwahl des nordrhein-westfälischen Landtags spricht sich der Spitzenkandidat der Piraten, Joachim Paul, für eine Entlohnung von Parteiämtern aus. Mitglieder des Bundesvorstandes der Piraten sollten für ihre Arbeit ein regelmäßiges Einkommen erhalten, sagte Paul dem "Spiegel". Ein Führungsamt in der Partei nur ehrenamtlich auszuführen, gehe gar nicht. Die Äußerung bietet Zündstoff. Viele Piraten lehnen solche Gehälter ab, weil sie nach ihrer Ansicht im Widerspruch zu flachen Hierarchien und Gleichberechtigung stehen. Auch das bei den Piraten bislang gepflegte basisdemokratische Prinzip stellt Paul in Frage. Ins Parlament ließe sich diese Vorgehensweise nicht eins zu eins übertragen. "Wir werden nicht in allem immer sofort die Basis befragen können", sagte er. Eine Fraktion müsse auch autonom handeln können.
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